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Glaubt man Ecclestone, sind die Griechen große Formel 1-Fans.
 

Ecclestone will Grand Prix trotz Finanzkrise: „Die Griechen sind scharf darauf“

Formel 1-Boss Ecclestone will nach Griechenland: „Wir müssen herausbekommen, ob sie irgendwelches Geld haben.“

28.08.2014 APA

Geht es nach Formel-1-Chefvermarkter Bernie Ecclestone, soll es bald einen Grand Prix in Griechenland geben – trotz Finanzkrise. Die Strecke soll im Großraum der Hafenstadt Piräus entstehen. „Die Griechen sind scharf darauf“, zitierte der US-Sender CNN den Briten. „Sie wollen, dass ich mit dem Premierminister oder dem Bürgermeister rede. Wir müssen herausbekommen, ob sie irgendwelches Geld haben.“

750 Millionen Euro-Budget erforderlich

Ecclestone ließ sich CNN zufolge mit einer Firma auch schon die Marke „Formula 1 Mediterranean Grand Prix“ schützen. Das größte Problem in dem krisengeschüttelten Land dürfte jedoch die kostspielige Finanzierung des Projekts sein. Rund 750 Millionen Euro soll es kosten, eine Strecke aus dem Boden zu stampfen. In Griechenland gab es in den vergangenen Monaten wiederholt Veranstaltungen und Pressekonferenzen zu diesem Thema, das nach Angaben einer Grand-Prix-Initiative (DIELPISFormula1) seit 46 Jahren kursiert und bisher nicht verwirklicht wurde.

Spektakuläre Rennstrecke entlang der Küste

Die Strecke soll spektakulär entlang der Küste in der heute als Armenhaus geltenden Stadt Drapetsona-Keratsini bei Piräus verlaufen. Es soll unter anderen eine Tribüne für 38.000 Zuschauer geben. Regierungschef Antonis Samaras hatte im April die Initiative der Reeder und der Stadt Drapetsona-Keratsini ermutigt, weiter für den Bau der Strecke zu arbeiten.

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