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Warum ist die Autobatterie leer?

Ärgerlich, wenn das Auto wegen einer leeren Batterie nicht anspringt. 3 mögliche Gründe woran es liegen könnte.

10.09.2015 Online Redaktion

Die besten Elektronik-Features nutzen nichts, wenn die Batterie leer ist. Oft merkt man es schon daran, dass die Zentralverriegelung gar nicht oder nur zögerlich anspringt. Spätestens, wenn beim Dreh am Zündschloss nicht passiert, ist klar, dass die Batterie keinen Strom mehr liefert.

Dass die Autobatterie leer wird, kann im Wesentlichen drei Gründe haben.

Warum ist die Autobatterie leer?

1. Ein Verbraucher ist gelaufen

Während das Auto gestanden ist, hat ein Bauteil konstant Strom aus der Batterie gesaugt. Offensichtlich ist das Brennenlassen diverser Lichter und Scheinwerfer, bei offenen Türen oder defekten Verschluss-Schaltern. Alarm-Anlagen sind prädestiniert dafür, Strom zu verbrauchen, während das Auto steht. Aber auch Autoradios können oft weiterlaufen, sie verbrauchen auch Strom, wenn die Lautstärke auf Null steht.

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War ein aktiver Verbraucher die Ursache für die Entladung, genügt es meist die Batterie wieder aufzuladen.

 

Gefinkelter sind Kriechströme und Verbraucher im gesamten Bordnetz, die unbemerkt über lange Zeit geringe Strommengen verbrauchen und so mit der Zeit die Batterie leeren. Dies passiert besonders bei älteren Autos, wenn Isolierungen porös werden.

2. Die Batterie wurde nicht mehr geladen

Der Strom, den die Batterie zwischenspeichert, kommt von der Lichtmaschine. Sie läuft entweder kontinuierlich mit dem Motor mit oder wird (bei modernen Autos) bedarfsgerecht und energieoptimiert eingekuppelt, etwa im Schiebebetrieb. Liefert die Lichtmaschine keinen Strom mehr, so leuchtet im Cockpit die Lade-Warnleuchte auf. Bei einem Ottomotor ist es dann nur mehr eine Frage der Zeit, bis die Zündkerzen keinen Strom mehr bekommen.

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Die Ladekontrolllampe is ein Indiz für einen Defekt an der Lichtmaschine. Mit hoher Laufleistung sind es meist sind es verschlissene Kohlen. Ein Austausch der gesamten Lichtmaschine ist dann nicht nötig.

 

3. Die Batterie ist kaputt

Spätestens seit dem Smartphone-Boom wissen wir: Akkus sind Verschleißteile. Trotzdem eine Auto-Batterie chemisch anders funktioniert als ein Handy-Akku, hat auch sie einen Punkt, an dem die Komponenten verbraucht sind und nicht mehr die volle Kapazität liefern. Kümmert man sich regelmäßig um die Batterie, etwa in dem man den Wasserstand kontrolliert und korrigiert, lässt sich ihre Lebensdauer verlängern.

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Batterien von für längere Zeit abgestellten Autos helfen Ladegeräte, die ein Ladeprogramm simulieren, das in etwa dem täglichen Zyklus entspricht.

 

Einbau der neuen Autobatterie

Ein Austausch kann oft einfach selbst unternommen werden, die Werkstatt oder ÖAMTC / ARBÖ schaffen es auf jeden Fall. Natürlich ist eine Batterie, die der Pannen-Notdienst liefert und verbaut, teurer als ein Kauf im Zubehör-Handel.

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