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F1: Fahrer und Fans gedachten Senna und Ratzenberger in Imola

Momente der Stille um 14.17 Uhr in Imola. Berger über Senna: „Wir stimmen alle darin überein, dass er der beste Fahrer aller Zeiten war.

01.05.2014 APA

Tausende Formel-1-Fans haben am Donnerstag im Autodromo Enzo e Dino Ferrari in Imola des Todes von Ayrton Senna gedacht. Der dreimalige Weltmeister war vor genau 20 Jahren am 1. Mai 1994 beim Grand Prix von San Marino schwer verunglückt und etwa vier Stunden später in einer Klinik in Bologna gestorben. Am Vortag war bereits der Österreicher Roland Ratzenberger im Qualifying tödlich verunglückt.

Um 14.17 Uhr schweigt die Menge

Familienmitglieder, ehemalige Fahrerkollegen wie Gerhard Berger oder Ex-Weltmeister Mika Häkkinen, aber auch die beiden aktuellen Ferrari-Piloten Fernando Alonso und Kimi Räikkönen waren bei der Feier anwesend. Genau um 14.17 Uhr, als Senna damals am Rennsonntag in der siebenten Runde mit seinem Williams-Renault auf der welligen Piste in der Tamburello-Kurve in eine Betonmauer geprallt war, erinnerte die Menge schweigend an die Tragödie.

„Ich denke, Senna hat den Standard für alle anderen Fahrer gesetzt. Er war der Beste seiner Generation“, meinte Doppel-Weltmeister Alonso. Berger, bei McLaren drei Jahre lang Sennas Teamkollege, ging noch weiter. „Ich denke, wir stimmen alle darin überein, dass er der beste Fahrer aller Zeiten war“, erklärte der Tiroler, der fünf Jahre zuvor selbst in der Tamburello-Kurve einen schweren Feuerunfall erlitten hatte.

Senna und Ratzenberger: Die beiden letzten Toten der Formel 1

Die Rennstrecke 50 km südöstlich von Bologna ist mehrere Tage lange geöffnet. Noch bis zum Wochenende wird in Imola den beiden bisher letzten Toten der Formel 1 gedacht. Bei einer Messe am Mittwochabend waren auch Ratzenbergers Eltern anwesend. Der Salzburger war bei seinem tödlichen Unfall im Villeneuve-Knick im Simtek-Ford 33 Jahre alt, Senna 34.

Quelle: APA/dpa/Reuters

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  • Helmut Müllner

    Klar, dass Gerhard Berger das sagt – er stand ihm ja auch besonders nahe. Ich (Jg. 1959) halte es da eher mit Alonso, der Senna als „den besten seiner Generation“ bezeichnete.

    Für mich hingegen ist Jim Clark der größte (sogar Fangio hat ihn als den besten bezeichnet, und der war ja wohl über alle Zweifel erhaben) – auf jeden Fall gehört Senna auch in meine Top 3 (mit Clark und Fangio)

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