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Räikkönen steht vor seinem 200. WM-Start.
 

Formel 1: 200. WM-Start für Räikkönen in Kanada

Der Formel 1-Grand Prix in Kanada wird der 200. WM-Start für den Finnen Kimi Räikkönen, der nach der Rückkehr zu Ferrari 2014 noch auf einen Podestplatz wartet.

05.06.2014 APA

Wegen Indianapolis 2005 sind sich die Statistiker uneins, für die meisten geht der legendäre Finne Kimi Räikkönen am kommenden Sonntag in Kanada aber zum 200. Mal an den Start eines Formel-1-Weltmeisterschaftslaufes. Dabei könnten es für den im Oktober bereits 35 Jahre alt werdenden Ferrari-Weltmeister von 2007 viel mehr sein: Zwei Jahre Formel 1 hat der Finne, der 2001 in Melbourne in einem Sauber debütiert hat, verpasst. 2010 und 2011 war der „Iceman“ in der Rallye-WM unterwegs, was ihm viel Respekt eingebracht hat.

20 Siege, 16 Pole-Positionen und 40 schnellste Rennrunden für den „Iceman“

Trotzdem hat es Räikkönen in der Formel 1 auf einen WM-Titel, 20 Siege, 16 Pole-Positionen und 40 schnellste Rennrunden gebracht. Er ist der 14. Fahrer der vom Brasilianer Rubens Barrichello (323) angeführten Statistik mit 200 oder mehr Grand-Prix-Starts.

Räikkönen: Zeit „fliegt förmlich“

„Mir wurde gesagt, dass der Kanada-Grand-Prix mein 200. sei. Das zeigt, wie schnell die Zeit vergeht. Sie fliegt förmlich“, sagte Räikkönen vor dem Rennen in Montreal, das er 2005 gewonnen hat, auf der Ferrari-Website. „Ich werde einst mit Stolz auf diesen Meilenstein zurückblicken. Ich bin aber nicht hier, um Zahlen zu feiern“, hofft der Alonso-Teamkollege auf das beste Saisonergebnis. „Das wäre ein wirklicher Grund zum Feiern.“ Denn nach starken Jahren bei Lotus wartet Räikkönen nach der Rückkehr zu Ferrari 2014 noch auf einen Podestplatz. In Monaco wäre es nach gutem Start fast so weit gewesen, in Kanada soll es nun für den schweigsamen Finnen endlich klappen.

Für Räikkönen wird Kanada „eines der härtesten Rennen des Jahres“

„Montreal ist eines der härtesten Rennen des Jahres. Da muss alles passen“, weiß Räikkönen, der bei aller Schweigsamkeit immer wieder durch kultige Sprüche auffällt. Das „lasst mich in Ruhe, ich weiß was ich zu tun habe“, im Lotus-Boxenfunk auf dem Weg zu seinem Comeback-Sieg 2012 in Abu Dhabi ist längst legendär.

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