Bernie Ecclestone hält ein Ende der Überlegenheit Vettels bereits 2014 für möglich.
Bernie Ecclestone hält ein Ende der Überlegenheit Vettels bereits 2014 für möglich.
 

Ecclestone rechnet mit Ende von Vettels Dominanz – vielleicht schon 2014

Wenn das neue Motorenreglement in Kraft tritt, könnte der Favorit nicht mehr der beste Fahrer, sondern das beste Auto sein, so Ecclestone.

26.09.2013 APA

Laut Bernie Ecclestone werden mit dem neuen Motorenreglement die Karten in der Formel 1 neu gemischt: Durch die Einführung der Turbomotoren 2014 werde nächstes Jahr „nicht unbedingt der beste Rennfahrer zum Champion, sondern das beste Auto holt den Titel“, so der 84-jährige Formel 1-Chefvermarkter. Mit der Vorherrschaft des dreimaligen Weltmeisters Sebastian Vettel.könnte es damit schon bald vorbei sein. „Sebastians Dominanz wird zu Ende gehen, vielleicht schon 2014. Dann haben wir völlig neue Autos, neue Motoren, neue Regeln“, so Ecclestone zur deutschen „Bild“-Zeitung (Mittwoch). „Das ist die Chance für Ferrari und Mercedes, zu Vettel aufzuschließen.“

Ecclestone: Fans protestieren nicht gegen Vettels Charakter, sondern seine Überlegenheit

Heuer hat Sebastian Vettel schon sechs Rennen vor Saisonende 60 Punkte Vorsprung auf den Zweiten Fernando Alonso im Ferrari. Die Buhrufe von Singapur, wo der Red-Bull-Pilot Vettel am Sonntag nach seinem beeindruckenden Grand-Prix-Sieg ausgepfiffen worden war, schreibt Ecclestone der Überlegenheit des Deutschen zu. „Die Buhrufe gehen nicht gegen Sebastians Charakter. Der ist tadellos“, sagte der Formel-1-Boss. „Die Fans pfeifen wegen Vettels Übermacht. Er lässt Fernando Alonso und Lewis Hamilton keine Chance, ist so dominant wie Senna oder Schumi zu bestimmten Zeiten.“

pixel