Georg Comandella
Georg Comandella
 

Lauf zwei der Dunlop Driftchallenge in Lebring: Comandella schlägt zurück

2. Lauf zur „DUNLOP Drift Challenge“ im ÖAMTC Fahrtechnik Zentrum Lebring: Georg Comandella sicherte sich den Sieg vor Günther Denk und Wolfgang Schmid.

11.05.2015 Online Redaktion

Gefahren wurde in Lebring wieder im neuen Ko Ablauf welcher sich bis zum Schluß wieder als absolut spannend zeigte.

Wertungslauf 1 klare Sache für Denk

Zur Ermittlung der Ko Paarungen wurde ein Wertungslauf ausgefahren, in dem Melksieger Denk seinen Anspruch auf einen erneuten Tagessieg stellte. Gefolgt von Staatsmeister Schmid und Comandella. Olli Walten aus Tirol der erst sein zweites Rennen in der DCA bestritt, konnte mit Platz 4 vor Rene Kamleithner und dem slowenischen Altmeister Luka Groselj ganz groß aufzeigen, mußte aber dann in weiterer Folge mit technischem Gebrechen die Segel streichen. Man darf gespannt sein was der Newcomer in der laufenden Saison noch zeigen wird.

Erste Ko Paarungen klare Sache für die Favoriten

Im ersten von 6 Ko Läufen konnte sich die Favoriten klar in ihren Paarungen durchsetzen. Manuel Wöchtl der ebenfalls seine erste Saison in der Meisterschaft bestreitet konnte, sich auf den hervorragenden Platz 4 hinter Josef Spiessl und vor Roman Helm setzten.

Wolfgang Schmid
© Bild: Daniel Klopf

Wolfgang Schmid

Lucky Looser Regelung perfekt genutzt

Die vom Skisprung bekannte Lucky Looser Regelung wird auch in der DCA genutzt um den besten Verlierern ein frühzeitiges Ausscheiden zu ersparen. In Lebring konnten Newcomer Mario Kuprian und Daniel Wostry diese Möglichkeit zweimal hintereinander perfekt nutzen und so die Plätze 8 und 7 mit nach Hause nehmen.

Im Semifinale mußten sich Wolfgang Schmid und Sebastian Pemmer mit den Plätzen 3 und 4 zufrieden geben und Denk bzw. Comandella das Antreten im Finale überlassen. Heat 1 im Finale konnte Denk 0,1 Sekunden vor Comandella für sich entscheiden, der aber bei Heat 2 alles auf eine Karte setzte und Denk noch anfangen konnte und somit den Sieg in Lebring und den Gleichstand in der Meisterschaft sicher stellen konnte.

Große Serienklasse fest in slowenischer Hand

Luka Groselj der immer wieder in Österreich antritt und auch in der Vergangenheit den Meistertitel nach Slowenien holen konnte, galt von Anfang an als klarer Favorit in der Serienklasse S2 und wurde seiner Rolle voll gerecht und konnte nicht nur den Sieg in der Klasse sondern auch die beste Platzierung eines Serienfahrzeuges im Gesamtfeld  in Lebring erzielen. Anke Klein die Melk noch auslassen mußte überraschte beim ersten Antreten mit Platz 2 und konnte Fitz Starnberg und Rüdiger Zwirner in die Schranken weisen.

Kleine Serienklasse fest in Damenhand

Martina Patka die sich beim Saisonauftakt noch mit Platz 2 begnügen mußte trumpfte in Lebring auf und holte sich nicht nur den Sieg sondern auch die Zwischenführung in der Trophywertung der kleinen Serienautos. Am Podest neben Patka nahmen auf Platz 2 Andreas Hipfl gefolgt von einer weiteren Dame Katharina Dornhofer, Platz.

Steinbauer holt sich den Sieg

Roman Steinbauer der in der kleinen Rennklasse an den Start geht konnte im Gesamtklassement den hervorragenden Platz 9 belegen und damit auch seine Klasse klar für sich entscheiden. Lokalhero Daniel Sailer war mit Platz 2 mehr als zufrieden, gefolgt von Mario Kranabetter.

Mario Kranabetter
© Bild: Daniel Klopf

Mario Kranabetter

Allraddriftsport vom Feinsten

In der Allradklasse war die Spannung bereits in Training zu spüren. Christian Kornherr der in Melk noch mit einem nicht konkurrenzfähigen Auto an den Start gehen mußte, hat sich einen brauchbaren Untersatz beschafft und zeigte seinen Mitbewerbern daß mit ihm auf jeden Fall zu rechnen ist. Melksieger Tomy Graf fuhr das erste Mal in Lebring Allrad und wußte das es schwer werden würde gegen Kornherr und dem Vizestaatsmeister Benjamin Klabutschar, der in Melk aufgrund technischer Problem im Finale aufgeben mußte, zu bestehen.

Benjamin Klabutschar
© Bild: Daniel Klopf

Benjamin Klabutschar

Klabutschar ließ im Finale gegen Kornherr nichts anbrennen und legte 2 Läufe in den Asphalt, die den Sieg vor Kornherr und Graf mit sich brachten.

Damen wieder stark vertreten

In Melk beim Saisonstart waren es sechs und in Lebring waren wiederum fünf Damen am Start die sich mehr als gut in der Wertung geschlagen haben. Der Sieg in der internen Damenwertung ging an Martina Patka vor Katharina Dornhofer und Anke Klein. Marlies Brunthaler die in Melk noch einen Pokal erdriften konnte, mußte sich in Lebring bei ihren ersten Auftritt mit dem reinrassigen Rennauto ihres Vaters Anton mit Platz 4 vor Katharina Deycmar zufrieden geben.

Marlies Brunthaler
© Bild: Daniel Klopf

Marlies Brunthaler

Der nächste Lauf findet am 03./04.06.2015 in Kärnten statt, bei dem die klassische Variante mit der Wertung von 3 Durchgängen gefahren wird.

Nähere Informationen findet man unter driftchallenge.at.

Quelle: driftchallenge.at

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