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Jean Todt mit Christian Horner und Helmut Marko. © Mark Thompson/Getty Images
 

F1: Budget-Krisentreffen blieb ohne Lösung

Sechs größten Teams kippten Ausgabenlimit für 2015. Kleine Teams wollen weitere Vorschläge präsentieren

01.05.2014 APA

Nach einem Krisentreffen der Formel-1-Teams zur Streitfrage der Kostenbegrenzung scheint eine Lösung des Problems weiter offen. Innerhalb der nächsten zwei Wochen wollen die kleineren Rennställe neuerliche Vorschläge zur Kontrolle der Ausgaben vorlegen, hieß es am Donnerstagabend in britischen Medien.

Protest der kleinen gegen die großen Teams

Bei den Gesprächen auf dem Londoner Flughafen Biggin Hill hatten die elf Teams, Formel-1-Geschäftsführer Bernie Ecclestone und Weltverbandschef Jean Todt den Streit um eine Budgetgrenze beilegen wollen. Das bereits für 2015 im Grundsatz beschlossene Ausgabenlimit war von der Formel-1-Strategiegruppe, in der nur die sechs größeren Teams vertreten sind, vor wenigen Wochen gekippt worden.

Dagegen laufen die finanziell angeschlagenen Teams Sauber, Force India, Marussia und Caterham Sturm. Indirekt drohten sie vor dem Krisentreffen in einem Brief an FIA-Präsident Todt, die Wettbewerbshüter der EU anrufen zu wollen, wenn in der Frage der Kostenbegrenzung keine für sie annehmbare Lösung gefunden wird.

Formel 1 Budegtgrenze: großen Teams wehren sich

Teams wie Red Bull und Ferrari, die pro Jahr mehr als 250 Millionen Euro ausgeben, verwehren sich gegen ein Budgetlimit. Sie wollen höchstens eine Senkung der Ausgaben durch neue Bestimmungen im sportlichen und technischen Reglement akzeptieren.

Quelle: APA/dpa

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  • Ravenbird

    Ganz einfach: Die armen Teams fahren mit ihren Autos langsam als Schikanen herum und versuchen, die Großen auszubremsen.
    Mehr Unfälle, mehr Action, mehr Tote – mehr Spannung, mehr Zuseher.

    Es ginge auch anders: Alle großen Teams sponsern die kleinen Teams – quasi als Beweis für ihren Sportsgeist.

    Mir geht jetzt die Ironie aus, außerdem möchte ich mir eine Rallye ansehen, dort gibt es noch echte Sportler.

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