Racing Rookie 2012
Der Racing Rookie geht wieder los.
 

Austria’s Next Top-Driver

Racing Rookie 2012. Vergesst Schönheitsideale. Was hier zählt, ist Speed, Cleverness und Talent.

28.02.2012 Autorevue Magazin

Hand aufs Herz: Welcher Motorsport-Freund hat noch nicht davon geträumt, selbst Rallye zu fahren? Der Beifahrer sagt an: „Links vier plus in rechts fünf über Kuppe …“ Der Wagen hebt sich ­anmutig aus den Federn, um mit einem Riesensatz in den Wald abzuhauen – doch spätestens vor der Landung werden die meisten Tagträumer wieder wach. Das Auto, das Budget, die Sponsoren­suche, Startgelder – die Liste der unan­genehmen Begleiterscheinungen lässt diesen Traum sehr bald als unrealistisch erscheinen.

Das muss aber nicht sein. Denn bei uns gibt’s ein Cockpit gratis, quasi werksunterstützt. Wenn du dir den Titel ­„Racing Rookie 2012“ sicherst. Alles, was du dazu benötigst, ist das richtige Alter und eine gesunde Portion automobiles Geschick.

Konkret suchen wir junge Talente zwischen 16 und 20 Jahren. Das bedeutet gleichzeitig, dass der Führerschein keine Grundvoraussetzung für deine Teilnahme ist. Stattdessen bekommst du für den Bewerbstag eine OSK-Tageslizenz, damit auf rechtlicher Seite alles in Ordnung ist. Überhaupt sind die fünfundzwanzig Euro Startgebühr recht gut angelegt: ­Neben der Lizenz gibt es noch eine ­Racing-Rookie-Panier (T-Shirt und ­Kappe), eine Halbjahresmitgliedschaft beim ÖAMTC plus ein Autorevue-Abo für ein halbes Jahr. Und da ist der Spaß von einem Tag Kart- und Autofahren noch gar nicht eingerechnet.

Der Tag des Bewerbes gliedert sich in vier Sektionen. Eingangs gibt es ein Briefing von den ÖAMTC-Instruktoren, die dir die Basics des ambitionierten Autofahrens beibringen. Banale Dinge? Mitnichten! Schon die richtige Sitzposition im Wagen ist essenziell, da braucht man noch gar nicht über Unter- oder Übersteuern gesprochen zu haben.

Im Anschluss gibt es freies Fahren am Parcours, damit du dich an das Auto – ­einen serienmäßigen Ford Fiesta Sport – gewöhnen kannst. Der Fiesta gilt schon in seinen zahmen Versionen als einer der ­agileren in seinem Segment, und die 120 PS der Sportversion sind in einem Kleinwagen eine starke Ansage – vor allem dann, wenn man sie mit Verstand auf verschiedenen Untergründen dosieren muss.

Das gehört unter anderem zum ersten Teil der Wertung: Einen selektiven Handlingkurs, gesäumt von Pylonen, gegen die Stoppuhr zu fahren. Das klingt nicht ­besonders herausfordernd, wird es aber spätestens dann, wenn man von trockenem Asphalt auf bewässerten Gleitbelag kommt. Wer nicht rechtzeitig Geschwindigkeit herausgenommen hat, wird Pylonen abräumen und mit Strafsekunden nach hinten durchgereicht.

Danach geht es auf die Kartbahn, bei der die Rookies Willensstärke beweisen müssen. Wir alle wissen, wie hetzig ­packende Rad-an-Rad-Duelle auf der Bahn sein können – nur bringt dir das für den Bewerb leider gar nichts. Für uns ist nicht ausschlaggebend, in welcher Posi­tion du abgewunken wirst, sondern wie schnell deine Rundenzeit war. Daher ein guter Rat: Lass dich nicht zu irgendwelchen Duellen hinreißen, warte lieber, bis die Strecke frei ist – und hämmere dann eine Superzeit in den Asphalt. ­Genau wie es Sebastian Vettel und Co. beim Qualifying machen.

Auch die Abschlussprüfung hat es in sich: Nervenstärke ist gefragt, wenn dir die Schleuderplatte gnadenlos das Heck des Fiesta wegkickt – und das fieserweise auf Gleitbelag. Nicht nur, dass du den Wagen wieder stabilisieren musst, gleichzeitig gilt es noch, spontan auftauchenden Wasserfontänen auszuweichen.

Die Besten des Tages dürfen diese Übung gleich doppelt absolvieren, beim zweiten Mal allerdings unter verschärften Bedingungen: Du wirst mit dem Sechspunktgurt im Schalensitz des richtigen Rallyeautos festgezurrt und solltest dich flink auf die ungewohnte Umgebung mit Überrollbügel und lärmender Geräuschkulisse einstellen. Denn nur wer mit dem Rallye-Fiesta ebenso cool den Heckausbruch abfängt und den Hindernissen ausweicht wie mit dem Straßenauto, hat reale Chancen, das Finale am 25. und 26. August am Wachauring in Melk zu erreichen.

Haben wir deinen Ehrgeiz geweckt? Dann melde dich ab sofort an. Direkt hier beim Racing Rookie.

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