© Bild: PETER KNEFFEL / EPA / picturedesk.com
Im Großen und Ganzen ist Ecclestone aber zufrieden.
 

Ecclestone: „Ich war ein bisschen ein Idiot“

Über Zahlung von 100 Mio. Euro zur Einstellung des Prozesses – eigentlich habe der Richter Ecclestone quasi freigesprochen

06.08.2014 APA

Formel-1-Chef Bernie Ecclestone ist über die Beendigung des Schmiergeld-Prozesses gegen eine Zahlung von 100 Millionen Dollar nicht nur glücklich – der Betragt schmerzt, umgerechnet 75 Millionen Euro sind auch für Ecclestone keine Peanuts. „Ich war ein bisschen auch ein Idiot, diese Einigung einzugehen“, sagte der 83-Jährige der britischen Nachrichtenagentur PA.

Richter habe Ecclestone eigentlich freigesprochen

Eigentlich habe ihn der Richter am Dienstag zum Abschluss praktisch freigesprochen und erklärt, die Staatsanwaltschaft habe keine stichhaltigen Argumente, begründete Ecclestone seine Sichtweise. Dennoch sei er zufrieden, nun das Kapitel abschließen zu können. „Letztlich waren es dreieinhalb Jahre Ärger, Reisen, Anwälte treffen und Gott weiß, wen noch – also ist es gut, dass das vorbei ist“, sagte der Brite. Es sei nicht einfach gewesen, neben dem Prozess seinen Aufgaben als Geschäftsführer der Formel 1 gerecht zu werden. Aber: „Es ist erledigt und abgehakt, also ist alles in Ordnung. Ich bin zufrieden“, so Ecclestone.

 

 

Mehr zum Thema
pixel