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Bis zu 400 Euro Kosten für Falschparker im Advent in Wien

Kostenfallen bei der Parkplatzsuche: Teure Abschleppkosten, Anrainerparkplätze in der Nähe von Einkaufsstraßen

24.11.2016 APA

Dass gerade zur Weihnachtszeit Parkplätze Mangelware sind, viele Autofahrer nach endlosem Kreisen die Nerven verlieren und illegal parken, lässt die Kassen der Stadt klingeln. Wer nichts zu verschenken hat, sollte Falschparken unbedingt sein lassen: Bis zu 400 Euro kann die Wiederbeschaffung eines auf einem Behinderten- oder Busparkplatz abgestellten Autos kosten.

Was kostet wie viel?

Die Abschleppung kostet laut ÖAMTC saftige 242 Euro. Die Gebühr für die Verwahrung des Fahrzeuges am Abschleppplatz der MA 48 in Simmering beträgt 9,- Euro pro Tag. Die Strafe schlägt bei verkehrsbehinderndem Parken in der Regel mit 108 Euro (bis zu 726 Euro bei schweren Vergehen – etwa das Parken auf Behindertenparkplätzen) zu Buche. Wer dann noch sein Auto mit dem Taxi holt, zahlt insgesamt fast 400 Euro.

Wo wird besonders gern abgeschleppt?

Besonders abschleppgefährdet sind Autos, die in zweiter Spur, auf Behinderten-Parkplätzen, in Straßenbahn- oder Bushaltestellen, vor Hauseinfahrten oder in Taxizonen abgestellt werden. Auch auf Durchzugsstraßen, wie z.B. dem Gürtel, wird – bei dem in Verkehrspitzenzeiten geltenden Halteverbot – rigoros abgeschleppt.

Vorsicht vor Anrainerparkplätzen

In den Bezirken 1, 2, 3, 4, 6, 7, 8, 9 und 12 gibt es zusätzlich zu den Kurzparkzonen Anrainerparkplätze. Diese dürfen ausnahmslos 24 Stunden pro Tag sieben Tage die Woche nur von Anrainern mit entsprechendem Parkpickerl sowie von Behinderten mit Ausweis benützt werden. Also auch nicht von Motorrädern und Mopeds! Kosten: 36 Euro. Bei einem freien Parkplatz zB in der Nähe der Mariahilfer Straße sollte man sich unbedingt vergewissern,  ob es nicht ein Anrainerparkplatz ist.

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