Keine Testfahrten für Rosberg & Co.
Keine Testfahrten für Rosberg & Co.
 

FIA: „Young Driver Test“ wird nicht verlängert

Doch kein vierter Tag: Die Testfahrten werden wie geplant nur vom 17.-19. Juli stattfinden. Mercedes Hoffnung auf eine Teilnahme trotz Sperre wurde somit zerschlagen.

10.07.2013 APA

Nach den Diskussionen um den „Young Driver Training Test“ in Silverstone vor dem Grand Prix in Ungarn steht nun fest: Die Testfahrten werden wie ursprünglich geplant nur an drei Tagen, vom 17. bis 19. Juli,  stattfinden. Die Idee einer Verlängerung um einen Tag wurde somit endgültig fallen gelassen, wie der  Automobil-Weltverband (FIA) am Dienstag in Paris mitteilte.

Die Hoffnungen von Formel-1-Rennstall Mercedes auf eine Teilnahme an den Testfahrten wurden somit ebenfalls zerschlagen. Mercedes war wegen eines Privattests im Mai in Barcelona mit Pirelli vom Weltverband für die Übungsrunden in Silverstone ausgeschlossen worden. Wäre der „Young Driver Test“ um einen Tag verlängert worden, hätte Mercedes, dessen Strafe der Ausschluss von den dreitägigen Testfahrten gewesen war, am vierten Tag eventuell teilnehmen können.

Für die Proberunden seien laut FIA nur die Rennwagen des vergangenen Jahres zugelassen, allerdings mit den Reifen für den nächsten Grand Prix in Budapest in drei Wochen. An den Tests für Hersteller Pirelli teilnehmen dürfen demnach alle aktuellen Formel-1-Fahrer. Die FIA wird den Angaben zufolge mit einem eigenen Beobachter die Proberunden auf dem Kurs in England überwachen.

Bei den Testfahrten in Silverstone soll auch Susie Wolff mit dabei sein. Die Williams-Entwicklungspilotin und Ehefrau des österreichischen Mercedes-Motorsportchefs Toto Wolff soll beim britischen Rennstall, der am Nürburgring seinen 600. GP-Start gefeiert hat, als erste Frau seit Giovanna Amati 1992 an offiziellen F1-Testfahrten teilnehmen. Bestätigt hat das bis Dienstagabend aber weder der Rennstall noch die schottische Wahl-Österreicherin.

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