Chrysler Chairman Sergio Marchionne Speaks At Business Conference
 

Ferrari offen für Motorenlieferung auch an Red Bull

Fiat-Chef Marchionne: „Habe großen Respekt für Red Bull; wenn wir ihnen helfen können, wäre ich mehr als glücklich.“

22.06.2015 APA

Fiat-Konzernchef Sergio Marchionne hat am Sonntag in Spielberg bestätigt, dass man auch Red Bull Motoren liefern könne. Das gelte allerdings für alle Teams, sagte der von einer dichten Traube hauptsächlich italienischer Reporter umringte Top-Manager im Fahrerlager beim Österreich-Grand-Prix.
„Ich habe großen Respekt für Red Bull. Sie haben viel für den Sport getan und jahrelang die Weltmeisterschaft gewonnen“, wurde Marchionne zitiert. „Ich denke, sie werden ihren Weg machen, und wenn wir ihnen dabei helfen könnten, wäre ich mehr als glücklich.“

Für Mateschitz keine Option

Red-Bull-Chef Dietrich Mateschitz hatte wenige Tage davor höchstpersönlich die Möglichkeit ausgeschlossen, dass man wegen der Renault-Probleme vorzeitig den Motorenpartner wechslen und eventuell mit Ferrari-Antrieben fahren könnte. Niemals würde man Kundenmotoren nehmen, weil man damit niemals das Werksteam selbst schlagen könne, hieß es. Aus dem Team selbst hörte man am Grand-Prix-Wochenende freilich vereinzelt auch andere Töne.

„Wir können allen Teams Motoren anbieten, die damit fahren wollen“, sagte Marchionne nun in Spielberg. „So lange wir die Kontrolle über die Aerodynamik-Entwicklung behalten, gibt es genügend Unterscheidungsmerkmale zwischen uns und der Konkurrenz.“

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