© Bild: DIEGO AZUBEL / EPA / picturedesk.com
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Formel 1: Berufungsverhandlung nach Red Bull-Disqualifikation beendet

Die Berufungsverhandlung nach der Disqualifikation von Red Bulls Daniel Ricciardo beim Grand Prix von Australien ist beendet – Urteil steht noch aus

14.04.2014 APA

Nach mehr als fünf Stunden beendeten die Berufungsrichter des Weltverbands die Verhandlung rund um die Benzin-Affäre nach der Disqualifikation von Red-Bull-Pilot Daniel Ricciardo beim Formel-1-Grand-Prix in Australien. Ein Urteil solle spätestens am Dienstag verkündet werden, hieß es am Montag in Paris.

Red Bull hält offizielle Messgeräte für unzuverlässig

Ricciardo war beim Saisonauftakt Mitte März nach seiner Fahrt auf Platz zwei aus der Wertung genommen worden, weil durch den Motor seines Red Bull konstant mehr als die erlaubten 100 Kilogramm Benzin geflossen sein sollen. Das Team hält die offiziellen Messgeräte für unzuverlässig und legte deshalb Einspruch ein.

Mercedes forderte härtere Strafe für Red Bull

Formel-1-Rivale Mercedes hatte eine noch härtere Strafe durch die Berufungsrichter des Weltverbands (FIA) gefordert. Der Anwalt des Silberpfeil-Teams machte sich am Montag bei der Verhandlung über den Einspruch des Red-Bull-Rennstalls gegen die Disqualifikation des Australien-Zweiten Daniel Ricciardo für zusätzliche Sanktionen auf Bewährung stark. Damit solle das kriselnde Team rund um den deutschen Vierfach-Weltmeister Sebastian Vettel von weiteren Regelverstößen abgehalten werden, erklärte Mercedes-Anwalt Paul Harris.

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