Elektro-Mopeds wie die Vespa Elettrica (geplanter Verkaufsstart im 2. Halbjahr 2017) werden ab sofort mit bis zu 750 Euro gefördert.
 

Ankaufprämie für Elektro-Mopeds und -Motorräder verdoppelt

Ankaufprämie für Elektro-Mopeds und -Motorräder ab 1. Jänner 2017 verdoppelt – bis zu 750 Euro Förderung für E-Mopeds und E-Motorräder

05.01.2017 APA

Die Ankaufprämie für Elektro-Mopeds und Motorräder wird 2017 verdoppelt. Der Dachverband der österreichischen Zweiradimporteure und -industrie, Arge2Rad, wird sich am E-Mobilitätspaket von Verkehrsministerium und Umweltministerium finanziell beteiligen. Damit kann die Förderung des Bundes auf bis zu 750 Euro pro E-Moped und E-Motorrad erhöht werden. Die E-Zweirad-Förderung können Privatpersonen, Betriebe, Gemeinden und Verbände in Anspruch nehmen. Eine Liste der geförderten Fahrzeuge steht auf der Website der Arge2Rad zum Download bereit.

Elektro-Zweiräder werden derzeit nur in Österreich und England gefördert

Österreich ist nach England das zweite europäische Land, das Elektromobilität beim Zweirad fördert. Ab dem 1.1.2017 wird der Kauf eines zweirädrigen Elektrofahrzeuges vom jeweiligen Importeur mit 375 Euro zusätzlich zu handelsüblichen Rabatten gestützt. Damit wird die von Umwelt- und Verkehrsministerium angebotene Förderpauschale für Private, Betriebe und Gemeinden von bis zu 375 Euro auf 750 Euro verdoppelt. Der Bundesanteil kann online ab 1.3.2017 unter www.umweltfoerderung.at nach Kauf eines E-Mopeds oder E-Motorrades und Abzug des E-Bonusanteils des Zweiradimporteurs (Rechnungsdatum ab 1.1.2017) beantragt werden. Die Bundesförderung wird direkt auf das Konto des Fahrzeugbesitzers oder der Fahrzeugbesitzerin überwiesen. Diese Vereinbarung gilt bis Ende 2018 bzw. dem Ausschöpfen der verfügbaren Mittel.

Förderung soll Verkauf ankurbeln

Die neue E-Zweirad-Förderung soll eine Initialzündung für Zweirad-E-Mobilität im Privatbereich und im Businessbereich sein. KTM als führender österreichischer Hersteller in diesem Segment sowie auch andere namhafte Marken sind Partner der Förderinitiative. Die Branche erhofft sich dadurch einen Anstoß für private KonsumentInnen und betriebliche Flottenbetreiber, sich mit dem Thema Elektromobilität intensiver zu beschäftigen und deren Vorteile auch in der Praxis schätzen zu lernen. Die E-Zweiradförderaktion ist Teil des in Summe 72 Millionen Euro umfassenden Aktionspakets zur Förderung der Elektromobilität in Österreich von Verkehrsministerium, Umweltministerium und Autoimporteuren im Zeitraum 2017-2018.

  • Gerhard

    Nette Idee – nur bei der Auswahl an Fahrzeugen wird das wohl nix. Die Reichweite ist auch ganz schön erschreckend – Fahrräder kommen weiter.

  • Franz Karl

    Warum sollen Bürger die Förderung des Kaufes elektrischer Fahrzeuge mit ihren Steuern bezahlen ? Die Politiker tun immer so, als wenn sie das zahlen würden. Einfach nur eine selbstherrliche Darstellung.

    • georg giglinger

      Eine Förderung ist eine Negativsteuer. Es gibt viele Beispiele wo dies gemacht wird. Beispielsweise werden Familien gefördert wenn sie Kinder haben. Es dient dem Allgemeinwohl wenn bestimmte Dinge gefördert werden. Leise Fahrzeuge die keine Emissionen haben würden uns allen viele Vorteile bringen, aber man muss sie offenbar fördern, damit das Henne-Ei-Problem verschwindet. Wenn es nicht genug Interessenten gibt werden die E-Fahrzeuge nicht billiger, aber wenn sie nicht billig sind gibt es zu wenig Interessenten. Verstehen Sie?

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