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Das waren die 24 Stunden von Fuglau im Juni 2013

Am 21. Juni 2013 startete der zweite Termin des 24-Stunden-Rennens am Nordring Fuglau.

23.06.2013 Online Redaktion

Sorry, die Starterliste ist explodiert. Wegen des großen Andrangs auf das 24-Stunden-Rennen am Nordring Fuglau im Waldviertel mussten dieses Jahr zwei Termine vereinbart werden, vom ersten Termin haben wir hier berichtet, heute startet der zweite Teil. Die Regeln sind die gleichen: Le-Mans-Start, 24 Stunden, wer die meisten Kilometer hat, gewinnt einen Trostpreis. Und auch wir sind wieder dabei.

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Verfolgen Sie hier live die Zerstörung in unserem Autorevue Live-Blog:

Fotos: Michael Szemes

Danke für die Aufmerksamkeit, es war uns ein Fest!

Zum Abschluss ein 3-minütiges Video der Fahrt nach Schweden aus Sicht des Volvo:

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So, liebe Freunde, das war’s! Das Auto ist überbracht, das Packerl aufgegeben, alle Landstraßen Schleswig-Holsteins befahren – und sogar eine Ski-Halle haben wir gesehen! Der Heimweg nach Wien wird reine Routine (hoffentlich).

Danke für eure Begleitung!

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Paolo Nutini gegen aufkeimende Wehmut (ob des zurückgelassenen Autos und dass das alles schon wieder vorbei ist).

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Wegbegleiter mit Seltenheitswert: Mitsubishi Sapporo, 2. Generation. Immer noch in Regensburg.

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Erinnert ihr euch noch an das Paket, das wir am Weg nach Berlin aufgeben wollten? Es hat gerade den Kofferraum verlassen. In Regensburg. Nach 2000 Kilometern Reise.

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Impressionen von der Autobahn: Fröhliche Beladung, Schöne Bemalung, Schlafende Beifahrerei.

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Hof ist, wo wir aufgewacht sind. Eine Butterbrezel für den Fahrer, zwei Käffchen für die Besatzung, und dann gleich noch mal umdrehen für ein Nickerchen.

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Aktueller Soundtrack: Freemasons – Nothing to Lose (feat. Andrea Martin)

…und das ganze Album dahinter. Sehr hörenswert, übrigens!

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Nebenbei: Der Hänger wird wohl leer bleiben. Ain’t nobody got time for that! :-(

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So, jetzt, wo alle Beteiligten satt sind, geht’s ans Metermachen. Gute Nacht!

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Zwei Erkenntnisse für diesen Abend:

1. Das Navigationssystem war falsch eingestellt und wollte die (geographische) Diretissima nach Passau fahren.

rageface2. Es gibt hier eine Ski-Halle! Und sie heißt Edelweiss!!!

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Darauf brauchen wir jetzt einen Veggie-Burger.

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Wenn wir das richtig verstehen, sind wir am Weg zur A24. Es ist sehr lauschig, gerade.

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Ok, Stand der Dinge: Die Baustellen-Umfahrungs-Route hat uns durch Lübeck geführt und geradewegs in andere Baustellen hinein.

Positiv zu vermerken: Schöne Blumentröge gibt es hier als Verkehrsberuhigung, und schöne Seen!

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So, das Navigations-System hat uns grad von der German Autobahn geholt. (Irgendwas mit Baustelle und Sperre)

Dafür haben wir gerade Luschendorf kennengelernt!

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German Autobahn! 

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Am Weg zurück zum Auto: „Huehue, Deck für Autos und Lokomotiven…“

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Beim Auto: „WTF?!“

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Reisebeschäftigung: Zeichnen, Geld verbraten, sich um die Kinder kümmern.

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Rødby – Puttgarden: Wir sind an Bord!

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Pay-Point, die zweite: Fähre in Rødby. 

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Unser Soundtrack für die Dänemark-Etappe: Dustin o’Halloran und sein Album „Lumiere“. Damit die Besetzung auf der Rückbank schlafen kann.

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Impressionen: oberirdisch, unterirdisch, virtuell. Nicht im Bild: Irre Windgeschwindigkeiten und ein Kameramann, der sich zu Video-Zwecken aus dem hinteren Seitenfenster lehnt.

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Angenehmes Verkehrsaufkommen.

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Mautstelle an der Öresund-Brücke. Unsere Hoffnung, hier preiswerter nach Hause zu kommen, zerfließen – die Preise sind gewaltig. Wir essen einen Blondie zur Beruhigung (der Löffel bleibt nicht ohne Grund an der Glasur kleben…).

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Der Anhänger ist übrigens immer noch leer und traurig (dafür perfectly aligned mit der Gehsteigkante). Aber in Süd-Schweden ist auf die Schnelle (bis auf einen – vor unserer Nase weggeschnappten – Alpina B10 BiTurbo um sensationelle €19.700.-) nichts Erhaltenswertes aufzutreiben, und außerdem haben wir ja nur Euro dabei…

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Alright, folks, Stand der Dinge: Wir haben uns Malmö angesehen (sehr nett, übrigens) und starten gleich Richtung Dänemark.

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Folks, we need a break. Wir haben uns ein Zimmer gemietet (in einer Jugendherberge, zwei oder drei Häuserblocks von diesem Platz entfernt) und werden uns melden, wenn wir wieder ausgeschlafen und wohlgenährt sind. Also morgen.

 

Stay tuned for the Rückfahrt!

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Es ist Helsingborg übrigens eine sehr idyllische Stadt!

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Losgelöst von der automobilen Preziose machen wir uns auf den Weg nach Helsingborg und lassen unserer Übernächtigkeit freien Lauf: Balanceakte mit Kotflügeln (oder Pullovern?), halsbrecherisches Parkieren in idyllischen Gassen,…

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Das war’s, das Tor ist zu, das Auto weg.

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Formalitäten, und wie Car Guys sie lösen: Zwischen einem Stapel Reifen und einem Stapel österreichischer Qualitäts-Zeitschriften. Es ist übrigens gar nicht so leicht, in Schweden so viel Euro in bar zu bekommen – wir mussten von unterwegs ein Beweisfoto für die Bankbeamten schicken!

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…und mit einer kleinen, aber hochkarätig besetzten Garage ausgestattet! Der Michi untersucht beim Erbstück von der Oma mal das Reifenprofil.

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May we introduce: Svante. Sichtlich angetan von seiner neuesten Errungenschaft.

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Hier sehen Sie uns bei der Inszenierung von „Als die Tiere den Wald verließen“.

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So sieht dieses Schweden übrigens aus, hier im Süden: flach und von kühler Idylle. Und die Hometown of Volvo ist auch nicht mehr weit (relativ gesehen).

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Das Packl sitzt jetzt übrigens bei uns vorne. (Wir überlegen, es – für den Empfänger dramaturgisch wertvoll – in Schweden aufzugeben)

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Der Gesichtsausdruck (re.) zeigt, wer grad die Musik auswählt. Und dass wir bald unser Ziel erreichen. Noch 45 Minuten!

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Fragen, die sich Michael nach einer durchfahrenen Nacht stellt: Welche Zapfpistole soll ich nehmen? Wo steck ich die nochmal hin? Wieso sitzt ein Bär auf der Tankstelle? Wo bin ich? Was mach ich hier überhaupt?

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Abfahrt von der Fähre und Fotoshooting im Hafen.

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Gleich legen wir in Trelleborg an! Michi hat derweil noch Drift-Ideen für das hintere Deck.

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Frühstück auf der Fähre. Am Trucker-Tisch mit Würstchen und Köttbullar.

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Wir erreichen tatsächlich noch die Fähre! Und müssen jetzt alle sehr aufs Klo.

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Gottvoller Sonnenaufgang über der Nossentiner Heise. Das Navi verschärft die Ankunftszeit: 7:35 Uhr.

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Anruf bei Stena Lines zwecks Umbuchmöglichkeit. Die freundlich-verschlafene Angestellte sagt, wir sollen einfach mal probieren, ob es sich ausgeht. The Race is on. Ankunft laut Navi: 7:31 Uhr.

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Zweckmäßig aber arg um diese Urzeit:

In welchem Geisteszustand sind DnB-Künstler beim Komponieren?

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Die Pause in Berlin war zu lange. Wird sich die Fähre in Rostock (Abfahrt 7:45 Uhr) ausgehen? Das Navi prognostiziert unsere Ankunft für 7:33 Uhr.

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Uhr gefunden!

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Hier ist alles ein bisschen größer.

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BERLIN!!!

Ein surreales Erlebnis aus müder Trunkenheit und menschenleerer Großstadt. Wir suchen die Weltzeituhr am Alexanderplatz.

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Our pilot in the night.

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Zigarettenpause. Sterne fotografieren.

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Aktueller Soundtrack: London Grammar – Stay awake

https://www.youtube.com/watch?v=BBYyCwjB_RA

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Ein Mercedes 124er-Kombi, das wäre ein schönes Souvenir!

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Flughafen Leipzig. Ein Flugzeug segelt über unsere Köpfe aufs Rollfeld. Johannes und Silvia versuchen zu schlafen.

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Noch 62 km bis Leipzig. Windräder blinken in die Nacht – Hunderte Windräder (die kleinen roten Pünktchen).

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Schneewittchensarg? Zu pathetisch.

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Wir MÜSSEN doch was mit runternehmen!

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Es gibt hier einen Ort namens Lederhose, dabei sind wir gar nimmer in Bayern! Verwirrend.

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Aktueller Soundtrack: Nighthawks – Norways

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Midnight-Challenge: Erfindet eine Bild-Unterschrift zu diesem Foto! (Vorschläge bitte in die Kommentare)

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Wegzehrung, mit Trenzerl – gut, wenn man schon etwas müde ist und noch eine Nacht und halb Deutschland vor sich hat.

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Erlösung in Hof, knapp vor der Sperrstunde. Und einen McDonalds gibt’s auch gleich um die Ecke. Der Versuch das Paket hier aufzugeben scheitert am Übermaß (5,5 Meter Umfang anstelle der erlaubten 3).

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Es gibt in dieser Ecke Deutschlands sehr wenige Raststätten (merken wir gerade).

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Michi sucht immer noch ein Auto für die Rückreise. Zur Debatte stehen: BMW 750i (E32, der billigste in Deutschland), Audi 200 Avant Quattro (vulgo Vogelbadewanne), BMW M3 (E36, original), BMW 325i Touring (E30), BMW M5 (E39 oder E34). Oder einen Twingo! Apfelgrün, so wie ihn stilsichere Teile der Crew schon fahren…

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Aktueller Soundtrack: Laborcase – Vanille

https://www.youtube.com/watch?v=kEFn9Y6qHQ4

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Regensburg. Wir biegen ab in Richtung Hof

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Michael changed the camera – again!

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Die Gesprächsthemen werden immer tiefgründiger.

Enthalten eure Deos Aluminium-Salze?

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Boxenstopp, GoPro-Umbau.

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Fahrenhaidt scheint in der ersten Reihe nicht so beliebt zu sein. Wird auf lautlos geschalten.

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Bayrische Bauern stellen offenbar von Land- auf Energiewirtschaft um: Solaranlagen überall.

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So eine Autobahn-Etappe bietet genug Zeit, um sich mit einem komplexen Trumm wie der D4s auseinanderzusetzen. ISO bis 409.600, wtf! Das wird eine lichte Nacht…

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Bei Amsterdam steht ein Volvo 740 Turbo 16s. 8500 Euro, Top-Zustand. Michi ist schon ein bissl schwach, Auto-Orakel Max (telefonisch zugeschalten) rät allerdings davon ab, sich in einer Hau-Ruck-Aktion etwas einzutreten.

Was würdet ihr euch für 10.000 Euro auf den Hänger stellen?

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Los geht’s! Nachdem alle Dürüms verdrückt und alle Matratzen verstaut sind, fällt der Startschuss und wir rollen aus Wien hinaus. Die GoPro an der Heckscheibe verrät: Es wird auch ein schönes Video geben!

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Das Rennen ist also vorbei. Wir posten noch ein paar Fotos, um Lust auf das nächste Jahr zu machen.

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Der BX ist eher nicht mehr im Rennen. Für den Zieleinlauf wird er noch für eine Runde reanimiert, generell ist das Rennen aber für den Franzosen gelaufen. Falls sich noch jemand an gestern erinnert: die Tachowelle war kaputt, weswegen wir ein Iphone mit App installiert hatten. Hier also die endgültigen Daten von unserem Rennen:

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Aus dem Zelt von „Auf französisch, bitte“. Auswahl der Defekte am BX:

Reifen zerrissen
Motorlager gebrochen
Kühler eingedrückt
Querlenker rechts gebrochen
Federkugel geplatzt
Auto 40 Zentimeter verkürzt (Heck weg)
Höhenversteller an der Hinterachse leckt
Krafstoffpumpe
Tür hinten links

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Und die Mechaniker so:

Die Jungs von „The Empire“ sind übrigens Genies mit dem Werkzeug. Der Triumph fährt immer noch. Oder immer mal wieder.

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Aus der Boxengasse:
Das Funkgerät brüllt.
Fahrer: „Probleme mit der Zündung. Komme in die Box.“
Mechaniker 1: „Wird er abgeschleppt oder fährt er selbst?“
Mechaniker 2: „Weil, wenn er selbst fährt ist er langsamer.“
Mechaniker 1: „Dann haben wir noch Zeit für ein halbes Bier.“

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Schönen guten Tag vom Nürburgring! 1,5 Stunden müssen noch überwunden werden, bevor in der Eifel die Motoren heulen. Die Startaufstellung füllt sich nach und nach. Meine Empfehlung für alle folgenden des Livetickers: eine Bullshit-Bingo-Schablone. Langstreckenklassiker, Eifelwetter, Grüne Hölle dürften heiße Tipps für dieses Wochenende werden.

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Die Autos, die im Unfall verwickelt waren fahren übrigens alle wieder.

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Spektakulärer Unfall in Wort und Bild. Letztere sind von Michael Szemes.

Eh klar: www.motorraum.tv

Die Kollegen von www.motorraum.tv haben in der Nacht ein paar Eindrücke gesammelt.

Es ist gestern etwas später geworden. Was da so giftig leuchtet ist „Pfeffi“. Wer es nicht kennt: Finger weg lassen.

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Wir waren mittendrin im Unfall –  „auf französisch, bitte“

Der Kenner sieht es gleich: mittlerweile fahren wir wieder.

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Zwischenstand:

1) Kasperltheater
2) Der Urlrat
3) Die Amateure
4) Quelli
5) SRT
6) ORF Motorsport
7) Anno – Golden Time
8) Juvavum Racing
9) Pandabären
10) AMC Getriebe
11) Saupartie
12) Team Carabinieri
13) TGM
14) Sand in the City
15) ARBÖ Team Steyr
16) M4 Slowmotion

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Alle Beteiligtem am Unfall blieben unverletzt.
Team Quelli und Team „Die Amateure“ wollen noch einmal starten, was freilich von den Mechanikern abhängt.

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Der Käfer #22 – Team Burgenland – hat sich in der Schikane gedreht. Ist gegen die Fahrtrichtung zum Stehen gekommen. Da kam auch schon der Pulk. Inklusive dem Renault R5 (auf Platz drei liegend) und dem VW Polo (auf Platz zwei liegend).

Hier geht es gerade hoch her. Eben noch:
1) Kasperltheater
2) Quelli
3) Der Urlrat

Doch es gab einen Crash.

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Wir freuen uns immer noch diebisch über den Citroën HY. Mit Trommelbremsen und mit ohne Bremskraftverstärker. Zum Ausgleich fehlts an Motorleistung. Aber hübscher ist keiner.

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Langsam geht uns hier etwas die Motivation aus.
Fuglau um drei Uhr Nachts, ist wie Honduras gegen Ecquador um 21 Uhr.
Wir melden uns in ein paar Stunden mit einem Frühstücks-Zwischenstand.

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Die Nacht ist ein Hund. Die Strecke ist nicht wirklich gut ausgeleuchtet – also eigentlich gar nicht. Das bringt freilich reichlich Stimmung mit sich. Zur Spannungssteigerung blitzen wir fröhlich in die Autos:

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Die Frage sei erlaubt: Was tun wir hier eigentlich und wenn ja, wieviel? Unsere Motivation ist klar und wurde bereits in einen Song gegossen:

www.hirnwixn.at grillt, wie das Team fährt. Mit Ruhe, dafür dreckig und viel Bier drüber.
Nur ein Scherz.
„Kistensau“ nennt sich der kulinarische Meistergriff.

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Und das hier nennt sich „Grillen“.

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Die Kollegen von www.motorraum.tv machen kräftig Action. Die Kameras sind überall. Wir reichen mal diese Aufnahmen nach.

Wer nach den paar Tagen Hitzewelle geglaubt hat, er braucht in Fuglau Sonnencreme, der hat sich getäuscht. Hier käme sogar Ron Weasley mit gesunder Haut raus. Noch dazu ist jetzt Nacht und es ist bitterkalt.

ORF Motorsport führt immer noch.
Kaspertheater dahinter.
Die Amateure auf Platz drei.

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Dank an www.motorraum.tv für die Zeiten.

Wir freuen uns über die späte Stunde. Die Übermotivation hat sich gelegt. Und zwar ins Bett. Jetzt geht es darum durchzuhalten, mitten in der Nacht zu schweißen und das Bier gegen Energy Drinks zu tauschen. Apropos: Nur in Fuglau gibt es noch Extremsport ohne Dietrich Mateschitz. Ich traue mich schon gar nicht mehr auf den Stepper, weil ich Angst habe, der Red-Bull-Gigant springt aus dem Kleiderschrank und wirft mit Geld um sich.

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Wo bleibt eigentlich die Fernseh-Livebericht-Erstattung? Nirgends zu sehen. Die lassen sich in Brasilien von der FIFA kaufen. Immerhin: Christian Clerici fährt im Team Lada Geil mit, weigert sich aber ansonsten hier ein Studio samt Expertenanalyse hinzustellen. Wenn ich mir was wünschen könnte: Frenk Schinkels.

Dem Nordring-Gott von Fuglau opferten wir ein Scheinwerferlicht. Ersetzt wurde es, indem wir zwei Plastikflaschen auseinandernahmen, mit Gaffa wieder zusammen klebten und einsetzten. Weil wir´s können. Der Lohn für unseren BX nach neun Stunden Rennzeit: Platz 18.

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Nachgereicht: Zwischenstand um 22 Uhr.

1) ORF Motorsport
2) Der Urlrat
3) Kasperltheater
4) AMC Getriebe
5) La Familia Merana
6) Juvavum Racing
7) Die Amateure
8) Team Carabinieri
9) Die Chaoten mit dem Exoten
10) Quelli
11) SRT
12) M4 Slowmotion
13) Team Meisterjäger
14) Lada Geil
15) Saupartie
16) Benzinbriada
17) Karacho
18) Auf französisch, bitte
19) Team Italian Job
20) ARBÖ Team Steyr
21) DB-Kadetten
22) TGM
23) Squadra Macinion
24) Punani Racing Team
25) Guardia di Finanza
26) Team Nordring
27) Pompfüneberer
28) für´d Fisch

und jetzt haben wir echt keine Lust mehr.

Heute eher selten gesagt: „Der Triumph fährt problemlos.“
Wir wollen aber nicht unhöflich sein. Es geht um das Team „The Empire“ – Triumph TR7, Bj 1978, 2000ccm

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Ein Sieg für uns alle. Endlich wurden die GIS mal vernünftig eingesetzt: ORF Motorsport führt um 22 Uhr mit 331 Kilometern.

Roland David erklärt, was hier Phase ist.

Kollege Prüller wird vor Neid ganz grün. Kollege Mechtel auch. Bei dem liegts aber an den 96 Ikea-Hot-Dogs die er mitgebracht hat. Harter Langstrecken-Tipp: IKEA verkauft Hot-Dog-Sets. 32 Frankfurter inklusive Senf, Zwiebeln und Brötchen um 19 Euro.

Herzlich willkommen im VIP-Zelt von Team POMPFÜNEBERER. Eher kein Aspirant für Platz eins, ist doch das Getriebeöl permanent am Kochen. Mindestens genauso heiß: das Schwein. Ein vollständiges Tier wohlgemerkt.

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Wie kriegt man drei Frankfurter nach Fuglau?
„Ich so: Hier Tobi, wir fahren 24 Stunden.“
„Er so: Le Mans oder was?“
„Ich so: Anderer Ring.“
„Er so: geht auf die Homepage… hier Schlamm, Flagge und Gedöhns, da ist er dabei.“

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Unser Frankfurt-Import Tobias Heil hat seine Kamera mitgebracht. Hier mal ein paar Eindruck. Von der Rennleitung und dem Fahrerbriefing. Unser Team ist die Tachowelle gerissen. Da haben wir Tobias Handy mit einer Tracking-App versehen.

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„Auf französisch, bitte“ unser Team.
Die Autorevue-Lacking stamm von silv.at
Die hat auch das Franzosen-Auto gesprayt.
Ich geh jetzt Würstl essen. Melde mich später.

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FÜHRUNGSWECHSEL IN FUGLAU
Sensationell schiebt sich das Team „Die Amateure“ auf Platz eins – 175 Kilometer.
Platz 2 – Quelli – 170 km
PLatz 3 – ORF Motorsport – 170 km

Und wir… „Auf französisch, bitte“ hat sich auf Platz 14 vorgeschoben.

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Das machen übrigens die Jungs von www.motorraum.tv in ihrer Freizeit. Der legendäre Luxuskörper mit dem Mikrofon gehört Rainer Behounek. Hinter der Linse: Edellinse Matthias Brünner.

„Auf französisch, bitte“ ist so etwas wie ein inoffizielles Autorevue-Team. Bei denen campen wir, bei denen essen wir. Kollege Mechthild (eigentlich Fabian Mechtel, aber er fährt spritsparend wie ein Mädchen, deswegen Mechthild) hat aus Frankfurt 100 Hot Dogs mitgebracht. Frankfurter heißen in Frankfurt übrigens Wiener. Das wusste Mechthild aber nicht. Zur Strafe muss er seinen selbst mitgebrachte Pfefferminzlikör auch selbst trinken.

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Hier mal ein Zwischenstand (powered by www.motorraum.tv ).
Platz 1 – Kasperltheater – 118 km
Platz 2 – ORF Motorsport – 114 km
Platz 3 – Quelli – 113 km

Platz 50 – Auf französisch bitte – mit minus 104 Kilometern

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Unser persönliches Autohighlight ist ein Austin Allegro 1300 Estate von 1976. Ganz britisch nennen sich die Fahrer „Austin Powers“. Aktuelle Platzierung: Platz 29 mit 45 Kilometer. Nicht so groovy, aber wir glauben an Waldviertler Mojo.

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Wortwahl
Vier Sätze, die Sie heute nicht so häufig lesen werden:
„Der Triumph läuft echt problemfrei.“
„Für mich kein Steak, ich bin Vegetarier.“
„Also ich feuer Alonso an.“
„Ich trinke heute kein Bier.“

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Klassischer LeMans-Start und die Motoren jaulen, nageln und brummen. Je nach Auto. Manche blubbern und quietschen auch.

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Es ging übrigens pünktlich um 16 Uhr los. Trotz allem. Denn: die letzten Worte von Roland David, dem Veranstalter, gelten beim Fahrerbriefing einem Sympathieträger aus der Nachbarschaft der Nägel auf die Strecke gestreut hat. Die wiederum wurden aufgekehrt und eingesammelt.
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Preisverleihung:

Ricciardo überstrahlt am Podest die beiden Mercedes-Piloten, die sich in Gedanken noch im Duell auf der Rennstrecke zu befinden scheinen.

Ziel: Hamilton gewinnt den GP von Spanien vor Rosberg und Ricciardo.

4. Vettel
5. Bottas
6. Alonso
7. Räikkönen

Dieter Zetsche gratuliert Hamilton, als der aus dem Auto steigt.

Es ist der 4. Doppelsieg in Serie von Mercedes.

Letzte Runde: Räikkönen lässt Hamilton und Rosberg in der ersten Kurve passieren.
Rosberg schafft es nicht Hamilton einzuholen.

65: Hamilton und Rosberg laufen auf Räikkönen auf.

64: Vettel geht an Bottas vorbei und ist 4.

Rosberg nur 0,6 Sekunden hinter Hamilton. Nur noch 2 Runden zu fahren.

64: Alonso geht an Räikkönen vorbei und ist 6.

63: Duell um Platz 4:

Bottas will Vettel nicht vorbeilassen und kämpft hart um sein bestes Karriereergebnis.

63: Duell um Platz 1:
Rosberg nur 1,1 Sekunden hinter Hamilton.

61: Alonso und Räikkönen fahren um Platz 6. Alonso fährt mit 3-, Räikkönen mit 2-Stopp-Strategie. Es scheint nur ein Frage der Zeit zu sein, bis Alonso an Räikkönen vorbeifährt.
Vettel hat auf Bottas aufgeschlossen.

59: Rosberg nur noch 1,2 Sekunden hinter Hamilton. Nur noch wenig fehlt, damit Rosberg DRS nutzen kann. Unmittelbar vor ihnen: Perez, Grosjean, Bianchi, die es gilt zu überrunden.

57: Vettel überholt Räikkönen und ist 5. Damit hat Vettel 10 Plätze gut gemacht. Gutierrez verliert einen Teil auf der Start-Ziel-Geraden, kann aber weiterfahren.

56: Button liegt hinter Hamilton vor Rosberg. Button lässt Rosberg viel Platz zum Übeholen. Die beiden Führenden haben jetz wieder etwas Platz.

54: Alonso fährt in die Box, beim Verlassen kann Vettel vor Alonso in die erste Kurve schneiden. Alonso auf 7, Vettel 6.

52: Magnussen überholt Kvyat und ist jetzt 12. Perez fährt außen am Teamkollegen Hülkenberg in der ersten Kurve vorbei an 9. Position.

Rosberg nur noch 2,3 sek hinter Hamilton.

50: Rosberg holt nach und nach zu Hamilton auf. Zehntel um Zehntel arbeitet er sich an Hamilton ran.
Rosberg fährt mit 1:29,2 min die mit Abstand schnellste Rennrunde.

46: Rosberg und Ricciardo in der Box. Rosberg reiht sich hinter Hamilton ein, dem der überrundete Button am Heckflügel klebt. Ricciardo verliert keinen Platz und bleibt an 3. Position.

44: Hamilton an der Box und wieder bekommen die Mechaniker keinen reibungslosen Reifenwechsel hin.
Rosberg übernimmt die Führung und klagt über graining der Vorderreifen.

42: Zwischenstand:

1.Hamilton
2.Rosberg
3.Ricciardo
4.Bottas
5.Räikkönen
6.Alonso
7.Vettel
8.Massa
9.Grosjean
10.Hülkenberg

40: Hamilton und Rosberg fahren nahezu gleiche Rundenzeiten. Rosbergs Rückstand auf Hamilton hat sich auf 3,6 Sekunden reduziert.

39: Vettel überholt nach und nach. Mittlerweile liegt er an 7. Position vor Magnussen und Massa.

37: Vettel mit neuen Reifen zur schnellsten Rennrunde. Seine Rundenzeiten liegen 2 Sekunden unter denen von Hamilton.

35: Vettel wieder als erster an der Box.

30: Rosberg liegt 4,5 Sekunden hinter Hamilton. Beide haben jetzt eine große Lücke zu den nächsten Überrundungen vor ihnen.

28: Räikkönen und Alonso ziehen Grosjean davon. Das Feld um Massa, Vettel, Hülkenberg und Perez schließt zum siebt-positioniertem Grosjean auf.

24-27: Grosjean liefert sich mit Räikkönen und Alonso ein Battle um den 5. Platz.
Grosjean überholt Räikkönen, liegt nun an 5. Stelle. Kurz darauf überholen Räikkönen und Alonso Grosjean, der nun wieder an 7. Stelle liegt.

26: Jean-Eric Vergne muss wegen einem Problem mit dem Auspuff an die Box und aufgeben.

23: Zwischenstand:

1.Hamilton
2.Rosberg
3.Ricciardo
4.Bottas
5.Grosjean
6.Räikkönen
7.Alonso
8.Massa
9.Vettel
10.Hülkenberg

22: Rosberg fährt an die Box und verlässt sie knapp hinter Hamilton.
Die ersten 15 im Klassement haben ihren ersten Boxenstopp hinter sich.

21: Rosberg liegt vorne. Sein Boxenstopp ist überfällig.
Hamilton fährt mit den neuen Reifen „fastest Lap“.

19: Hamilton an der Box. Probleme mit dem linken Vorderrad. Stoppzeit: 3,8 Sekunden.

18: Ricciardo überholt Perez, der noch nicht an der Box war, und und liegt jetzt wieder an 4. Stelle

17: Ricciardo überholt Button, an Kvyat fährt er auf der Start-Ziel-Geraden vorbei.

16: Grosjean und Massa zum Reifenwechsel in die Box.

15: Ricciardo fährt an die Box und verlässt sie vor Magnussen als 12.

14: Magnussen überholt Gutierrez und liegt nun an 13. Position.

13: Vettel fährt als erster Fahrer an die Box.

11: Rosberg 2,5 Sekunden hinter Hamilton. Die Dreiergruppe, angeführt von Bottas, liegt schon 17 Sekunden hinter Hamilton.

10: Vettel überholt Gutierrez

9: Enger Kampf zwischen Bottas, Ricciardo und Grosjean um die Plätze 3, 4 und 5.

9: Vettel noch immer auf der 14. Position.

8: Zwischenstand:
1. Hamilton
2. Rosberg
3. Bottas
4. Ricciardo
5. Grosjean
6. Räikkönen
7. Alonso
8. Massa
9. Hülkenberg

Runde 4: Vettel hat erst einen Platz gut machen können.

Die Steward nehmen den Vorfall zwischen Ericsson und Maldonado nun unter die Lupe.

14:04: Start

Die Silberpfeile behalten die Führung, Ricciardo kommt nicht gut weg, dafür Bottas und Magnussen umso besser.

Maldonado fährt Ericsson wenige Kurven nach dem Start übers Vorderrad.

Nachdem das Gebäude im Hintergrund nicht Versailles ist, sind wir wohl zurück an der Donau: Wien, nur Wien!

toyota gt86 schloss schönbrunn rot vorne

Manche sagen, dass sich Europa am besten in einem Sportcoupé und mit leichtem Gepäck bereisen lässt. Manche haben recht. Der Toyota GT86 hat seine Aufgabe mit Bravour erfüllt, er trägt das Gran Turismo in seinem Namen mit vollem Recht.

Toyota und Subaru haben das GT86-Vorbild aus den Achtzigerjahren, den berühmten AE86, gekonnt in die Gegenwart geholt und die Kerneigenschaften weitgehend unverändert erhalten. Der Wagen ist noch immer leicht und wendig, mitteilsam und gutmütig. Er braucht keine Wahnsinnsgeschwindigkeiten um sich schnell anzufühlen und versucht nichts anderes zu sein, als ein blue-collar-Sportwagen, der Fahrfreude unters Volk bringt. Das negative Retrozeug – steifigkeitsfreie Karosserien und passive Sicherheit auf dem Niveau von Seifenkisten – ist beim aktuellen Stand der Technik ohnehin passé. Entgegen der aktuellen Mode ist der Motor weder mit einem Turbolader noch mit Hybridtechnik zusammengespannt. Er muss und will gedreht werden, auch das ist eine schöne Reminiszenz an den alten 4AGE-Motor im Bug des Ahnherren.

Einige der Dinge, die uns in den mehr als sechstausend Kilometern mit dem Wagen aufgefallen sind, haben wir schon livetickend erzählt. Zusätzlich fragt man sich, wieso dieses so sportliche Auto keine Anzeigen für Öldruck und Öltemperatur hat. Denn nach einigen Kilometern artgerechter Nutzung klackert der Boxer oft herzerweichend, was wahrscheinlich mit heißem Öl in Verbindung steht. Und wir glauben, dass typische GT86-Besitzer möglichst viel über das Befinden ihres Triebsatzes wissen wollen.

Zum Schluss müssen wir noch ein paar Dankesworte anbringen. Wir danken in erster Linie Cedric, Jérémie, Sonia, Tamara, Gregory und Alessandro für ihr freundliches Gastgeben. Außerdem Mcdonalds France, deren kostenloses und unkompliziertes WiFi die Roaming-Probleme mit einem der großen österreichischen Anbieter fast vergessen machen konnte. Der Polizei in Nizza wollen wir auch danken, sie hat uns beim Fotografieren auf der Promenade erwischt aber gewähren lassen. Und danke natürlich für’s Mitlesen!

Bis zum nächsten Mal (dann vielleicht mit dem Alfa 4C ans Nordkap, oder sogar ein Giro d’Italia per Tesla Model S…)!

Der Blick von der neuen ETH über die Stadt ist durchaus passabel. Die Zürcher Studenten können sich glücklich schätzen.

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Auf dem Weg von Lyon nach Wien haben wir noch in Zürich haltgemacht. Dort wohnt Alessandro (er zeichnet übrigens für die meisten unserer Lexikon-Grafiken verantwortlich), der uns freundlicherweise mit selbstgemachtem Salade niçoise ausgeholfen hat. In Nizza sind wir der dortigen Spezialität nämlich nicht habhaft geworden und auch das Nachholen in Lyon hat nicht funktioniert („You are in Lyon here, we have Salade lyonnaise.“). Mit Sardellen, Thunfisch, Ei und Kartoffeln ist der Salat aus Nizza mehr üppige Hauptspeise als bloße Beilage:

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 Asterix und Obelix haben das Salatkaufen in Nizza augenscheinlich besser gemeistert als wir.

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Neben Myriaden architektonischer und städtebaulicher Sehenswürdigkeiten hatte die Stadt auch eine automobile zu bieten. In Paris war uns zuvor auch schon ein GT86 aufgefallen (und später zwei in der Schweiz), was bei einer Gesamtstrecke von 6300km eine eher geringe Dichte an kleinen Toyota Coupés ergibt.

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Zum (eigentlich) letzten Mal sind wir eingekehrt, um Lokales zu kosten. Lyon bietet seinen Gästen würzige Wurst.

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Heute wie damals.

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Obwohl fast zehnmal so groß, hat Lyon auf den ersten Blick etwas von Graz. Wirklich.

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Lyon war eine würdige letzte Station. Leider waren wir unsererseits nicht fähig, die zweitgrößte Stadt Frankreichs angemessen zu würdigen – schuld war hauptsächlich der fortgeschrittene Erschöpfungsgrad. Fast wie in Paris gibt es auch in der Lyoner Innenstadt kaum was, das nicht auf seine Art schön oder sonstwie bemerkenswert ist. Sie sollten bei Gelegenheit hinfahren!

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Bergab-Haarnadeln als tradionelle Stärke des alten und des neuen Hachi-Roku.

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Dem Radsport geweihter Boden.

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Dafür haben sich surreale Aufnahmen ergeben.

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Man hat tatsächlich die Hand nicht vor Augen gesehen. Der Wind hat derart über den Gipfel gepeitscht, dass die Nebelsuppe immer wieder zerrissen und für ein paar Sonnenstrahlen durchlässig geworden ist. Sekunden später wieder dichtester Nebel.

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Der Aufstieg über die (frisch asphaltierte!) Ostseite zum Gipfel ist noch bei Sonnenschein und 20° passiert. Oben war es dann vorbei mit der Sicht, außerdem hat die Windstärke dem Bergnamen alle Ehre gemacht.

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Eine besonders französische Szene. Nachgeholfen wurde nur in sehr geringem Maße.

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Avenue des Japonais.

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Die erste Ölkontrolle nach 4800 Kilometern, gefehlt hat nichts. Die grandiosen Bergstraßen der letzten Etappe haben allerdings den Bedarf an Super Bleifrei auf etwa zwölf Liter alle hundert Kilometer anschwellen lassen (zumindest temporär). Es war aber eh jeden einzelnen davon wert.

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„Die Büßer“ in Les Mées (als basis-touristischer Einschub).

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Indian summer in France.

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„Do-It-Yourself“-Rallye-Schule:

1. Ziehen Sie nach Nizza.

2. Suchen Sie sich eine Freundin (oder einen Freund, je nachdem) in Lyon.

3. Meiden Sie Autobahnen wie Gift.

Zack, Asphaltspezialist!

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Bitte sehr!

toyota gt86 gt 86 rot frankreich nizza nacht hinten seite

Aufgrund der prekären Zeitsituation haben wir entschieden, Nizza nur mit einem – dafür einem besonders tollen – Foto Eingang in unseren Aufschrieb zu verschaffen. Immerhin hat sich die Kulissensuche als einfach erwiesen, denn es kommt ohnehin nur die Promenade des Anglais in Frage.

asterix tour de france nizza

//// Nokia Lumia 1020

Wie um diesen Tag endgültig zum, was das Fahren angeht, besten unserer Reise zu machen, hat unser navigierender Freund urplötzlich den Weg in die hügelige Wildnis gewiesen (genauer gesagt auf die N7, falls es Sie in die Gegend verschlagen sollte). Trotz der Straßen um Le Castellet in frischer und verwöhnender Erinnerung, waren wir hin und weg ob der Achterbahn, die sich uns 80 Kilometer vor Nizza bot. Anstiege, Abfahrten, Kuppen und Kurvenkombinationen. Die Kehren gerade so eng, dass sie ohne Umgreifen am Volant zu gewinnen waren. Wahnsinn.

Zurück auf langweiligerem Geläuf hat uns immerhin dieser interessant beleuchtete Tunnel begrüßt.

toyota gt86 gt 86 rot frankreich nizza nacht tunnel nacht front

Hier konnte der Toyota zeigen was er kann, nämlich zu tun, wie ihm geheißen. Am Haftungsende eher untersteuernd, flößt er nicht Angst, sondern Vertrauen ein. Doch wenn per Gaspedel höflich um ein mitlenkendes Heck angesucht wird, ist der kleine Japaner voll der Kooperation. Auch nimmt er harsche Behandlung nicht übel, können Schaltung, Lenkung und Bremse mit Verve bedient werden. In diesem – durch steten Zug spielfreien – Zustand scheint der Wagen richtig aufzugehen.

toyota gt86 gt 86 rot frankreich provence unten seitlich

Nur wenig später war es mit der Unterforderung vorbei. Der Abschnitt von La Ciotat direkt am Meer nach Méounes-lès-Montrieux im Landesinneren führt am Circuit Paul Ricard (Le Castellet) vorbei und ist eine 32 Kilometer lange Offenbarung. Eine traumhafte Straße mit gut einsehbaren Kurven, schönem Belag und kaum Verkehr. Sie führt außerdem durch einen schütteren Wald, in dem Motocrosser an ihren Gasgriffen reissen.

toyota gt86 gt 86 rot frankreich provence seite fahrend unten

Der GT86 blieb auf dieser malerischen Strecke unterfordert. Zu schmal die Straße, zu schlecht einsehbar die Kurven, zu zahlreich die Leute, die ihrem guten Recht auf großartige Aussicht nachkamen.

toyota gt86 gt 86 rot frankreich provence oben seite route de cretes

Fantastischer Blick auf Meer und Hinterland.

toyota gt86 gt 86 rot frankreich provence hinten heck seite route de cretes

Wie Sie sehen, war der Rat kein schlechter.

toyota gt86 gt 86 rot frankreich provence oben route de cretes

Für die Etappe von Marseille nach Nizza wurde uns von einer Expertin für eh alles die Corniche des Crêtes empfohlen.

toyota gt86 gt 86 rot frankreich provence seite fahrend route de cretes

Pastis-Tankstelle.

pastis marseille shop

Man kriegt die Fischsuppe übrigens auch sehr g’schmackig in Glasflaschen abgefüllt. Als Souvenir – egal von wo – kaum zu schlagen.

bouillabaisse flasche

Die Bouillabaisse, eine Fischsuppe, ist die Spezialität von Marseille. Wir glauben eher einen Bausatz denn eine fertige Suppe bekommen zu haben.

bouillabaisse marseille

Ein Restaurant in Seenot als echtes Hafen-Highlight.

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Ob unzufriedene Kundschaft dahinter steckt? Oder eine Meuterei in der Kombüse?

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Jedenfalls erzählt unser Roadbook von Ähnlichem:

//// Nokia Lumia 1020

//// Nokia Lumia 1020

Der Aufstieg zu Kirche (zur Abwechslung Notre-Dame, diesmal de la Garde) und Aussicht ist letztendlich wegen der guten Beschilderung und eher trotz der GPS-Empfehlungen gelungen.

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Dafür haben sich allerhand versteckte Sehenswürdigkeiten aufgetan.

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In der Marseiller Altstadt ist der Navigationsapparat etwas in Verlegenheit geraten.

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Direkt am Meer gibt es alte Festungen und neue Museen zu bestaunen.

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Quasi ein neues Kapitel in unserer Kathedralen-Reihe: Marseille steht auf neoromanisch!

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Eine Ortseinfahrt auf dem Weg nach Marseille.

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Au revoir Toulouse, es war uns ein Vergnügen.

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Uns hat es auch gefallen, die Wurst wird sich noch beweisen müssen.

//// Nokia Lumia 1020

//// Nokia Lumia 1020

Die Toulouse Connection von links nach rechts: Sonia, Jérémie und Emanuelle. Jérémie hat sich seine High-Tech-Halskrause bei einem missglückten Fallschirmsprung verdient, wird aber spätestens in zwei Wochen wieder wie neu sein. Zu seiner Rechten präsentiert Emanuelle – falls Sie sich wundern sollten – eine Tiefkühlversion der städtische Spezialität, den Toulouser Würsten.

Merci pour tout!

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Man hat uns trotzdem dringend ans Herz gelegt, das Auto in der Tiefgarage aufzubewahren, denn manch anderem seien schon Ersatzteile abhandengekommen.

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Eine Studentenstadt par excellence.

toyota gt86 gt 86 toulouse

Das Zentrum von Toulouse ist lebendig und voller junger Leute. Nur aufgrund des garstigen Vorführeffektes ist unser Bild menschenleer.

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Dieser elektrisch angetriebene Lastwagen sieht nach sehr unbelästigenden Innenstadtzustellungen aus. Der notwendige Strom entsteht vermutlich kernspaltend.

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//// Nokia Lumia 1020

Die Fassade des Kapitols. Sie bildet seit dem achtzehnten Jahrhundert eine Klammer um die schon länger bestehenden Verwaltungsgebäude.

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Sowas gibt es in Österreich eher selten.

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Appetitlich arrangiertes Gemüse.

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Aber das gibt es am Naschmarkt auch.

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Und ein Kiosk in interessanter Lage.

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Eine Ruderregatta mit gemischten Achtern ist uns auch untergekommen.

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Fast ebenso hip ist diese Citroën Hélèna.

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Schöne Fahrräder sind ein zuverlässiger Indikator für die Hipness einer Stadt

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Antoine & Lili wohnen wohl aus Überzeugung in der rosaroten Stadt.

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Und sie haben ein sehr schnittiges Paar Handschuhe im Sortiment. Also, die Herren, wenn Sie Ihrer Angebeteten eine Freude machen wollen…

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So auch die Kathedrale Saint-Ètienne. Ganz so gotisch wie die bisher gesehenen ist sie allerdings nicht mehr.

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Hier ist tatsächlich fast alles aus hellrot gebranntem Ziegel gebaut.

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Im Becken stromaufwärts dieser kleinen Staumauer tritt der Canal de Brienne in die Garonne.

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Der Canal de Brienne ist ein Seitenarm des berühmten Canal du Midi, der die Stadt mit dem Mittelmeer verbindet.

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La ville rose, die rosarote Stadt. Stimmt eh, hier sogar mit grünen Akzenten.

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Toulouse!

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Eins Punkt Einundzwanzig Gigawatt.

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Spät nachts ist uns ganz unverhofft und mitten im Nirgendwo ein Atomkraftwerk (Golfech I) passiert. Gelernte Österreicher tun sich ja sowieso ein bissl schwer mit der Kernkraft und im Angesicht der riesigen, mondbeleuchteten Schlote samt lautem Generatorgeheul waren wir kurz ziemlich sprachlos.

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Auf den Landstraßen zwischen Agen und Toulouse gibt es holprige Abschnitte, die den GT86 und sein straffes Fahrwerk ganz schön beuteln. Auf den gleichen Straßen gibt es aber auch kurviges Auf und Ab, das für den GT86 und sein straffes Fahrwerk wie geschaffen ist.

toyota gt86 gt 86 rot tour de france asterix seite

Die Zeit drängt.

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In Agen ist man übrigens stolz auf seine Dörrpflaumen, entsprechend groß sind die Pflaumenplantagen im Umland der Stadt.

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Asterix und Obelix bekommen auch ein Zwetschkensackerl geschenkt (obwohl es diese Frucht eigentlich erst mit den Kreuzzügen 1000 Jahre später nach Europa geschafft hat).

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Dort erwartet uns nicht weniger als Nahrung und Unterkunft.

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Deshalb hatten wir Toulouse schon firm im Blick. Das Flugzeug-Mekka an der Garonne war ja schon von Anfang an sowas wie unser Ziel.

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Die Eile rührte vielmehr von der uns offenbar angeborenen Unfähigkeit, rechtzeitig Dächer über den Köpfen zu buchen.

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Das lag allerdings nicht an der Stadt, denn die ist zwar klein, aber nicht ohne Charme. Wir haben es sowieso längst aufgegeben, von der Schönheit französischer Städte überrascht zu sein.

agen straße einkaufstrasse

Unser Aufenthalt in Agen war ein kurzer.

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G’waschen, g’kampelt & g’schneuzt.

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Längst überfällig.

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Die Kreisverkehrdichte in Frankreich ist bekannt hoch.

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Dem Auto blieb der Strandzugang verwehrt. Aber Salzwasser und Blech sollte man sowieso tunlichst voneinander fernhalten.

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Es war so richtig Ebbe, kaum mehr Meer übrig.

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Ein Kriegsüberbleibsel, inzwischen friedlich koloriert.

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Wie in Planet der Affen.

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Wir waren es nicht.

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An diesem Mittwochnachmittag hat sich außer uns niemand an den Strand verirrt.

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Die Atlantikküste liegt siebzig Kilometer westlich von Bordeaux.

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Hinter den Dünen gezeitet der Atlantik.

toyota gt86 gt 86 atlantik meer frankreich

Bordeaux verdankt seinen Wohlstand dem Weinbau (und ein bisschen Sklavenhandel im 18. Jahrhundert), weshalb schon Asterix hier Weißwein gekauft hat.

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Wir haben es ihm gleichgetan, aber auf die Austern verzichtet. Der GT86-Innenraum hätte das olfaktorische Trauma nach einer Woche mit ungekühltem Fisch möglicherweise nie überwunden.

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Italiener würden sich in Bordeaux heimisch fühlen.

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Oder umgekehrt.

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Cool sein in Frankreich.

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Bussi aus Bordeaux!

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Ernst Stavro Blofeld. Undercover, aber unverkennbar.

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Eine typische Einkaufsmeile mit internationalen Ketten und dem einen oder anderen faden Aug‘.

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Und einer elegant gezeichneten Straßenbahn ohne hässliche Oberleitungen.

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Sie ahnten es wahrscheinlich: auch die Bordelais können sich einer gotischen Kathedrale rühmen.

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In den Platz vor dem Justizpalast ist die Menschenrechtserklärung von 1789 eingelassen. Wieder so ein fesches Detail.

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Der Palais de justice de Bordeaux unterstreicht die lobenswerte Eigenschaft der Franzosen, bei all ihren Bauwerken Schönheit und Spektakel nicht vom Praktischen dominieren zu lassen.

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Der geplanten Nachtetappe von Nantes nach Bordeaux war kein durchschlagender Erfolg beschieden, denn schon nach zirka 20 Kilometern war die Müdigkeit übermannend genug, um einen Parkplatz anzusteuern und die Fahigkeiten des Toyota als Wohnmobil zu überprüfen („ausreichend“ dürfte als Note angemessen sein).

Wir haben uns inzwischen außerdem zusammengereimt, dass Hôtel de ville Rathaus bedeutet. Das erklart ziemlich schlüssig, warum es in absolut jeder Stadt eines gibt, selbstverständlich auch in Bordeaux:

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Sehr nett.

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//// Nokia Lumia 1020

Pickengeblieben sind wir übrigens auch wieder, diesmal in Nantes.

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Frankreichs Süden ruft trotz alledem.

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//// Nokia Lumia 1020

Noch ein Kavaliersdelikt: Als wir in Paris zu dritt waren, hat der Beifahrer – eingeklemmt zwischen aufrechter Rückenlehne und Handschuhfach – sehr gelitten.

toyota gt86 gt 86 rot tour de france asterix le conquet heck hinten seite atlantik boote küste

Aber kann man dieser Form böse sein?

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Die Bremsen quietschen und die Fensterheber auch. Der Fahrtwind quietscht zwar nicht, seinen Beitrag zur Geräuschkulisse leistet er trotzdem.

toyota gt86 gt 86 rot tour de france asterix hinten heck seite le conquet

Es gibt auch ein paar Kritikpunkte akustischer Natur.

toyota gt86 gt 86 rot tour de france asterix heck seite hinten dynamisch

Der Motor ist tatsächlich kein Drehmomentwunder, aber dafür ist die Kraftentfaltung linear. Die Leistung ist zwischen 5000 und 7000 Umdrehungen zu finden, man muss eben dafür arbeiten und vor jedem bisschen Beschleunigung schalten. Das stört aber nicht im Geringsten und die Maschine dankt es mit Bergrennen-Lärm. Außerdem: 7,9 Liter Durschschnittsverbrauch nach 2600 Kilometern.

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Mein Gestell ist mit den Sitzen soweit noch keine harmonische Beziehung eingegangen. Sam hingegen setzt sie mit orthopädischem Gestühl aus einer Schweizer Manufaktur gleich. Wie das halt so ist.

toyota gt86 gt 86 rot tour de france asterix vorne front seite dynamisch

Dieses Auto ist ein Spielzeug, aber ein ehrliches. Immer berechenbar und frei von Tücke. Man kann es am sprichwörtlichen Kragen packen.

toyota gt86 gt 86 rot tour de france asterix seite hinten

Wie Sie wahrscheinlich bereits zwischen den Zeilen gelesen haben, fügen wir uns nahtlos in die internationale Berichterstattung ein und finden den GT86 supercool.

toyota gt86 gt 86 rot tour de france asterix hinten seite schiff le conquet

Generell war der heutige Tag aber eher Verbindungsetappe. Das gibt uns die Möglichkeit, ein paar Gedanken zu unserem Gefährt zu Papier (oder Tastatur) zu bringen.

toyota gt86 gt 86 rot tour de france asterix detail seite front schnauze kette küste

Das Wetter an dieser Küste ist ganz speziell. Nicht kalt, kein Wind und die Regentropfen sind so klein und weich, dass man kaum nass wird.

toyota gt86 gt 86 rot tour de france asterix le conquet heckscheibe

Die felsige Kanalküste.

toyota gt86 gt 86 rot tour de france asterix küste atlantik le conquet

Immerhin der westlichste Punkt Frankreichs.

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Im Hafen findet ernsthafter Fischfang statt. Touristen konnten wir keine ausmachen.

toyota gt86 gt 86 rot tour de france asterix heck atlantikküste atlantik le conquet

Die Häuser hier sind steinern, so wie fast überall an der Nordküste.

toyota gt86 gt 86 rot tour de france asterix le conquet heck hinten seite gasse

Angekommen sind wir dann auch, in Le Conquet.

toyota gt86 gt 86 rot tour de france asterix le conquet

Ganz so wie unsere Vorbilder:

toyota gt86 gt 86 rot tour de france asterix le conquet comic asterix

//// Nokia Lumia 1020

Aber wir mussten uns die Naivität des Autobahnmeidens letztendlich eingestehen. Es hilft einfach nix.

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Gegen Mittag waren wir noch brav auf Landstraßen unterwegs.

toyota gt86 gt 86 rot tour de france asterix kreisverkehr seite dynamisch

Kühe für die Lait im Café.

toyota gt86 gt 86 rot tour de france asterix kühe

Mitten im Nirgendwo und wie ein LEGO-Bausatz aus den Siebzigern.

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Nächster planmäßiger Halt: Le Conquet.

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Le Mont-Saint-Michel, die Stadt im Meer. Zwar nicht direkt auf unserer Route, aber die Freiheit haben wir uns genommen.

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Auch die Reihe „Französische Öffis mit dem gewissen Etwas“ bekommt eine Fortsetzung.

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Aus unserer Serie „Gotik in Frankreich“: Die Kirche Saint-Maclou in Rouen.

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Wi-Fi hat zwar nicht funktioniert, aber dafür war das Kaffeesortiment breit und exotisch. Wir haben vieles probiert und kenianische Bohnen gekauft.

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Und in jedem(!) antiken Haus ein Antiquitätengeschäft.

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Rouen wollten wir eigentlich im Schnellverfahren abhaken (die drängende Zeit, Sie erinnern sich), aber die Innenstadt besteht aus lauter windschiefen Fachwerkbauten, die so aussehen, als wären sie zu Zeiten des gallisch-römischen Krieges auch schon unparallel gewesen. Wir sind also hängengeblieben…

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Innerhalb Frankreichs muss es außerdem ein Vorurteil über die vage Ausdrucksweise der Rouener geben:

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Zurück in Technicolor.

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Sie sehen das Kochschinkenähnlichste, das wir mit unserem holprigen Handzeichen-Französisch zu prokurieren im Stande waren.

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Bevor wir Paris verlassen konnten, musste noch unserer Mission Genüge getan werden: Lutetia war berühmt für seinen Kochschinken.

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Ziel war somit eine boucherie.

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Money shot.

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Rote Mühlen sind die Besten.

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Duellieren sich österreichische Frauen so gerne?

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//// Nokia Lumia 1020

Das Petit Parisien bietet neben (äußerst) Schmackhaftem auch sein Inventar feil. Sam hat sich in eine alte Pfeffermühle von Peugeot verliebt und sie den Nachbartischlern prompt unter den Nasen weggekauft.

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Steile Enge in der Gegend um Sacré-Cœur.

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Trotz fortgeschrittenen Verfalles erfüllt dieser Citroën HY stoisch seine Pflichten (die offenbar aus dem Transport von Trolleys bestehen).

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Art Nouveau.

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„Entdecken Sie die Sehenswürdigkeiten von Paris mit den roten Autos (frei übersetzt)!“ Dem ist nichts hinzuzufügen.

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Die (etwas verschämte?) Kathedrale von Notre-Dame.

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Kunst-Kiosk auf der Mauer.

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Eine (höchstwahrscheinlich) weitgereiste Hochzeitsgesellschaft.

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Camouflage.

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Napoleon selbst hätte anerkennend genickt.

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So triumphale Aufnahmen gelingen in der sommerlichen Hochsaison eher nicht.

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Die bei Touristen wie Einheimischen beliebten Leihfahrräder von Vélib‘. Autolib‘ gibt es übrigens auch, dort werden den carsharing-Abonnenten insgesamt etwa 1000 Pininfarina Bluecar (ein etwas krapfig aussehendes Elektroauto) für den gemeinsamen Gebrauch zur Verfügung gestellt.

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Baguette, Quiche & Co: Die Bäckereien sind voll mit Köstlichem.

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Beim Parken tritt die ganze Kreativität der Pariser zutage und die Polizei steht den drei Reihen am Zebrastreifen augenscheinlich nonchalant gegenüber. Eh super.

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Fromage!

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Paris, Texas.

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Den CLA hat man in Paris wohl besonders schnell ins Herz geschlossen, dem Klimaanlagenkleinkrieg zwischen Daimler und der französischen Regierung zum Trotz.

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Die Mär von den unfreundlichen Parisern ist nichts als eine Mär.

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Rotonde.

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Rue de Lappe II.

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Rue de Lappe I.

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Gewächshaus-Bar-Hybrid.

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In Paris ist autorevue-Feder Tamara Schögl zu uns gestoßen, sie weilt nämlich gerade urlaubend an der Seine. Tamara hat uns erstens in ihrer Wohnung aufgenommen (Danke, ganz lieb!) und sich zweitens aufgemacht, mit uns das nächtliche Paris zu erkunden.

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Am Straßenrand dieser unglaubliche E21: Nur mit Knick in der Niere als Pariser Auto authentisch.

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Einspuriges Stadtgerät in allen Variationen.

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Lichter der Großstadt.

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Paris! Nach einer weiteren Autobahn-Schummelei sind wir Samstag Abend im Verkehr der Hauptstadt angekommen.

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Bäckerei à la francaise.

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Häuserzeile.

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Tja.

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Die Optikerdichte in Frankreich (so auch in Camaracum) ist auffällig hoch. Es ist allerdings nachvollziehbar, dass in einem Land so voller schöner Dinge besonderer Wert auf tadellose Sehkraft gelegt wird.

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Trotzdem galt es, der Stadt zumindest die Ehre zu erweisen und außerdem die traditionellen Pfefferminzzuckerl zu akquirieren.

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Bundesdeutsch anscheinend auch als „Backpfeifen“ bekannt:

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Auch in Cambrai saß uns der Zeitdruck im Nacken.

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Straßenbahn in Durucortorum.

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Reims war auch die erste unserer Stationen, an der wir gemäß der Comic-Vorlage die städtische Spezialität kaufen mussten. Hierbei handelt es sich heute wie offensichtlich damals um Champagner und die Verfügbarkeit entspricht daher etwa der von Mozartkugeln in Salzburg. Keinerlei Engpässe also.

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Bei der Auswahl einer Sorte waren wir zirka so gewandt wie weiland Asterix und Obelix.

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Doch die Würfel sind schlussendlich gefallen.

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Reims! Unser zweiter Stopp ist berühmt für seine spektakuläre Kathedrale und nach der Region benannten Schaumwein – den Champagner. Außerdem ist die Stadt schön und erschließt sich diese Schönheit schnell. Letzteres ist uns durchaus entgegengekommen, denn nach den zeitraubenden kleinen und großen Katastrophen in Metz mussten wir uns wirklich tummeln (sogar das zu Beginn verordnete Autobahnverbot musste temporär außer Kraft gesetzt werden) und konnten Reims kaum die verdiente Aufmerksamkeit zuteilwerden lassen.

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Wahrscheinlich aus akuter Unentschlossenheit hat sich die Stadt Metz für eine Mischung aus Tram und Bus entschieden. Exklusive Betonspuren dienen der Abgrenzung zum Pöbel.

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//// Nokia Lumia 1020

Frühe Förderung soll offenbar Frankreichs Motorsportzukunft abseits geteerter Rennstrecken sichern.

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//// Nokia Lumia 1020

Metzer Impression.

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Mithäftlinge.

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//// Nokia Lumia 1020

Ganz so ungeschoren hat uns Metz letztendlich aber nicht davonkommen lassen…

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Freitag Abend war uns der tolle, leere Parkplatz vor der Kathetrale noch als ideale Nächtigungsstätte für den Toyota erschienen, doch just dieser freie Platz hat sich über nacht in einen Kirtag voller Stände und dicht an dicht abgestellter Lieferwagen verwandelt. Nach kurzer Suche haben wir zwar nicht unser Auto aber immerhin das Schild, das Parken samstags von 5 -14 Uhr ausdrücklich verbietet, gefunden.

Im Büro der Verwahrstelle (la fourrière automobile, wie wir gelernt haben) konnten wir uns nach ein paar Sekunden Ratlosigkeit zu einem schüchternen „Toyota, rouge“ durchringen, was die Dame am Schalter mit „Oui, oui“ und hilfreichen Anweisungen auf englisch beantwortete. Darunter: „Ninety-five Euros, please!“.

Blöd zwar, aber eine witzige Randnotiz hat den monetären Schmerz etwas gelindert: Asterix wird in der „Tour de France“-Geschichte nämlich ebenfalls entführt und muss von seinem nicht dicken Freund aus dem Gefängnis in Divodurum (heute Metz) befreit werden.

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Der Blick aus dem Küchenfenster ist zumindest nicht schlecht.

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Cedric – unser Gastgeber – nebst besserer Hälfte.

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Die Wohnung im absoluten Zentrum ist sehr charmant und offenbar nur leistbar, weil sonst keiner über dem Cabaret im Erdgeschoss wohnen will. Jedenfalls hat Cedrics Mitbewohner seinem Ruf alle Ehre gemacht und eine feiertaugliche Anzahl Leute mitgebracht. Darunter ein Benzinblüter reinsten Wassers, der – Besitzer eines restaurationsbedürftigen Westfield Eleven – unseren Reise-Toyota zwar als Sportwagen anerkennt, ihn aber für zu schwer und unästhetisch hält. Außerdem empfielt er dringend, nächstes Jahr Le Mans Classic zu besuchen.

Trotz des entdeckten Asterix-Bezugs ist uns ungefähr hier zum ersten Mal die Euphorie ausgegangen, denn wir haben – unvorbereitet vom Allerfeinsten – erst vor Ort und gegen Mitternacht mit der Unterkunftsuche begonnen. Der Erfolg dieser Suche ist erwartungsgemäß zur Gänze ausgeblieben und uns blieb somit nichts als der Rückzug in ein Pub – quasi Krisensitzung. Dort hat uns der Kellner sogleich drei schluckgroße Gläschen mit verschiedenen Biersorten zur Verkostung kredenzt. Wir haben brav gekostet, entschieden und schließlich auch ihn zum Thema Hotel inquiriert. Er meinte nach einer gewissen Bedenkzeit nur, dass es hoteltechnisch schlecht aussehe, wir aber ohne Weiteres in seiner Wohnung unterkommen könnten. Sein Mitbewohner hätte ohnehin die ganze Zeit Besuch und da könne ein wenig Revange nicht schaden. Selbstverständlich haben wir dankend angenommen.

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Dieselbe Straße mit der Kathedrale Saint-Étienne im Hintergrund. Nicht ungotisch.

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Eine enge Straße mit nassem Kopfsteinpflaster und pittoresken Häuserfasaden. Eingebettet in eine solche Kulisse ist es schwer, nicht gut auszusehen.

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Strikte Vorschriften sorgen für eine Stadt ohne brennende Autos und schwebende Tankwagen.

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Metz! Unsere erste Station hat sich als unerwartete (zumindest für Banausen wie unsereiner) Perle herausgestellt.

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Wir haben es in La Grande Nation geschafft. Und es ist jedes Mal aufs Neue bemerkenswert, wie abrupt sich das Erscheinungsbild von Städten, Straßen und Dörfern beim Überschreiten einer Staatsgrenze ändert. Einen Kilometer hinter dem (heutzutage zum Glück virtuellen) Schlagbaum ist Frankreich schon sehr französisch. Schön.

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Eine plakative Darstellung von Fortschritt: Dieses Bild stammt von einem Handy (neues Nokia mit 40 Megapixel und allerlei anderen Foto-Unglaublichkeiten)!

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Durchzug ist nicht die herausragende Stärke des GT86-Motors. Wenn man auf der Autobahn (der deutschen) mit drehmomenttriefenden Turbodiesel mithalten will, gilt es das fehlende Krügerl Hubraum mit hochfrequenten Gangwechseln auszugleichen. Dafür ist die Schaltung straff und präzise und sind die Anschlüsse perfekt. Außerdem scheint der Motor bei Volllast und 7000 Umdrehungen erst richtig zu sich zu finden.

toyota gt86 innenraum armaturen cockpit lenkrad

Ladekabel.

toyota gt86

Charging…

toyota gt86

DIV km von Ingolstadt nach Metz.

toyota gt86 navigationssystem

Der Räderparkplatz steht dem X6 irgendwie, da sieht man nicht so viel vom vielen Auto.

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Immerhin lässt sich in dieser Gefangenschaft einheimisches Sportgerät leichter beobachten.

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Freitag nachmittags ist der Verkehr nördlich von München meist ziemlich statisch. Heute auch.

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Brace yourselves, winter is coming!

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Höchst geschmackvolle Straßennutzung. Beste Grüße an die freundlich winkenden Insassen!

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Eher trübe Aussichten, beim Teutates.

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Wien, 8 Uhr Früh, Regen: Die Frisur hält (nicht im Bild, Anm. d. Red.).

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Audi A8

Hm, ein 7-Minuten-Video. Wir hätten uns da irgendwie mehr erwartet. Wie seht ihr das?

In Kürze gibt’s alle Informationen zum neuen Audi A8 hier auf autorevue.at

Hier gibt’s schon mal ein Teaser-Video: Der neue Audi A8 hat Räder. Alles weitere werden wir morgen erfahren …

nick cave frequency 2013

Nick Cave & the Bad Seeds waren unser Frequency Highlight. Grund genug für eine ausführliche Konzert-Rezension.

Eigentlich ist's höchste Zeit um noch rechtzeitig zu den Hauptacts zu kommen. Motto hier: "Ans homma immer no trunken!"

Eigentlich ist’s höchste Zeit um noch rechtzeitig zu den Hauptacts zu kommen. Motto hier: „Ans homma immer no trunken!“

Na dann, alles gute und danke!

Na dann, alles gute und danke!

So treffen sich an jeder Ecke Ticketsuchende.

So treffen sich an jeder Ecke Ticketsuchende.

Wir pilgern gen Festivalgelände. Das Frequency ist ausverkauft. Es sind nur noch Tageskarten für Samstag zu bekommen.

Wir pilgern gen Festivalgelände. Das Frequency ist ausverkauft. Es sind nur noch Tageskarten für Samstag zu bekommen.

Hangover!

Oh, ein Land Rover Hangover!

... saugen Andere letze Sonnenstrahlen auf bevors in die Nacht geht.

… saugen Andere letze Sonnenstrahlen auf bevors in die Nacht geht.

Und während die Einen schon Nachmittags schlapp machten...

Und während die Einen schon Nachmittags schlapp machten…

autorevue-live-bilderblog-frequency-2013-10

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Auch schön: Dehler T3

Auch schön: Dehler T3

Besonders extravagantes Gespann von den Jungs aus Pichl bei Wels. 130 km Anreise mit dem Träcker. Chapeau!

Besonders extravagantes Gespann von den Jungs aus Pichl bei Wels. 130 km Anreise mit dem Träcker. Chapeau!

Unter dem Tarnkleid versteckt sich tatsächlich ein 116er Kombi! Die Vater der Tochter ruft 40.000€ auf.

Unter dem Tarnkleid versteckt sich tatsächlich ein 116er Kombi! Die Vater der Tochter ruft 40.000€ auf.

Das gibts doch net!

Nein, das gibts doch nicht!

... bunt ist.

… bunt ist.

... überraschend groß und ...

… überraschend groß und …

... wie selten, wobei die Dichte an Ford Transit am Gelände...

… wie selten, wobei die Dichte an Ford Transit am Gelände…

Wie immer sind die Gefährte der Festivalbesucher sind teils so schön ...

Wie immer sind die Gefährte der Festivalbesucher teils so schön …

Angekommen mach ma gleich mal eine Runde am Caravanplatz.

Kaum angekommen gehts gleich mal eine Runde um den Caravanplatz.

Das waren die ersten Eindrücke von den Autos. Alle Resultate, Bilder & Informationen zu den Fahrzeugen lesen Sie in der kommenden Ausgabe der Autorevue.

Vielen Dank, Ihr Autorevue Online Team

In Erinnerung an so manches Auto und einen wunderschönen Tag, gönnen wir uns jetzt nach 18 Arbeit das ein oder andere Mineralwasser...

In Erinnerung an so manches Auto und einen wunderschönen Tag, gönnen wir uns jetzt nach 18 Arbeit das ein oder andere Mineralwasser…

Sein Job war allerdings weniger das Fahren als die Videos (in Kürze auf autorevue.at)

Sein Job war allerdings weniger das Fahren als die Videos (in Kürze auf autorevue.at)

Christian Clerici und Karl Wendlinger beim Fachsimpeln

Christian Clerici und Karl Wendlinger beim Fachsimpeln

Die Aufzeichnungen der Zeitmessung. Wer die Pixel entziffern kann, weiss schon jetzt, welches Fahrzeug die schnellste Runde gedreht hat.

Die Aufzeichnungen der Zeitmessung. Wer die Pixel entziffern kann, weiss schon jetzt, welches Fahrzeug die schnellste Runde gedreht hat.

Unsere Basis für den Supertest Nachmittag am Slovakiaring

Unsere Basis für den Supertest Nachmittag am Slovakiaring

Der Arial am Slovakiaring mit Karl Wendlinger

Der Ariel Atom am Slovakiaring mit Karl Wendlinger

... und los geht´s!

… und los geht´s!

Sicherheitsgurte anlegen...

Sicherheitsgurte anlegen…

Dann wurde der Arial geliefert. Auf das Duell mit dem X-Bow waren alle gespannt

Dann wurde der Ariel Atom geliefert. Auf das Duell mit dem X-Bow waren alle gespannt

Nach jeder Testfahrt stand Karl Wendlinger Rede und Antwort

Nach jeder Testfahrt stand Karl Wendlinger Rede und Antwort

Und nach Bestzeit zurück in die Box

Und nach Bestzeit zurück in die Box

Der McLaren auf der Strecke

Der McLaren auf der Strecke

Boxenausfahrt

Boxenausfahrt

Dann kam der McLaren aus der Box

Dann kam der McLaren aus der Box

Sein Resümee wurde mit Spannung erwartet

Sein Resümee wurde mit Spannung erwartet

Der Ferrari wird von Karl Wendlinger auf Herz und Nieren getestet

Der Ferrari wird von Karl Wendlinger auf Herz und Nieren getestet

Ferrari FF in der Box

Ferrari FF in der Box

Die Autorevue Box am Slovakiaring

Die Autorevue Box am Slovakiaring

Wendlinger im F-Type am Slovakiaring

Wendlinger im F-Type am Slovakiaring

Karl Wendlinger nach der Testfahrt mit dem Jaguar F-Type

Karl Wendlinger nach der Testfahrt mit dem Jaguar F-Type

Karl Wendlinger hat mit den Testfahrten begonnen.

Die ersten Bilder folgen in Kürze!

3,8 Liter Hubraum, 530 PS, 710 Nm, 8-Gang Automatik, Heckantrieb. Auf 100 in 4,7 Sekunden. Für 182.000 EURO

Maserati Quattroporte V8

Maserati Quattroporte V8

6 Liter Hubraum, 626 PS, 800 Nm, 8-Gang Automatik, Allrad. Auf 100 in 4,6 Sekunden. Für 244.000 EURO

Bentley Flying Spur

Bentley Flying Spur

Andreas Riedmann bei der Arbeit

Andreas Riedmann bei der Arbeit

In Reichweite: KTM X-Bow

In Reichweite: KTM X-Bow

Im Rückspiegel: der Jaguar

Im Rückspiegel: der Jaguar

Fahrerwechsel: Jaguar gegen McLaren. Kann man verkraften.

Fahrerwechsel: Jaguar gegen McLaren. Kann man verkraften.

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Markus Pölzl - ein glücklicher F-Type Fahrer

Markus Pölzl – ein glücklicher F-Type Fahrer

3,4 Liter Hubraum, 325 PS

Porsche Cayman S PDK

Porsche Cayman S PDK

Wartezeiten werden natürlich genutzt um sich weiterzubilden

Wartezeiten werden natürlich genutzt um sich weiterzubilden

Peter Ruch - Freund und Partner von radical-mag.com

Peter Ruch – Freund und Partner von radical-mag.com

3,8 Liter Hubraum, V8, 625 PS, Heckantrieb, 0-100 km/h in 3,3 Sekunden: für etwas mehr als 280.000 EURO

McLaren MP4-12C Spider

McLaren MP4-12C Spider

Nissan 370Z Nismo

Nissan 370Z Nismo: V6, 3,8l Hubraum, 347 PS, Heckantrieb

McLaren MP4-12C Spider ohne Fahrer

McLaren MP4-12C Spider ohne Fahrer

Die Supertest Einsteiger: Nissan 370Z Nissmo, Porsche Cayman S PDK & Hyundai Genesis 3,7 V6

Die Supertest Einsteiger: Nissan 370Z Nissmo, Porsche Cayman S PDK & Hyundai Genesis 3,7 V6

Kein Supertester, aber ein komfortabler Camping-LKW

Kein Supertester, aber ein komfortabler Camping-LKW

Andreas Riedmann bearbeitet den KTM X-Bow. Haltungsnote: 10

Andreas Riedmann bearbeitet den KTM X-Bow. Haltungsnote: 10

Die Redaktionslieblinge: Jaguar F-Type V8S und McLaren MP4-12C Spider

Die Redaktionslieblinge: Jaguar F-Type V8S und McLaren MP4-12C Spider

Unser Versorgungsfahrzeug: Ein VW Caddy

Unser Versorgungsfahrzeug: Ein VW Caddy

KTM X-Bow bei den Fahrtaufnahmen

KTM X-Bow bei den Fahrtaufnahmen

Fotoshooting in Hainburg

Fotoshooting in Hainburg

So sieht eine geführte Tour mit Christian Kornherr aus

So sieht eine geführte Tour mit Christian Kornherr aus

Großaufgebot am Ring in Wien

Großaufgebot am Ring in Wien

Heute morgen, irgendwo in Wien: ein McLaren MP4-12c Spider

Heute morgen, irgendwo in Wien: ein McLaren MP4-12c Spider

Eine Kleinigkeit sind wir schuldig geblieben, nämlich die – inoffiziellen – Ergebnisse des 24h-Rennens am Nordring.
Die Gleichmäßigkeitswertung gewonnen hat das Team „No Name Racing“ auf Suzuki Baleno. Der kleine Blaue hat gegen Ende noch richtig aufgedreht und die geforderten 1200km nur um wenige Kilometer verfehlt.
Das „Schilcher Dream Team“ aus – richtig – dem Bezirk Voitsberg hat mit einer makellosen Leistung den Distanzbewerb für sich entschieden und quasi im Vorbeigehen einen neuen Rekord aufgestellt: 1323km (natürlich mit einem Mazda 323)!
Auf dem zweiten Rang dieser Wertung findet sich wiederum „No Name Racing“, dahinter „Kernöl Racing“ aus Graz mit einem weiteren Mazda 323. Wir gratulieren nochmals herzlichst!

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Das Rennen ist geschafft. Gratulation allen Gewinnerinnen und Gewinnern. Großer Dank gilt den Veranstaltern in LeMans, die mit ihrem Start auf unsere Zielflagge gewartet haben. Denn, so ehrlich muss man sein, ein Überschneiden dieser beiden Großereignisse wäre Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, kaum zuzumuten gewesen.

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Ein Clio auf dem Sprung zur zweiten Nordring-Zielankunft nach 2012.

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Hund XL.

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Ehrlich währt am längsten.

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Könner am Volant lassen dem Untersteuern keine Chance.

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Laut, sehr schnell und ziemlich gut belüftet: Ein BG-323, der mit Freude bewegt wird.

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Erhobenen Hauptes den Strapazen trotzend.

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Das dreckige Dutzend (mehr oder weniger).

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Zaungäste verfolgen gebannt das Geschehen auf der Strecke.

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Zwillingsbabies!

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Jetta on the rocks.

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Wir schätzen, dass hier etwas Hinuntergefallenes wieder hinaufgezogen wird.

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Einbau der achten(!) Fiesta-Drehmomentstütze als Arbeit unter Tage.

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Edelstahlüberrollbügel mit Bilderbuchschweißnähten.

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Der wichtigste aller Schalter.

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Dieses Auto ist gegen drei Uhr früh fast fluchtartig von seinem Team verlassen und der Allgemeinheit vermacht worden. Lang hat’s nicht gedauert, bis sich die Ersten zu Ersatzteilen verholfen haben.

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Das leidige Auspuffthema als Stimulus der Kreativität.

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Kleines Auto, kleiner Stapler, grünes Team.

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Unter der Schlammkruste ist die schöne Alitalia-Zier nur mehr schemenhaft zu erkennen.

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Der Vorjahressieger wirkt etwas erschöpft und pausiert daher. Geplant ist eine letzte Ehrenrunde kurz vor Ende, die verbliebenen drei Zylinder sind hoffentlich damit einverstanden.

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Auch (vermeintlich) beste Vorbereitung schützt vor Improvisation nicht. Kabelbinder, Spanngurt und Zweikomponentenkleber wollen gekonnt eingesetzt sein.

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Benzinkanisterstillleben.

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Federn lassen.

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Wer früher stirbt, ist länger…

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Oft reicht ein einziger Aufsetzer um mit der Ölwannendichtheit auch die Sieghoffnungen eines ansonsten einwandfreien Autos schwinden zu lassen.

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Ein sorgfältig ausgearbeitetes Fachwerk zur Unterstützung des entwurzelten Federbeindomes.

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Die 35 Grad am Freitag Nachmittag haben sichtlich ihren Tribut gefordert, denn Kopfdichtungen haben en masse aufgegeben. Auch dieser an sich spitze laufende Toyota Paseo ist irgendwann zum Wasserkocher mutiert.

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Mazda 323 aus der Weststeiermark. Abgesehen von scheinbar dreckigen Rückspiegeln absolut zuverlässig.

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Eine Schlammdurchfahrt hat dem silbernen Ascona B die Elektrik derart auf den Kopf gestellt, dass sich nur mehr eine letzte Reise ausgegangen ist, nämlich die in die Schrottecke. Schade.

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Der Kapitän verlässt sein eingedelltes Schiff zuletzt.

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Im Fahrerlager wird gearbeitet, aber das Leben auf der Strecke bleibt nicht stehen.

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Klappe auf.

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Sie erinnern sich an den Disko-Civic? Die Kopfdichtung wurde als Übeltäter identifiziert und soll nun durch (Spezial?)Dichtmasse ersetzt werden. Wir wünschen viel Glück!

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Eine halbe Stunde Starkregen hat Spuren hinterlassen. Der Fotograf freut sich.

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Pause.

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Kärcher sorgt für klare Sicht.

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Auch vom Platzregen durchnässt bleibt die Kilometertabelle die höchste Instanz.

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Der verunfallte Daihatsu Move hat eine seiner Antriebswellen gespendet. Sie lebt leicht modifiziert („brutzel, brutzel“) in einem Toyota Starlet weiter.

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Auf dass das Schweißgerät nie ruhe!

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…und Insekten auch.

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Die Nacht kommt…

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Stil und so.

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Französische Autos brauchen zum Übersteuern keine Hilfsmittel.

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Der Traktorfahrer hat es geschafft – mit Glück oder Können – die letzte Kurve vor Start-Ziel so zu bewässern, dass jeder(rrr!) Fronttriebler sein Heck auf elegante Art und Weise wegschmieren lässt. Dem beizuwohnen ist eine Freude.

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Bewässerung soll gegen exzessive Staubproduktion helfen.

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Leitplankenromantik.

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Ist der Auspuff zu laut, weist die rote Flagge den Weg direkt zum Schweißplatz.

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Don’t move!

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Move!

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Eine Kolonne auf der Ideallinie durch die Kompression.

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Wenn es mit der eigenen Kraft nimma weit her ist, hilft der Abschlepp-Range. Ihm sei an dieser Stelle die verdiente Ehre zuteil.

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Fill ‚er up!

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Dieser Civic bringt sicherlich einige Diskoparkplatz- und Ausfallstraßentankstellenerfahrung aus früheren Leben mit, bei seinem Kühlermalheur hat ihm das allerdings wenig geholfen. Selbst nach dem Einbau eines anderern – wohl artfremden – Kühlers und den damit einhergehenden Umstrukturierungen des Vorderwagens haben sich Dampfwölkchen nicht verhindern lassen. Aber zumindest ausschauen tut’s lustig.

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Wrooooam!

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Die 100PS unter dem Wölfchenpelz verhelfen diesem  VW Lupo zu konstant schnellen Runden.

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Das analoge Excel-Sheet füllt sich langsam aber stetig.

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Ein Autobianchi A112. Kann man mit einem sympatischeren Auto Rennen fahren?

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Die Nummer Eins in der Abendsonne.

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Akkuflex!

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Offenbar auf der Jagd nach kriminellen Elementen.

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Filigranes Hochleistungsgerät verlangt nach penibler Ölstandskontrolle.

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Routineservice mit Scheibenreinigung und …ähm… Tachokontrolle.

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Wenn es auf der Streckenzufahrt schon hapert, liegt wohl irgendwas im Argen.

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Vor dem Luftfilter sind alle gleich. Bei trockenem Wetter fordert er regelmäßige Zuwendung.

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Die 24 Stunden am Nordring in einem Bild.

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Kurz nach dem Start war Team Intim noch mobil, den Sieg firm im Blick. Inwischen ist ihnen ein Motorschaden dazwischengekommen. Falls jemand in der Horner Gegend einen Ersatzuntersatz (fahrbar) abzugeben hat, bitte melden! Denn von den 24 Stunden sind noch einige übrig.

 

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Der letzte RWD-Mohikaner im Feld! Und dem in den Innenraum verlegten Luftfilter nach zu urteilen, nicht nur dabei um dabei zu sein.

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Vor dem Start werden die Tachostände aller teilnehmenden Fahrzeuge auf einer großen Tafel zusammengefasst. Die Teams sorgen während des Rennens selbst für kontinuierliche Aktualisierung.

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Besagte Fahrerschaft.

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Gastgeber Roland David nachdem er der Fahrerschaft gewohnt süffisant die Benimmregeln auf der Strecke nähergebracht hat.

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Feil geboten wird fein säuberlich drapiertes Werkzeug. Noch glänzt alles, aber die Staubwolken von der Strecke haben erfahrungsgemäß wenig Skrupel.

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Wiederkehrer erkennt man an den fuglauesken Details.

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Frappante Ähnlichkeit mit echten WRC-Servicestationen.

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Das Modell „Ich bringe mein fahrendes Ersatzteillager“ setzt sich durch! Fast alle Teams haben einen leicht lädierten Zwilling ihres Renners mitgebracht.

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Stimmig bis zum Sonnenschirm und dank allerfeinster Alitalia-Malerei erst auf den zweiten Blick von den wilden Stratos aus den Seventies zu unterscheiden.

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Im Vergleich zu dem Exotenhaufen beim Rennen im Mai, dominieren Japaner das Starterfeld heute ziemlich eindeutig. Um herauszustechen bedient man sich gerne der großen Motorsporthelden der jeweiligen Marken. Hier zum Beispiel ist ein toller Mazda 787F entstanden.

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Rennstart wie einst am Circuit de la Sarthe.

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Mehr zum Thema
  • Mario

    und hat wirklich Spaß gemacht, danke an den Veranstalter

    Unsere Pic sind unter:
    http://blackbastartl.blogspot.co.at/

  • Erich Auer

    ein echt verrücktes rennen aber absolut geil, meine fotos findet ihr unter:
    http://www.virgosystem.cc/index.php?Page=S2&Modul=4&Locat=79&Action=Modul
    bis 2014 tschüss erich

  • gletthofer fredl

    meingott letzte Woche hab ich meinen mitsubishi sigma 3.0 V6 quasi verschenkt mangels pickerl! hätte ich von diesem rennen gewusst, wäre er doch in meinen armen gestorben …

  • hebo racing und seine freunde

    eine verückte sache aber trotzdem supergeil .wir kommen 2014 natürlich wieder .danke an roland, den super fotografen und alle anderen mitwirkenden . h e b o

  • Mikkel

    Super Bericht – Die Live Sache – schön zum verfolgen!

  • Thomas Novacek

    Einzigartiges Event in Österreich ! Nochmals Gratulation dem Veranstalter und den vielen Wahnsinnigen die da mitmachen! Wir waren heuer im Mai dabei, und hoffen das es diesen Event 2014 wieder gibt! Auch ein Dankeschön dem Team von der Autorevue für die tolle Berichterstattung von beiden Terminen!
    Liebe Grüße vom Team Great Britain!

  • Michael Albert

    good luck allen Teilnehmern!

  • ets sponsor punani

    ah jo ,!Hoit durch Jetta!!!!

  • ets sponsor punani

    Echt Geiles event.Alles Gute dem Punani Team.lg Chefe

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