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Was tun, wenn das Auto im Schnee feststeckt?

Wenn das Auto im Schnee feststeckt, ist überlegtes Handeln gefragt. Mit diesen Tipps kommt ihr (vielleicht) auch ohne fremde Hilfe wieder frei.

29.10.2015 Online Redaktion

Wenn das Auto im Schnee feststeckt, ist überlegtes Handeln gefragt. Aufs Gas zu steigen ist kontraproduktiv, wenn das Rad durchdreht: Die Reifen würden sich so nur noch tiefer eingraben und die Situation nur noch weiter verschlechtern.

Was tun, wenn das Auto im Schnee feststeckt?

  • Versucht es zuerst mit der sanften Methode: Wenn vom Platz her möglich, die Räder gerade stellen, vorsichtig Gas geben und die Kupplung langsam kommen lassen. Hilfreich ist auch, die Antriebsachse zu belasten.
  • Um den Grip zu verbessern, kann man eine Fußmatte unter die angetriebenen Reifen legen. Alternativ hilft auch grober Sand oder Split.
  • Dreht ein Reifen durch, kann es helfen, wenn sich eine zweite Person auf den Kotflügel setzt. Durch das Gewicht wird die Haftung des Reifens verbessert.
  • Kommt das Auto so nicht vom Fleck, könnt ihr versuchen, es „freizuschaukeln“. Dabei wird das Auto durch abwechselndes Gasgeben und Auskuppeln bzw. Wechseln zwischen R- und D- Stufe bei Automatikgetriebe dazu gebracht, in den kleinen Gruben, in denen die Reifen feststecken, hin- und her zu schwingen. Sind Helfer anwesend, können diese die Wippbewegung durch schubweises Anschieben noch verstärken. Das Ziel ist es, das Hindernis durch den Schwung der Schaukelbewegung zu überwinden.
  • Oft hilft nur mehr Handarbeit: Sitzt das Auto auf oder sind die Schneehügel, die es zu überwinden gilt zu groß, muss der Schnee entfernt werden. Die angetriebenen Räder sollten rundherum freigelegt werden.
  • Jirzi Hovno

    Man kann auch die Luft aus den Reifen der Antriebsräder rauslassen. Da wird auch die Traktion besser. Aber nicht vergessen, nachher wieder aufpumpen,

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