Unter der Bezeichnung DQ511 arbeitet VW an seinem 10-Gang DSG.
Unter der Bezeichnung DQ511 arbeitet VW an seinem 10-Gang DSG.
 

Wie funktioniert das 10-Gang DSG?

Zehn Fahrstufen will der Volkswagen-Konzern bei seiner nächsten Doppelkupplungsgetriebe-Generation anbieten.

12.11.2014 Press Inform

Volkswagen will bei der nächsten Generation des Doppelkupplungsgetriebes eine 10-Gang DSG anbieten. Um eine Schaltstufe mehr als beispielsweise Mercedes oder Land Rover, die liefern einige ihrer Modelle mit einer 9-Gang-Automatik aus, jedoch arbeiten deren Automatikgetriebe mit Planetenradsätzen, die hintereinandergeschaltet durch ein intelligentes Öffnen und Schließen von radialen Reibkupplungen für unterschiedliche Übersetzungen sorgen. Der VW-Konzern setzt auf ein Doppelkupplungsgetriebe, eben sein Direktschaltgetriebe (DSG)._VW-mit-10-Gang-DSG-(3)

VW-Konzern auf dem Weg zum 10-Gang DSG

Seit 2003 sind Fahrzeuge aus dem VW-Konzern optional mit DSG unterwegs. Seit 2008 bauen die Wolfsburger für kleinere Volumenmotoren bis 125 kW und Drehmomente bis 250 Nm auch trockenlaufende 7-Gang-Direktschaltgetriebe ein. 2009 dann kam das „DQ500“ dazu, dass auch maximale Drehmomente bis zu 500 Nm aushält. Nun ist als Weiterentwicklung und Teil des modularen Querbaukastens im VW-Konzern das DQ511 in Arbeit, das drei zusätzlich Gänge haben wird und auf bis zu 550 Nm maximales Drehmoment ausgelegt ist._VW-mit-10-Gang-DSG-(1)

Gleicher Raum für mehr Gänge

Von den äußeren Abmessungen her entspricht es ziemlich genau dem bisherigen DSG und wird so wie bisher quer eingebaut. Gleicher Raum für mehr Gänge – möglich machen das nicht nur eine neu entwickelte Schaltstrategie, sondern auch zwei zusätzliche Schaltelemente und ein zusätzliches Rücklaufrad, über die de Leistungsflusses innerhalb des Getriebes umgelenkt wird. Die zusätzlichen Elemente machen das Getriebe gerade mal rund fünf Kilogramm schwerer. Die ersten Gänge sind beim neuen DQ511 kurz ausgelegt, um ein komfortables und schnelles Anfahren zu erreichen. Die Gänge Drei bis Neun sind dagegen so gestuft, dass ein effizienteres Beschleunigen möglich wird. Und der zehnte Gang schließlich ist deutlich lang ausgelegt, um so bei schneller Fahrt die Drehzahl absenken und Kraftstoff sparen zu können._VW-Passat-(1)

Und was soll das Getrieben noch können?

Über diese zehn Gänge hinaus bietet das neue Getriebe allerdings noch weiteres Potenzial „zur Realisierung von Sonderfunktionen“, wie VW das nennt. So gibt es etwa die Option auf einen extrem kurzen Kriechgang. Oder auf einen besonders langen „Super-Overdrive“. Aber auch die Möglichkeit, beim „Segeln“ den Motor spritsparend vom Getriebe abzukoppeln und auszuschalten, wie es die aktuellen Doppelkupplungsgetriebe auch schon können.

Dank an press-inform

  • Mist Haufen

    Kann ich nicht bestätigen, mein DSG hat immer brav funktioniert.

  • Johann Lang

    Vielleicht sollte man noch dazusagen, dass das derzeitige DSG von VW sehr anfällig ist.
    Getriebeschäden sind auf der Tagesordnung.
    Wer einmal ein DSG mit Getriebeschaden erlebt hat, kauft sich ganz bestimmt keinen VW mehr mit DSG. Ja mehr noch:
    Er kauft sich keinen VW mehr…

  • Markus Reinisch

    Bald haben sie es geschafft, das die Automatik bald ein CVT ist…. weil es unendlich Gänge hat.

    Bravo….

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