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Nach Jules Bianchis Unfall werden geschlossene Cockpits angedacht.
 

Formel 1-Boliden künftig mit geschlossenem Cockpit?

Der schwere Unfall von Jules Bianchi in Suzuka hat eine neue Sicherheitsdebatte in der Formel 1 ausgelöst. Kommt das geschlossene Cockpit?

09.10.2014 APA

Nach dem schweren Unfall von Jules Bianchi beim Grand Prix in Japan werden Maßnahmen zur Sicherheitserhöhung in der Formel 1 diskutiert. Geschlossene Cockpits sind dabei eine Möglichkeit. Nachdem sich bereits die stellvertretende Teamchefin des Williams-Rennstalls, Claire WIlliams, für diese Option ausgesprochen hatte,  zeigt sich auch Pilot Felipe Massa nicht abgeneigt: „Es kann eine Option sein“, so der jetzige Williams-Pilot, der vor über fünf Jahren in Ungarn noch im Ferrari einen folgenschweren Crash hatte, nachdem ihm eine Metallfeder gegen den Helm gekracht war.

Auch Alonso will geschlossene Cockpits in Betracht ziehen

„Wir sind im Jahr 2014. Warum sollte man nicht darüber nachdenken. Alle schlimmen Unfälle im Motorsport führten in der jüngsten Vergangenheit zu Kopfverletzungen“, befand Ferrari-Pilot Fernando Alonso am Donnerstag bei der Pressekonferenz zum Grand Prix von Russland in Sotschi.

Vettel mit gemischten Gefühlen

Vierfach-Weltmeister Sebastian Vettel betonte, dass er diesbezüglich „gemischte Gefühle“ habe. Das offene Cockpit sei eines der besonderen Merkmale der Formel 1. „Es gibt aber auch genügend Gründe, sich mit dem geschlossenen Cockpit in der Zukunft zu beschäftigen“, sagte der 27-jährige Red-Bull-Pilot.

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  • neil.part

    Vielleicht liegt’s daran, dass der Artikel letztes Jahr im Oktober geschrieben wurde?

  • Franz x

    Vettel=RedBull pilot??

    Kann denn eine Zeitschrift wie die Ihre nicht aufpassen, daß im Text steht: ……sagte der 27jährige Red Bull Pilot Vettel.
    Ich glaube er ist ja heuer bei Ferrari!!!! Oder doch wieder bei RedBull??

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