Im Vorstand wieder vereint: Ecclestone und Montezemolo
Im Vorstand wieder vereint: Ecclestone und Montezemolo
 

Ecclestone bleibt, Di Montezemolo kommt wieder

An der Formel 1-Spitze kaum Neues: Ecclestone bleibt Boss, Ex-Ferrari-Präsident Di Montezemolo kehrt zurück

19.12.2014 APA

Bernie Ecclestone bleibt der Formel 1-Boss. Der Mehrheitseigner CVC bestätigte den 84-jährigen Briten am Donnerstag als Geschäftsführer der Formula One Group. Neu im Vorstand ist nach einer kurzen Abwesenheit Ex-Ferrari-Präsident Luca di Montezemolo. Der Italiener wird wie der Brite Paul Walsh nicht-geschäftsführender Direktor an Ecclestones Seite.

Brabeck-Letmathe bleibt Vorstandsvorsitzender

Di Montezemolo, der seinen Job zu Beginn des neuen Jahres antritt, hatte im vergangenen Oktober nach 23 Jahren an der Spitze von Ferrari seinen Rücktritt vollzogen. Als Vertreter des Sportwagen-Herstellers saß er in dieser Zeit bereits im Formel-1-Vorstand. Vorsitzender des Vorstands bleibt der Österreicher Peter Brabeck-Letmathe, derzeit Präsident des Verwaltungsrates beim Lebensmittelkonzern Nestle.

„Ich bin zufrieden, so lange der Vorstand zufrieden ist“

Ecclestone führt die Formel 1 seit Jahrzehnten und ließ sich zuletzt auch durch den Schmiergeld-Prozess gegen ihn in München nicht zu einer Amtsaufgabe zwingen. „Ich bin zufrieden, so lange der Vorstand zufrieden ist“, hatte der Brite unlängst festgestellt.

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