Red Bull-Teamchef Christian Horner ist laut Ecclestone ein "guter Junge" - Rechteinhaber CVC würde ihm als Nachfolger aber nicht zustimmen.
 

Formel 1-Boss Ecclestone: Ferrari hat Mitspracherecht bei Nachfolge

Bei der Auswahl seines Nachfolgers habe Ferrari ein Mitspracherecht, so Formel 1-Chef Bernie Ecclestone.

05.12.2013 APA

Laut Formel 1-Boss Bernie Ecclestone hat Ferrari ein Mitspracherecht, wenn es um seine Nachfolge geht. Das sagte der 83-jährige, der die Formel 1 seit 1978 leitet, dem amerikanischen TV-Sender CNN am Donnerstag. Entscheidenden Einfluss auf die Besetzung des Top-Postens hat aber Rechteinhaber CVC.

Ecclestone: Red Bull-Teamchef Christian Horner wäre guter Nachfolger

Wegen mehrerer Prozesse gegen Ecclestone, unter anderem im Zusammenhang mit angeblichen Schmiergeldzahlungen an den ehemaligen BayernLB-Vorstand Gerhard Gribkowsky, könnte er bald von seinem Posten abgelöst werden. Zuletzt hatte der mächtige Manager entsprechende Spekulationen selbst angeheizt, weil er Christian Horner, den Teamchef von Sebastian Vettels Weltmeisterteam Red Bull, beim Saisonfinale in Brasilien als geeigneten Nachfolger bezeichnet hatte.

Montezemolo: „Ecclestone liebt es zu scherzen“

Ecclestone relativierte dies nun gegenüber CNN: „Erstens würde CVC dem nie zustimmen.“ Zweitens habe Ferrari ein Mitspracherecht. Horner sei im Fahrerlager des Autodromo Jose Carlos Pace an ihm vorbeigegangen und er habe gegenüber Journalisten gesagt: „Was ist mit ihm? Er ist ein guter Junge.“ Ferrari-Präsident Luca di Montezemolo hatte vor einigen Tagen dazu erklärt, je älter Ecclestone werde, umso mehr liebe er es zu scherzen.

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