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Marder mögen Kabelsalat
 

Mit diesen 9 Tricks schützt ihr euch gegen Marder!

Was der Otter für den Fisch, ist der Marder für das Auto. Warum Marder in Motorräume kriechen und was man dagegen unternehmen kann.

04.05.2016 Autorevue Magazin

Es gibt Menschen, die benötigen jedes Jahr eine Garnitur neuer Kühlerschläuche, weil diese von Mardern regelmäßig regelrecht zerfressen werden, von Kabeln und anderem Plastik- und Gummizeugs ganz abgesehen.

Neugieriges Raubtier

Betrachtet man die Psyche des Marders näher, so lässt sich einiges aber nicht alles und kaum etwas mit Bestimmtheit erklären. Der Marder ist ein Verwandter des Hundes und so wie dieser ein Kulturfolger des Menschen, nur leider dem Menschen nicht wirklich zu Diensten. Er ist sehr neugierig, neigt zu ausgedehnten Erkundungstouren, spielt gerne, lässt aber auch ab und zu das Raubtier raushängen und verzettelt sich in Revierkämpfe, was in aggressivem Beißen endet. Unter Testosteroneinfluss verliert das an sich intelligente Tier dann seine Beherrschung und attackiert die Kühlerschläuche, was von Wildtierbiologen dann als natürliches Revierverhalten gedeutet wird.

Speckgürtelgemetzel

Einen idealen Lebensraum für den für den Automobilverbiss zuständigen Steinmarder bietet der Speckgürtel des Menschen. Der Marder benötigt die umliegende Natur genauso wie die Abfälle der in Saus und Braus lebenden Stadtrandbewohner. Am schlimmsten ist es fürs Auto, wenn man zwei Marder besitzt, einen am Arbeitsplatz und seinen Widersacher zuhause. Dann ist das Kühlerschlauchgemetzel unausweichlich.

1. Hochspannung

Ungern wie der Mensch elektrisiert sich der Marder, deshalb dürfte auch der elektrische Strom abschreckend wirken. Wenn der Marder aber masochistische veranlagt ist und lustvoll darauf stehen bleibt, ist am Ende der Nacht die Batterie leer.

€ 21,95, in Kombination mit Ultraschall € 59,95, in Kombination mit Lichtabschreckung € 44,95
© Bild: Werk

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2. Ultraschall

Weil der Marder als Verwandter des Hundes ein außergewöhnlich gutes Gehör besitzt mit weitem  Frequenzbereich, sollte Ultraschall ein probates Mittel darstellen, um Marder zu verjagen.

Maderfalle Ultraschall. Preis: € 17,95
© Bild: Werk

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3. Duftmarken-Entferner

Wenn schon einmal ein Marder da war, kommt gerne auch ein anderer. Damit keiner weiß, dass da schon einer war, gibt einen Spray zum Spurenvernichten.

Preis: € 16,95
© Bild: Werk

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4. Anti-Marder-Spray

Biologische Duftstoffe sollen den Marder wegweisen (ähnlich Duftstäbchen).

Preis: € 13,95
© Bild: Werk

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5. Anti-Marder-Stäbchen

Nein, hier befinden wir uns nicht in der Esoterik-Abteilung, diese Stäbchen arbeiten mit Geruchsstoffen und müssen ausgewechselt werden, wenn der Marder nichts mehr riecht. Aber wann weiß man, wann der Marder nichts mehr riecht?

Maderfalle Stäbchen. Preis: € 10,95
© Bild: Werk

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6. Marderteppich

Ähnlich Wirkungsweise wie der Stacheldraht aber weniger gefährlich für Mensch und Haustier.

Maderteppich. Preis: € 21,95
© Bild: Werk

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7. Jagdwaffe

Das scheinbar wirkungsvollste Mittel gegen den Marder ist eine geladene Waffe, die man zu bedienen weiß. Allerdings darf das nicht jeder und nicht unter allen Umständen, denn der Marder ist ein Wildtier und unterliegt somit dem Jagdgesetz. Jagdschein ist also Voraussetzung. Reviergrenzen und regional unterschiedliche Schonzeiten beachten! Aber nicht zu vergessen das Gesetz: Wo ein Marder verschwindet, kommt ein neuer nach.

Preis: € 500 (gebraucht)
© Bild: picturedesk.com

Preis: € 500 (gebraucht)

8. Stacheldraht

Eines der zielführendsten Mittel zur Marderabwehr, leider auch mit erheblichem Risiko für den Damenstrupf.

Preis € 0,50 pro Meter
© Bild: picturedesk.com

Preis € 0,50 pro Meter

9. Marderflaschen

Eine eher folkloristische Variante der Marderabwehr erringt in der Publikumsgunst mit großem Abstand Platz eins. Nicht zu übersehen auf Nachbars Parkplatz sind die wassergefüllten Flaschen, die rund um das Auto drapiert werden und solcherart dem Marder den Zutritt verwehren sollen.

Preis: € 0,35 inklusive Wasser, prickelnd oder still

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Man vermutet, dass die Spiegelungen der wassergefüllten Plastikflaschen das Raubtier irritieren, was allerdings bei einem ausschließlich nachtaktiven Tier auch nicht so richtig stimmen kann, denn, wie sang schon Wolfgang Ambros: In der Dunkelheit sigt ma ned so weit wia bei Tageslicht, wo ma weida siecht.

Flaschen hängen vor einem Auto

Wie wäre es mit einer Discokugel?

Mehr zum Marderschutz: Wie schützt man sich am besten gegen Marder?

  • Dieter Menzel

    Als Vertriebsbeauftragter für Österreich des europäischen Marktführers, würde ich ihnen sehr gerne einmal das Verhalten des Marders persönlich vorstellen! Selbstverständlich mit patentierten Geräten, die einen 100%igen Marderschutz garantieren, und das alles mit 4 Jahren Garantie!

    Ich würde mich freuen!

    Mit freundlichen Grüßen

    Dieter Menzel

  • Frizz

    Ich habe am Speckgürtel von Wien wohnend, so ziemlich alles erfolglos ausprobiert. Das einzige was wirklich erfolgreich war bzw. noch immer ist, ist eine Gummimatte mit Alustreifen beklebt, die an einen Hochvoltigen Trafo (10000V) angeschlossen ist. Sowohl auf dem Autodach als auch unter dem Auto ( Motor) ausgelegt, war ich sofort erfogreich von der Marderplage befreit.
    Obwohl er jetzt meinen Nachbarn quält, ist bis jetzt kein einziges mal bei mir rückfällig geworden.

  • Werner Feldhammer

    Meine Geheimwaffe: Alpaka- Wolle im Motorraum !

  • Lakmayer Kurt

    Im Installationsschacht meiner Reihenbungalowanlage befinden sich Wärmezähler. In den letzten beiden Jahren wurden diese durch Tierbefall (Ratten oder Marder?) dermaßen beschädigt, dass sie jeweils von der EVN ausgetauscht werden mussten. Frage: Gibt es eine Möglichkeit der wirksamen Bekämpfung oder Verhinderung?

  • Marion

    Ein mit Hundehaaren gefüllter Nylonstrumpf in der Nähe der Kühlerschläuche hilft offenbar auch. Trotz ständiger Marder- (vielleicht auch Katzen-)-„Rutschspuren“ quer über mein Autodach und die Windschutzscheibe blieb das Innenleben der Motorhaube bis dato unangeknabbert..

  • Frauwallner

    Das billigste, jederzeit verfügbare und durchaus erstaunlich wirksame Mittel gegen diese Störenfriede ist Urin (menschlich oder Hund) !

    • Peter

      Ich denke beide Varianten (Strumpf mit Hundehaaren / Urin) sind wirksam, da der Marder ja eine gute Nase hat und weder mit Hunden noch mit Menschen wirklich kann. Probiert habe ich nur die „Hundhaar“-Variante. Die funktioniert wirklich gut (keine Bisse mehr!) und die Rohstoffe (alte Stümpfe und Hundehaare) sind jederzeit verfügbar. – Nur Vorsicht, nicht an heiße Teile im Motor!
      Die Sache mit dem Urin will ich nicht probieren – meiner Nase zuliebe! – schließlich ist ja auch die Ansaugung für die Lüftung im Motorraum (und die Werkstatt ist sicher auch glücklich über das Motorparfüm).

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