© Bild: HERBERT NEUBAUER / APA / picturedesk.com
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Formel 1: Bauarbeiten in Spielberg in Rekordzeit abgewickelt

Wertschöpfung von 74,5 Millionen Euro allein am Rennwochenende erwartet

19.06.2014 APA

Nach 11 Jahren gibt es am kommenden Wochenende erstmals wieder ein Formel 1-Rennen in Spielberg. Dass dies möglich wurde, ist nicht zuletzt den Bauarbeitern zu verdanken, die den Ring in Rekordzeit – trotz verspätetem Baubeginn – rechtzeitig fertiggebaut haben. Außerdem gab es erfreulicherweise keinen schweren Arbeitsunfall. 

Wenig Zeit für Bauarbeiten

Die Bauarbeiter von Spielberg NEU haben Unglaubliches geleistet. Die Zeit war so knapp, dass die Bausozialpartner als „Krisenfeuerwehr“ einspringen mussten, um das unter Wahrung des Arbeitsrechts und der Interessen der Bauarbeiter überhaupt zu schaffen. Das Zusammenspiel zwischen dem Auftraggeber Red Bull, allen austragenden Firmen und Arbeitern war perfekt. Als Danke und Wertschätzung verschenkte Red Bull 450 Stück 3-Tages-Tickets im Wert von bis zu 479 Euro pro Ticket an die Arbeiter.

Wertschöpfung von 74,5 Millionen Euro allein am Rennwochenende

Rund 240 Mio. Euro investierte Red Bull in die Rennstrecke. Daneben wurde auch die Infrastruktur in der Region ausgebaut. Die Wertschöpfung für die Region, die durch dieses Projekt mit rund 80 Veranstaltungen im Jahr entsteht, kann sich sehen lassen. Eine Studie besagt, dass alleine am Rennwochenende eine Wertschöpfung von 74,5 Millionen Euro entsteht. 483 Arbeitsplätze wurden geschaffen. Zudem haben sich die Unternehmensneugründungen seit 2009 in der Region nahezu verdoppelt.

Gewerkschaftsvorsitzender hofft auf künftige Bauprojekte mit weniger Druck

Der Bundesvorsitzende der Gewerkschaft Bau-Holz (GBH) Abg.z.NR Josef Muchitsch anlässlich seines Besuches bei den „Formel 1-Champions“ beim Danke-Fest in Spielberg: „Der Aufschwung der Wirtschaft in dieser Region, der Tourismusaufschwung und letztlich auch das zusätzliche Rennsportangebot in Österreich – das alles wäre ohne den unermüdlichen Einsatz aller Arbeiter und der Firmen, welche an diesem Großprojekt beteiligt waren, nicht möglich gewesen! Ganz Österreich und vor allem die gesamte Region müssen sich vor dieser Leistung verneigen. Ich wünsche mir aber in Zukunft Bauprojekte, wo der Termindruck nicht zu groß ist. Ewig halten unsere Bauarbeiter so einen Druck nicht aus.“

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