Christian Horner in Singapur
Christian Horner wagt noch keine Vorhersage. © Bild: EPA / Diego Azubel / picturedesk.com
 

F1 Regeländerungen 2014: Vorteile für welches Team?

Die massiven Regeländerungen in der Formel 1 werden die Karten für die kommende Saison neu mischen.

25.11.2013 APA

Die Formel-1-Saison 2013 ist seit gestern beendet, die Dominanz von Vettel war die ganze Weltmeisterschaft lang deutlich zu spüren und zwar auf Kosten der Spannung. Dieser Umstand dürfte sich nächstes Jahr mit den massiven Regeländerungen mit der Rückkehr zu den Turbomotoren und der neuen Aerodynamik komplett ändern. Christian Horner, der Red-Bull-Teamchef, hält sich beispielsweise bei Prognosen zurück.

Vorhersage nicht möglich

„Es ist unmöglich, das vorherzusehen, bis wir in Melbourne sind und sehen, welchen Einfluss die Antriebseinheiten haben werden“, sagte Horner mit Blick auf den Saisonauftakt 2014 im März. Alles andere sei zum jetzigen Zeitpunkt Spekulation.

Größte technische Veränderung der F1

„Es ist keine Übertreibung zu sagen, dass 2014 die größte technische Veränderung in der Geschichte dieses Sports mit sich bringt“, betonte Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff. Natürlich hätten die größten Teams einen Vorteil, was die Ressourcen betrifft. „Aber 2014 wird auch das Jahr der Innovation, in dem ein kleineres Team ein starkes Konzept und gute Ideen finden und auftrumpfen kann“, betonte der österreichische Spitzenfunktionär des deutschen Konstrukteurs-Vizeweltmeisters.

Die üblichen Verdächtigen

Sauber-Teamchefin Monisha Kaltenborn rechnet wegen der „sehr großen Ressourcen“ wieder mit den gleichen Rennställen auf den vorderen Rängen. „Diesen Vorteil werden sie auch nutzen“, sagte die Wienerin. „Deshalb sehe ich keinen Grund, warum sie jetzt plötzlich nicht mehr überlegen sein sollten.“

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