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Der jüngste Deal im Fahrerkarusell: Maldonado ersetzt Räikkönen bei Lotus.
 

Formel 1: Das Fahrerkarussell 2013 im Überblick

2014 wird sich in der Formel 1 einiges ändern: Neben neuen Regeln gibt es für die meisten Teams auch personelle Änderungen. Fahrer und Teams 2014 im Überblick

29.11.2013 APA

In der Formel 1 wird es in der kommenden Saison nicht nur Regeländerungen geben, auch die Fahrer werden eifrig getauscht und gewechselt. Am Freitag hatte auch das Lotus-Team, das sich mit kommender Saison von Kimi Räikkönen trennt, seine Piloten für 2014 bekannt gegeben. 

Die Fahrer und Teams 2014 im Überblick:

Red Bull hat den Vierfach-Weltmeister Sebastian Vettel (GER) bis 2015 verpflichtet, dessen ehemaliger Kollege Mark Webber (AUS) fährt 2014 Sportwagen für Porsche. Sein Nachfolger bei Red Bull wird Landsmann Daniel Ricciardo.

Ferrari: Fernando Alonso (ESP) ist bis 2015 gebunden. Felipe Massa (BRA) räumt sein Cockpit für Kimi Räikkönen (FIN).

Mercedes: Lewis Hamilton (GBR) und Nico Rosberg (GER) werden auch in der kommenden Saison die beiden Silberpfeile steuern.

Lotus: Romain Grosjean (FRA) fährt weiter für das englische Team, Pastor Maldonado (VEN) nimmt Räikkönens Platz ein.

McLaren: Jenson Button (GBR) bleibt. Statt Sergio Perez (MEX) wird im kommenden Jahr Kevin Magnussen (DEN) an seiner Seite fahren.

Force India: Alles neu mit  Nico Hülkenberg und Sergio Perez.

Sauber: Adrian Sutil (GER) wird ab 2014 für den Schweizer Rennstall starten, sein Teamkollege bleibt der Mexikaner Esteban Gutierrez.

Toro Rosso: Jean-Eric Vergne (FRA) bleibt, Ricciardo steigt zu Red Bull auf. Der junge Russe Daniil Kwjat wird sein Nachfolger.

Williams: Massa soll dem Traditionsteam wieder Schwung geben. Maldonado geht zu Lotus, Valtteri Bottas (FIN) bleibt.

Marussia: Jules Bianchis (FRA) Vertrag wurde verlängert. Max Chilton (GBR) erhält wohl nur eine neue Chance, wenn er weiteres Geld mitbringt.

Caterham: Die Zukunft von Charles Pic (FRA) und Giedo van der Garde (NED) beim Nachzüglerteam ist noch völlig offen.

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  • Ravenbird

    Schlimm finde ich, daß ich als ehemaliger F1 Fan kaum mehr die Zweitbesetzungen der besten Teams kenne.
    Wurscht, weils eh nix bringt.
    Die F1 wandert nicht umsonst in Länder aus, in denen die Masse nicht mal weiß, daß es Autos gibt.
    Früher waren die Fahrer gefragt, nicht so sehr die Technik wie heute. Sager wie „die Box hat beim Start das Kupplungsmanagement des Fahrers nicht korrekt umgesetzt“, lassen mich verzweifeln.
    Boxenfunk, Elektronik, Reifen, die nicht mal hundert Kilometer halten…
    Früher war die F1 interessant, weil sie – auch – als Erprobungszentrum für künftige Technologien für Serienfahrzeuge gedient hat. Wenn das heute noch so wäre, gäbe es keine Pirelli mehr.
    Verreglementiert (DRS-Zonen) und Linien, die man dann und dann nicht oder fast nicht oder unter bestimmten Umständen doch überfahren darf, Burn-Outs bestraft werden und was der vielen Blödheiten noch sind.
    Von mir aus können sie machen, was sie wollen, aber zuschauen tu ich nur noch, wenn mir ganz fad ist.

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