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Zukunft der Direkteinspritzung: Halt, Stopp, Check

Die Euphorie zum Thema Direkteinspritzung ist einer Ernüchterung gewichen. Kosten und Abgaswerte sind weiterhin hoch, neue Alternativen drängen sich auf. Beim Wiener Motorensymposium hörten wir vom Stand der Dinge, und wie es bis 2005 weitergeht

09.01.2017 Autorevue Magazin

Dies ist ein Artikel aus der Autorevue vom Juni 2001. Noch vor vier Jahren sahen alle Autohersteller die Direkteinspritzung als große Lösung für den Benzinmotor – in der Euphorie befeuert durch Mitsubishis mutigen Serien-Auftritt mit dem GDI, aber auch getrieben von hoch (besser: niedrig) gesteckten Verbrauchszielen. Bis heute haben allerdings nur vier Marken entsprechende Motoren auf europäische Straßen gebracht: VW den Lupo FSI und Mitsubishi den GDI (in Carisma, Galant und Space Wagon) als „echte“ Direkteinspritzer mit Schichtladung und temporärem Magerbetrieb, sowie Renault den Mégane IDE und Toyota den Avensis D4D. Renault und Toyota fahren jedoch immer mit homogenem λ1-Gemisch und sparen sich damit die aufwendige Abgasnachbehandlung mit Denox-Kats. Ihr ...
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