(c) Bild: WALLACE WOON / EPA / picturedesk.com
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Bald 3 Autos pro Formel 1-Team?

Formel 1-Boss Ecclestone will schon 2015 3 Autos pro Team, wenn 3 Rennställe wegfallen – der Vorschlag stößt aber auf Widerstand

20.09.2014 APA

Bereits ab kommendem Jahr könnte jeden Formel 1- Team mit 3 statt 2 Autos an den Start gehen. Bernie Ecclestone ist dafür: „Es ist schon immer denkbar gewesen, dass die anderen Rennställe mit drei Autos fahren, sollten wir bis zu drei Teams verlieren“. Nicht nur wegen der finanziellen Probleme mancher Teams und einer deshalb ungewissen Zukunft würde er Ecclestone am liebsten generell den dritten Wagen einführen. „Ich denke, wir sollten es sowieso machen“, meinte er vor dem Nachtrennen in Singapur am Sonntag.

Gewissheit bis Mitte Oktober

Den Grund nannte der 83-Jährige gleich mit: Er würde lieber Ferrari mit drei Autos sehen oder eines der anderen Top-Teams als andere Rennställe, die finanziell zu kämpfen hätten. Mehr Gewissheit bei den Problemteams erwartet Ecclestone nach den kommenden zwei oder drei Rennen, sprich bis spätestens Mitte Oktober

Widerstand gegen Ecclestones Pläne

Ecclestones Notfallplan zur Rettung des Formel-1-Starterfeldes stößt aber auf Widerstand. Von einem dritten Wagen pro Team halten insbesondere die nichts, die derzeit um ihre Existenz kämpfen. Rückendeckung bekommen die Sorgenkinder von anderen Teams.

„Gesunde Startaufstellung“

„Ich denke, dass wir eine gesunde Startaufstellung mit zehn Teams und jeweils zwei Autos haben wollen. Keine vier Teams, die jeweils drei Autos stellen“, sagte Williams-Vizeteamchefin Claire Williams in Singapur. „Das ist nicht die DNA unseres Sports“, betonte sie.

Alle Teams sollen überleben

Es sollte alles unternommen werden, damit alle Teams, „die großen und die kleinen, überleben und Rennen fahren“, sagte Vijay Mallya, Teamchef und Mitbesitzer von Force India. „Ich hoffe, dass alle Teams, die nun an der WM teilnehmen, auch nächstes Jahr in der Startaufstellung in Melbourne stehen. Dann ist die Diskussion um ein drittes Auto nicht notwendig“, betonte Franz Tost von Toro Rosso.

 

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