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Caterham will mehr.
 

Caterham will noch heuer unter die Top-Ten

Der britische Formel-1-Rennstall Caterham bildet gemeinsam mit Sauber-Ferrari das Schlusslicht der Königsklasse, dass soll sich bald ändern.

25.07.2014 APA

Vor dem Großen Preis von Ungarn auf dem Hungaroring sind, mit den Silberpfeilen von Mercedes (366 Punkte in der Konstrukteurswertung), die Favoriten schnell ausgemacht. Am anderen Ende der Königsklasse stehen mit Sauber-Ferrari und Caterham die bislang schlechtesten Teams der F1-Saison (jeweils 0 Punkte). Letzter Rennstall hat die Führungsetage umkrempelt und möchte auf die Überholspur.

Neue Führungsetage bei Caterham

Nach dem Rückzug des malaysischen Milliardärs Tony Fernandes, der sich das Abenteuer Formel 1 ein wenig einfacher vorgestellt hat, sind frische Kräfte am Ruder. Neu auf der Kommandobrücke steht seit Anfang Juli Teamchef Christijan Albers. Der ehemalige Formel-1- und DTM-Pilot aus den Niederlanden ist mit 35 Jahren der jüngste Teamboss im WM-Feld. Colin Kolles wurde Albers, einst Minardi-Teamkollege des Kärntners Patrick Friesacher, als Berater zur Seite gestellt.

Bislang sportlich Chancenlos

Kolles gilt als eine Art „Feuerwehrmann“ im Formel-1-Zirkus, der Rumäne sorgt bei seinen Teams traditionell vor allem wirtschaftlich für neue Perspektiven. Sportlich ist die aktuelle Lage für die japanisch-schwedische Fahrerpaarung Kamui Kobayashi und Marcus Ericsson trist. Einen Platz im Mittelfeld hatte man sich zu Saisonbeginn erträumt.

Neues Terrain für Ericsson

Nach zehn der 19 Rennen bildet man jedoch gemeinsam mit Sauber jenes traurige Duo, dass bis dato noch keinen einzigen WM-Zähler geholt hat. Ericsson hatte sich seine Rookie-Saison in der Formel 1 natürlich anders vorgestellt. „In den Nachwuchsserien eilst du von Sieg zu Sieg. Und dann siehst du auf einmal eine blaue Flagge nach der anderen, das ist natürlich phasenweise sehr frustrierend“, so der Schwede.

Top-Ten als Ziel

Aber mit der neuen Teamführung kehrte neue Zuversicht ein, nach der Sommerpause gibt es für die Boliden für den Belgien-Grand-Prix ein umfangreiches Upgrade-Paket. „Das Auto fühlt sich bereits jetzt besser an. Mein Gefühl sagt mir, dass wir der Konkurrenz näher kommen“, sagte Ericsson, der den harten Kampf am Ende des Feldes als gute Schule für seine Zukunft sieht. Albers versprach vor dem Ungarn-Rennen optimistisch: „Wir fahren noch heuer in die Top-Ten.“

 

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