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Abschied von Jules Bianchi

„Er wird in unseren Herzen für immer ein Champion bleiben“ – Hamilton, Rosberg, Vettel, Prost & Co erwiesen dem verstorbenen Formel 1-Piloten ihre letzte Ehre

22.07.2015 Online Redaktion
Mit einer bewegenden Zeremonie haben sich Familie, Freunde, Kollegen und Fans gestern von dem am Wochenende verstorbenen Formel-1-Piloten Jules Bianchi verabschiedet. Dutzende Menschen wohnten dem Gottesdienst am Dienstag in Nizza bei.

„Er wird in unseren Herzen für immer ein Champion bleiben“, sagte Ferrari-Testfahrer Jean-Eric Vergne in der Cathedrale Sainte-Reparate in Bianchis Geburtsort.

Vettel, Rosberg, Hamilton, Wurz und viele mehr bei Bianchis Begräbnis

Unter den Trauernden um Vater Philippe und Mutter Christine waren auch Sebastian Vettel, Nico Rosberg, Lewis Hamilton und Alexander Wurz. Automobil-Weltverbandschef Jean Todt, die französische Motorsport-Ikone Alain Prost und Frankreichs Sport-Staatssekretär Thierry Braillard erwiesen Bianchi ebenfalls die letzte Ehre.

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© Bild: VALERY HACHE / AFP

Vettel, Grosjean und Sutil gehörten zu den Sargträgern

Vettel, Romain Grosjean und Williams-Ersatzfahrer Adrian Sutil gehörten zu den Sargträgern. Am von Blumen gesäumten Portal der Kathedrale hingen zwei große Banner mit Porträts von Bianchi. Während Bianchis Sarg in die Kathedrale getragen wurde, wurde der französischen Nachrichtenagentur AFP zufolge „Hotel California“ von den Eagles gespielt. Die Trauerfeier wurde für die Fans vor dem Gotteshaus über Lautsprecher auf den Kirchenplatz übertragen.

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© Bild: VALERY HACHE / AFP

„Der Tod von Jules ist zutiefst ungerecht“

„Der Tod von Jules ist zutiefst ungerecht“, sagte der Priester während der Zeremonie. Bianchi sei glücklich gewesen, weil er seinen Rennfahrer-Traum habe verwirklichen können. „Dein Fehlen wird eine schmerzliche Bewährungsprobe sein, aber wisse, dass wir dich für immer lieben“, so Bianchis Schwester Melanie.

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© Bild: VALERY HACHE / AFP

Formel 1 wird am Sonntag Abschied nehmen

McLaren-Renndirektor Eric Boullier sprach schon vor der Zeremonie von einer Reise mit „schweren Herzen“ zum anstehenden Grand Prix in Ungarn. Die Formel 1 werde „am Sonntag zusammenkommen, um in Stille und mit Respekt“ Abschied zu nehmen. Noch vor der Trauerfeier hatte sich der Automobilweltverband FIA zu einer besonderen Geste entschlossen. Demnach wird die Formel 1 Bianchis Startnummer 17 nicht mehr vergeben.

Minutenlanger Applaus im Gedenken an Bianchi

Der Priester beschloss die Zeremonie mit einem emotionalen Aufruf: „Jules konnte nie auf ein Formel-1-Podium steigen, also bitte ich Sie jetzt darum, ihm zu applaudieren.“ Während auf Bianchis Sarg sein Helm ruhte, klatschten die Trauergäste minutenlang.

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© Bild: VALERY HACHE / AFP

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