Ennstal Classic 2012 auf der Postalm/Salzburg, Rallyeteilnehmer mit Kühen
Sonderprüfung Kuhslalom?
 

Ennstal Classic 2013

Die Rallye findet diese Woche – vom 17. bis 20. Juli – statt, es handelt sich dabei schon um die 21. Auflage.

14.07.2013 APA

 

Die obersteirischen Berge und Täler sind diese Woche (vom 17. bis 20. Juli) Schauplatz der Ennstal Classic 2013. 206 Teams sind angemeldet. Eine neue Streckenführung lotst die Teilnehmer erstmals über den Hauptplatz der Auto-Stadt Steyr.

Mehrere Aufgaben bei der Ennstal Classic 2013

Die Renntage beginnen am Donnerstag, 18. Juli, mit dem Prolog: Die Piloten müssen auf einer 380 Kilometer langen Strecke mehrere Sonderprüfungen bestehen, darunter auch eine am Red Bull Ring. Ein Highlight ist der Freitag-Marathon, der die Starter neun Stunden lang einer 452 Kilometer langen „Zerreißprobe“ aussetzt, die sie durch Gesäuse und Wildalpen führt. Neu ist eine Zeitkontrolle in Lunz am See, die gleichzeitig auch den Beginn einer neuen Etappe bedeutet.

Ferrari 121LM

Erstmals steigt während der Ennstal Classic als Parallelbewerb die Racecar-Trophy: Dabei duellieren sich auf vier Schauplätzen 31 Autos, die zu den teuersten und schnellsten ihrer Art zählen, um nur Zehntelsekunden. Zu bestaunen sind historische Renn- und Rallye-Autos, die spätestens 1982 gebaut wurden. Das exklusivste Auto der Trophy und auch der Ennstal Classic insgesamt ist ein Ferrari 121LM Rennsportwagen, der in einer Preisregion zwischen sechs und sieben Millionen Euro zu finden ist.

Ein vierfacher Vizeweltmeister fährt mit

Der Höhepunkt der Renntage wird am Samstag, 20. Juli, in Gröbming inszeniert, wenn die Autos der Racecar-Trophy zu einer letzten Sonderprüfung, einem Bergsprint, starten. Mit im Konvoi wird auch Sir Stirling Moss in einem Ferrari 750 Monza sein. Danach fällt der Startschuss für die Schlussprüfung der Ennstal Classic, in der sich auch der Gesamtsieg entscheiden wird.

A bis Z Prominenz

Neben Motorsportlegenden wie dem ehemaligen Rallyefahrer Rauno Aaltonen und dem schweizer Formel 1-Rennstallbesitzer Peter Sauber sind auch einige österreichische Prominente am Start zu finden: Tobias Moretti nimmt schon zum dritten Mal an dem Rennen teil, dieses Mal wird es jedoch etwas Besonderes, da sein Sohn als Navigator neben ihm sitzen wird. Die beiden fahren in ihrer privaten Alfa Romeo Giulia, ein Spider-Modell aus dem Jahr 1963. Auch Klaus Kröll, Christian Clerici und Rudi Roubinek sind diesmal auf der Teilnehmerliste.

 

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