Alonso wurde beim Grand Prix von Ungarn Fünfter, klagte über die Leistung seines Teams - und stieß damit auf geringes Verständnis.
Alonso wurde beim Grand Prix von Ungarn Fünfter, klagte über die Leistung seines Teams - und stieß damit auf geringes Verständnis.
 

Ferrari rügt Alonso

Ferrari-Präsident Luca di Montezemol kritisierte Alonsos Aussagen nach dem GP von Ungarn – Interessen des Teams sollten über die eigenen gestellt werden.

30.07.2013 APA

Unangenehme Glückwünsche für Fernando Alonso: An seinem 32. Geburtstag am Montag erhielt der Spanier einen Anruf von Ferrari-Präsident Luca di Montezemolo, der ihn daran erinnern sollte,  dass „alle großen Champions, die für Ferrari gefahren sind, immer darum gebeten wurden, die Interessen des Teams über die eigenen zu stellen“, wie Ferrari berichtete.  Alonsos Kommentare nach dem Grand Prix von Ungarn seien weder bei Präsident Luca di Montezemolo noch irgendeinem anderen im Team gut angekommen, schrieb die Scuderia auf ihrer Homepage.

Ruhig bleiben, Polemik vermeiden

Di Montezomolo machte zudem klar: „Dies ist der Moment ruhig zu bleiben, Polemik zu vermeiden und Demut sowie Entschlossenheit zu zeigen, den eigenen Beitrag zu leisten, dem Team und den Leuten an und außerhalb der Strecke beizustehen.“

Alonsos kritisierte Kritik am eigenen Team

Alonso hatte nach seinem fünften Platz im Grand Prix von Ungarn geklagt, dass sich Ferrari nicht wirklich verbessert habe und das Team nicht konkurrenzfähig sei. In der WM-Wertung vergrößerte sich der Rückstand des Spaniers auf den Budapest-Dritten Sebastian Vettel auf mittlerweile 39 Punkte. Zudem musste Alonso seinen zweiten WM-Rang an Kimi Räikkönen im Lotus abgeben.

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