Dieser Dakar-Crash hätte auch viel schlimmer ausgehen können

Dieser Crash von Carlos Sainz zeigt, warum es keine gute Idee ist, sich die Rallye Dakar von einer Kurve ohne Auslaufzone aus anzusehen.

07.01.2017 Online Redaktion

Die Rallye Dakar ist eine der gefährlichsten Rallyes der Welt. 70 Menschen kamen seit 1970 bei der Wüsten-Rallye ums Leben, darunter 23 Zuschauer. Diese traurige Bilanz wäre am Freitag beinahe noch weiter angestiegen, als Carlos Sainz‘ Peugeot sich in einer Kurve überschlug und um ein Haar ein zwei Zusehern gelandet wäre.

Vorsicht bei der Standort-Wahl

Dei beiden Zuseher hatten es offenbar für eine gute Idee gehalten, sich in einer engen Kurve ohne Auslaufzone am Abhang zu positionieren. Wie sie jetzt wissen, lagen sie damit falsch. Die beiden konnten sich mit viel Glück noch rechtzeitig in Sicherheit bringen – wie das Video aus der Ego-Perspektive weiter verdeutlicht, haben sie aber einen solchen Schrecken abbekommen, dass sie ihre Plätze entlang der Rallye-Strecke in Zukunft bestimmt mit mehr Bedacht auswählen werden.

Rallye-Aus für Sainz

Auch Carlos Sainz und sein Copilot Lucas Cruz überstanden den Crash ohne gröbere Verletzungen. Ihr Peugeot wurde dabei aber so schwer beschädigt, dass die beiden aufgeben mussten. Der Crash ereignete sich nur 5 Kilometer vor dem Ziel. Sainz hatte versucht, verlorene Zeit wieder einzufahren. „Ich bin sehr dankbar für alle Nachrichten und die fantastische Unterstützung. [Wir sind] enttäuscht aber glücklich, in Sicherheit zu sein“, schrieb der Vater von Toro Rosso-Formel 1-Pilot Carlos Sainz junior nach dem Unfall auf Twitter.

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