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Bernie Ecclestone ist für eine unabhängige Untersuchung des Unfalls durch Experten. © Bild: TOSHIFUMI KITAMURA / AFP / Getty Images
 

Unabhängige Untersuchung zu Bianchi-Unfall gefordert

Formel-1-Boss Ecclestone setzt sich für Ermittlungen durch ein unabhängiges Experten-Team ein und betont gleichzeitig, dass die Boliden „die sichersten in der Welt“ sind

07.10.2014 APA

Bernie Ecclestone fordert nach dem schweren Unfall des französischen Formel-1-Piloten Jules Bianchi in Suzuka, eine unabhängige Untersuchung des Vorfalls. Ecclestone machte sich dafür stark, dass der Internationale Automobilverband (FIA) die Untersuchung an ein Experten-Team übergibt. Der 25-jährige Franzose war am Sonntag im Regen von der Strecke abgekommen und unter das Heck eines Bergungskrans gerast.

Ecclestone war nicht beim Großen Preis von Japan

Es sei für ihn selbst schwer zu sagen, was passiert sei, sagte der Brite, der am Wochenende nicht beim Großen Preis von Japan war. Dies müsse nun durch Ermittlungen geklärt werden, sagte er der „Times“.

Horror-Wochenende von 1994

„Wir haben so viel für die Sicherheit getan“, betonte Ecclestone. Vor allem nach dem Horror-Wochenende 1994, als Ayrton Senna und Roland Ratzenberger ums Leben gekommen waren, hatte die Formel 1 die Sicherheitsanforderungen an die Autos drastisch erhöht. „Ich habe immer gesagt, wenn ich einmal einen Unfall hätte, soll es in einem Formel-1-Auto passieren, weil sie die sichersten in der Welt sind“, meinte Ecclestone.

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