Sebastian Vettel beim GP in Südkorea
Vettel feiert seinen vierten Sieg in Folge
 

Formel 1: Sebastian Vettel gewinnt in Südkorea

Der deutsche Formel-1-Fahrer Sebastian Vettel feiert in Südkorea seinen 4. Sieg in Folge und ist auf dem besten Weg seinen vierten WM-Titel zu holen.

06.10.2013 APA

Der Deutsche Formel-1-Fahrer Sebastian Vettel hat auf dem Weg zum WM-Titel den nächsten Schritt gemacht und seinen vierten Sieg in Folge gefeiert. Der Red-Bull-Pilot gewann in Südkorea das 14. von 19 Rennen souverän vor den Lotus-Fahrern Kimi Räikkönen (FIN) und Romain Grosjean (FRA). Mit seinem achten Saisonsieg baute er seinen Vorsprung in der WM auf den in Yeongam auf Rang sechs platzierten Fernando Alonso (ESP) im Ferrari auf 77 Punkte aus. Vettel kann seinen vierten WM-Triumph damit schon nächstes Wochenenden in Japan perfekt machen.

Turbulentes Rennen

Obwohl der vorhergesagte Regen ausblieb, verlief das Rennen in Südkorea ziemlich turbulent. Zwei Einsätze des Safety-Cars ließen das Feld zusammenrücken. Der Start-Ziel-Sieg Vettels stand aber trotzdem nie infrage. „Alles in allem ist es fantastisch gelaufen. Ich liebe meine Arbeit, ich genieße den Moment. Zum Glück waren wir auch nach den Safety-Car-Phasen schnell genug, um wieder einen Vorsprung herauszufahren“, meinte Vettel und blickte mit Vorfreude auf das vielleicht schon WM-entscheidende Rennen in Suzuka. „Ich freue mich schon auf Japan, das ist immer ein Highlight der Saison.“

Hamilton, Alonso und Rosberg auf den Plätzen 5-7

Für Ferrari mit Alonso (6.) und Felipe Massa (9.) sowie für Mercedes mit Lewis Hamilton (5.) und Nico Rosberg (7.) lief es nicht nach Wunsch. Im Gegensatz zu Vettel verloren Alonso und auch der schließlich hinter Sauber-Überraschungsmann Nico Hülkenberg gelandete Hamilton gleich nach dem Start einen Platz. Sie reihten sich auf den Positionen sechs bzw. drei ein. Massa wurde durch einen Dreher in Runde eins ganz weit zurückgeworfen.

Webber schied mit brennendem Auto aus

In der 28. Runde musste der drittplatzierte Rosberg mit einem defekten Frontflügel in die Box. Der Wechsel des Vorderteils dauerte mehr als 20 Sekunden, wodurch der Deutsche nicht mehr in Podiumsnähe kam. In dieser Phase mit den planmäßigen zweiten Boxenstopps zerlegte es einen zuvor bei einem Bremsmanöver beschädigten Vorderreifen von Mc-Laren-Fahrer Sergio Perez spektakulär, was zum ersten Einsatz des Safety-Cars führte. Der zuvor kontinuierlich aufholende Webber ruinierte sich durch die Gummiteile auf der Strecke einen Reifensatz und musste deshalb noch einmal in die Box. Unmittelbar nach der Freigabe schied der glücklose Australier in Folge einer unverschuldeten Kollision auch noch mit brennendem Auto aus.

Ergebnis Grand Prix Yeongam

nach 55 Runden

1. Sebastian Vettel (GER) Red Bull 1:43:13,701

2. Kimi Räikkönen (FIN) Lotus +4,224

3. Romain Grosjean (FRA) Lotus +4,927

4. Nico Hülkenberg (GER) Sauber +24,114

5. Lewis Hamilton (GBR) Mercedes +25,255

6. Fernando Alonso (ESP) Ferrari +26,189

7. Nico Rosberg (GER) Mercedes +26,698

8. Jenson Button (GBR) McLaren +32,262

9. Felipe Massa (BRA) Ferrari +34,390

10.Sergio Perez (MEX) McLaren +35,155

11. Esteban Gutierrez (MEX) Sauber +35,990

12. Valtteri Bottas (FIN) Williams +47,049

13. Pastor Maldonado (VEN) Williams +50,013

14. Charles Pic (FRA) Caterham +1:03,578

15. Giedo van der Garde (NED) Caterham +1:04,501

16. Jules Bianchi (FRA) Marussia +1:07,970

17. Max Chilton GBR) Marussia +1:12,898

18. Jean-Eric Vergne (FRA) Toro Rosso +zwei Runden

19. Daniel Ricciardo (AUS) Toro Rosso +drei Runden

20. Adrian Sutil (GER) Force India +fünf Runden

 

Out: Paul di Resta (GBR/Force India), Mark Webber (AUS/Red Bull)

 

Schnellste Runde: Sebastian Vettel (1:41,380 – 53. Runde)

 

WM-Stand nach 14 von 19 Rennen

1. Sebastian Vettel (GER) Red Bull 272

2. Fernando Alonso (ESP) Ferrari 195

3. Kimi Räikkönen (FIN) Lotus 167

4. Lewis Hamilton (GBR) Mercedes 161

5. Mark Webber (AUS) Red Bull 130

6. Nico Rosberg (GER) Mercedes 122

7. Felipe Massa (BRA) Ferrari 89

8. Romain Grosjean (FRA) Lotus 72

9. Jenson Button (GBR) McLaren 58

10. Paul di Resta (GBR) Force India 36

11. Nico Hülkenberg (GER) Sauber 31

12. Adrian Sutil (GER) Force India 26

13. Sergio Perez (MEX) McLaren 23

14. Daniel Ricciardo (AUS) Toro Rosso 18

15. Jean-Eric Vergne (FRA) Toro Rosso 13

16. Pastor Maldonado (VEN) Williams 1

 

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