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Kimi Räikkönen testet für Ferrari neuen Cockpit-Schutz Halo

Ab 2017 soll das Halo-System die Cockpits der Formel-1-Boliden angebracht werden, was den Fahrern mehr Sicherheit bringt. Was meint Kimi Räikkönen nach einer 1. Testfahrt?

03.03.2016 APA

Der Ferrari-Bolide von Kimi Räikkönen hatte bei den Testfahrten auf dem Circuit de Catalunya in Montmelo bei Barcelona, für eine Runde, ein ganz besonderes Extra montiert. Den neuen Cockpitschutz – genannt Halo-System -, der ab der Formel-1-Saison 2017 verpflichtend sein soll.

Halo-System ab 2017

Die miteinander verbundenen Bügel sollen die Piloten unter anderem vor größeren Trümmerteilen schützen. Der Cockpitschutz soll 2017 eingeführt werden. Der für die Regeln und Sicherheit zuständige Internationale Automobilverband (FIA) hatte die Rennställe bereits darüber informiert.

Alexander Wurz über den Schutz

Die Fahrer seien glücklich, dass sich die Technik-Experten der Teams auf eine solche zusätzliche Lösung für 2017 geeinigt hätten, hatte der Vorsitzende der Fahrergewerkschaft GPDA, der Niederösterreicher Alexander Wurz, gesagt.

F1-Ferrari-Halo-System (3)
© Bild: Getty Images / Staff

Und was sagt Kimi Räikkönen über die Testfahrt?

Das Halo-Konzept (der englische Begriff Halo bedeutet „Heiligenschein“) beruht auf einem ringförmigen Bügel. Dieser ist praktisch über den Helm des Piloten gespannt. In der Mitte wird er an einer vertikalen Strebe fixiert. Ex-Weltmeister Räikkönen soll einem Bericht von „auto-motor-und-sport.de“ zufolge die Sicht für die Piloten nach dem Test als „okay“ bezeichnet haben.

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