Preisvergleich bei der Autoversicherung zahlt sich aus

Autoversicherung kostet im Schnitt 1.004 Euro im Jahr – große Unterschiede je nach Automarke und Bundesland

28.09.2016 APA

Autobesitzer zahlen im Jahr im Durchschnitt 1.004 Euro Versicherungsprämie, so die Auswertung des Online-Tarifvergleichsportal durchblicker.at für den Zeitraum von Jänner 2015 bis Juni 2016. Je nach Automarke liegen die Prämien zwischen 870 Euro bei Peugeot und 1.484 Euro bei BMW.

Große Unterschiede bei Autoversicherungen in verschiedenen Bundesländern

Unterschiede gibt es auch zwischen den Bundesländern: In Kärnten beträgt die durchschnittliche Prämie 923 Euro, in Wien 1.058 Euro. Frauen zahlen im Schnitt 907, Männer 1.053 Euro pro Jahr. Über alle Marken, Bundesländer und Geschlechter gerechnet liegt die durchschnittliche Jahresprämie bei 1.004 Euro

Teil- und Vollkaskoversicherung bei Älteren beliebt

Rund 34 Prozent der Zulassungsinhaber haben zusätzlich zur vorgeschriebenen Haftpflicht- eine Teil- oder Vollkaskoversicherung. Dieser Anteil wächst stetig mit zunehmendem Alter: unter den 17-24 Jährigen haben rund 16 Prozent eine Kaskoversicherung, bei den über 65 Jährigen sind es über 47 Prozent. Unter den Automarken halten FahrerInnen von Dacia mit rund 59 Prozent den höchsten Kasko-Anteil in der Autoversicherung, FahrerInnen von Alfa-Romeo mit rund 16 Prozent den geringsten. Im Bundesländervergleich entscheiden sich vor allem die FahrzeugbesitzerInnen in Wien, Salzburg und Niederösterreich für eine Voll- oder Teilkasko-Versicherung. Am geringsten ist der Kasko-Anteil in der Steiermark und in Oberösterreich.

48 % in Stufe 0

Insgesamt befinden sich rund 31 Prozent in der teuren Bonus-Malus-Stufe 9, knapp 48 Prozent in der günstigen Stufe 0. Bei Frauen ist die Tendenz zur Stufe 0 etwas schwächer ausgeprägt (33 zu 44 Prozent), bei Männern etwas stärker (29 zu 50 Prozent). Wenig überraschend sieht auch die Altersverteilung aus: Unter den 17-24 Jährigen befinden sich nur 7 Prozent in Stufe 0, hingegen 76 Prozent in Stufe 9. Ziemlich genau umgekehrt ist der Fall bei den über 65 Jährigen, hier sind 75 Prozent in Stufe 0 und nur 11 Prozent in Stufe 9.

VW mit Abstand beliebteste Marke

durchblicker.at hat sich auch die Autovorlieben angesehen. Beim Autokauf greifen die Österreicherinnen und Österreicher demnach am liebsten zu alteingesessenen Marken aus Europa. Mit Abstand am beliebtesten ist Volkswagen. Abgasskandal hin oder her, 15,6 Prozent haben sich für den deutschen Marktführer entschieden. Darauf folgen die ebenfalls deutschen Automarken Audi mit 7,3 und BMW mit 7,1 Prozent.

Der Golf ist bei Männern und Frauen gleichermaßen beliebt, bei den anderen VW-Modellen gibt es geschlechterspezifische Unterschiede: Demnach wird der VW Passat zu drei Vierteln von Männern gekauft, während sich doppelt so viele Frauen wie Männer für einen VW Polo entscheiden. Insgesamt sind laut Studie Audi und BMW „Männermarken“, Opel und Ford hingegen „Frauenmarken“.

Interessant ist auch die Aufschlüsselung nach Alter: Unter den Mercedes-Fahrern sind die über 65 Jährigen klar die dominanteste Altersgruppe. Auch bei Skoda sind sie mit knappem Vorsprung am stärksten vertreten. Die „jüngsten“ Marken sind Audi und BMW, hier sind die 17-24 Jährigen die am stärksten vertretene Gruppe.

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