Die Siegerehrung beim 24-Stunden-Rennen von Daytona
Lietz, Pilet und Tandy sichern sich den Klassensieg.
 

Klassensieg für Lietz und Kollegen bei 24-Stunden in Daytona

Gemeinsam mit seinen Teamkollegen Pilet und Tandy holt sich der Niederösterreicher den Klassensieg beim 24-Stunden-Rennen in Daytona.

27.01.2014 APA

Der Niederösterreicher Richard Lietz hat sich gemeinsam mit seinen Porsche-911-RSR-Teamkollegen den Klassensieg beim 24-Stunden-Rennen in Daytona gesichert. Mit seinen Kollegen Patrick Pilet (FRA) und Nick Tandy (GBR) setzte sich der 30-jährige in der GTLM-Klasse durch. Der Gesamtsieg ging an das Corvette-Trio Sebastien Bourdais, Christian Fittipaldi und Joao Barbosa (FRA/BRA/POR).

Spannendes Finish

Der Porsche von Lietz/Pilet /Tandy mit der Startnummer 911 war aus der ersten Startreihe ins Rennen gegangen und vom Start weg immer im Spitzenfeld. In der langen Nacht von Daytona übernahm das Trio das Kommando und gab die Führung bis ins Ziel nicht mehr ab, wobei das Finish am Sonntagnachmittag (Ortszeit) nichts für schwache Nerven war: Durch zwei Gelbphasen kam der vorher noch mit Rundenrückstand zurückgelegene BMW nochmals in Schlagdistanz. Am Ende gaben nur 2,838 Sekunden Vorsprung Ausschlag über den 76. Klassensieg für Porsche in Daytona.

Nervenstärke bei Patrick Pilet

„Es war ein tolles Rennen und wie erwartet ein extrem harter Kampf über die gesamte Distanz“, betonte Lietz. „Wir waren 14 Stunden in Führung und bis eine Stunde vor dem Ende schien alles auf der sicheren Seite. Aber dann kamen unsere Gegner wegen der Gelbphasen nochmals ganz nahe. Patrick als unser Schlussfahrer behielt jedoch die Nerven. Nach Le Mans haben wir mit dem 911 RSR jetzt auch in Daytona gewonnen, das ist einfach unglaublich!“

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