10 Dinge, die ein wirklich guter Autofahrer niemals tun würde

Einen guten Autofahrer erkennt man daran, dass er im Straßenverkehr nicht wirklich auffällt, ähnlich einem Schiedsrichter, der das Spiel im Griff hat.

26.10.2016 Online Redaktion

Umso mehr fallen schlechte Autofahrer auf, denen ihr fragliches Verhalten im Straßenverkehr in den meisten Fällen selbst aber gar nicht auffällt. Was auch der Grund sein dürfte, dass die schlechten Autofahrer immer „die Anderen“ sind. Hier eine Auflistung von Verhaltensweisen im Straßenverkehr, die ein wirklich guter und rücksichtsvoller Autofahrer niemals tun würde. Übrigens: Die nervigsten Autofahrer haben wir bereits ermittelt.

Top 10 der Dinge, die ein guter Autofahrer niemals macht

1 – Quer über mehrere Parkplätze oder vor einer Ein/Ausfahrt parken

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Diese Praxis erlebt man vorwiegend gerne auch bei SUV-Besitzern, die in der Kategorie „Freistilparker“ antreten und damit sämtliche, ohnehin spärlich vorhandene, Parkflächen zustellen.

2 – Notorisch hupend Oberlehrer spielen

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© Bild: Mike Palazzotto / EPA / picturedesk.com

Diesen Zeitgenossen sei ins Stamm- bzw. Fahrtenbuch geschrieben: Für die Wahrung der Rechtsordnung auf öffentlichen Straßen ist immer noch die Polizei verantwortlich, keine selbsternannten Hobbysheriffs! Und: das bei dieser Spezies beliebte Hupen, NACHDEM die beanstandete Situation bereits vorüber ist, wirkt noch erbärmlicher, als die Hupe zumindest gefahrenmindernd VOR einer möglicherweise gefährlichen Situation einzusetzen.

3 – Chronisch Mittelspurfahren auf der Autobahn

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Klar ist es bequemer, 5 oder gar 6 km/h schneller als die rechtsfahrenden LKW, auf der Mittelspur der Autobahn dahin zu zuckeln. Allerdings halt auch ziemlich gefährlich für alle übrigen Autofahrer, die zumindest die erlaubte Höchstgeschwindigkeit ausreizen wollen.

4 – Andere Verkehrsteilnehmer ausbremsen

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Gerade auf mehrspurigen Autobahnen immer wieder zu beobachten: Autofahrer, die ohne Not mit knapp 130 km/h auf die äußerste Spur wechseln, um all jene auszubremsen, die es eiliger haben. Zur Krönung gerne auch ohne dabei zu blinken. Das ist nicht nur gefährlich sondern in gewissen Fällen auch strafbar.

5 – Linksabbiegen und dabei weit rechts stehen bleiben

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Eine beliebte Gewohnheit von Autolenkern, die immer wieder mal wissen wollen, wie eigentlich ein künstlicher Stau, auch bei an und für sich geringem Verkehrsaufkommen, verursacht werden kann. Die paar Zentimeter Richtung Mittellinie, die notwendig wären, um die Nachkommenden rechts vorbeilassen zu können, würden diese schönen Verkehrsstudien nur unnötig zerstören…

6 – Rechtsabbiegen und dabei weit nach links ausscheren

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© Bild: MARC TIRL / EPA / picturedesk.com

Um nichts nachstehen jene Rechtsabbieger, die beim Abbiegen weeeiiiit nach links ausscheren, als würden sie einen Schwertransporter um die Ecke lenken und damit den Gegenverkehr zum Erliegen bringen.

7 – Zigarettenstummel aus dem Fenster werfen

Alfa Romeo Giulia Spider Oldtimer Gebrauchtwagen 1966 Test

War in den 70ern absolut cool und auch in den 80ern und 90ern noch absolut Standard. Im Jahr 2016 angekommen müssen aber selbst hartgesottene „Im-Auto-Raucher“ einsehen: Zigarettenstummel beim Seitenfenster raus: Geht gar nicht. Wirklich „harte“ Zeitgenossen rauchen bei geschlossenen Fenstern. (aus dem Fenster wirft man überdies übrigens ohnehin nichts – pfui!)

8 – Tempomatfahrer ohne Tempomat

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© Bild: MARIJAN MURAT / EPA / picturedesk.com

Sie fahren durchgängig 68 km/h im Ortsgebiet, exakte 73 km/h auf der Freilandstraße und mit genau 77 km/h auf die Autobahn auf. Wir haben bis jetzt nicht herausgefunden, welche speziellen Absichten mit solchen Tempogewohnheiten bezweckt werden. Wir wissen nur eines: Es nervt. Nervt!

9 – Überholen und Abbremsen

Autoverkehr auf der Autobahn
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Mitstreiter auf der Fahrbahn, die mit einem Gewindigkeitsüberschuss von gefühlten 3-5 km/h überholen, um sich anschließend wieder einzureihen und die Geschwindigkeit um 5-10 km/h abzusenken und so ein erneutes Überholmanöver provozieren. Auch bezüglich dieser häufig gesehenen Fahrpraxis sind wir noch nicht dahinter gekommen, welche Absichten oder Medikamente dahinter stecken.

10 – Bremsen auf dem Beschleunigungsstreifen

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Wie der Name schon sagt, ist ein Beschleunigungsstreifen zum Beschleunigen da. Und nicht dazu, um abzuwarten, bis der nächste freundliche (bzw. wahnsinnige) Autofahrer auf der Autobahn auf 50 km/h abbremst und man gemütlich auffahren kann. Also bitte nicht bis zum Ende des Beschleunigungsstreifen rollen und dann dort stehen bleiben.

  • Trebor

    Zum „Mittelspurfahrer“ wird man ganz einfach: Wenn ich mich den rechte Fahrstreifen benutze, und schneller fahren möchte als 90km/h werde ich zwangsläufig auf einen LKW auflaufen, und die Spur wechseln müssen. Das geht aber in Wirklichkeit nicht, weil dort ja irgendeine Vertreterkutsche (vornehmlich graue oder schwarze Kombis von VW oder Audi, manchmal auch BMW) oder ein SUV mit 150km/h daherkommt. D. h. ich muss abbremsen, um einem, der sich nicht an die Verkehrsvorschriften hält, Platz zu machen. Da bleib ich doch lieber mit 130 auf der linken Spur, halte mich an die Geschwindigkeitsbeschränkung, und der Schnellfahrer muss langsamer werden.

    • Josef

      In Österreich herrscht noch immer Rechtsfahrgebot und es wäre für Alle wesentlich einfacher und auch sicherer wenn sich die Verkehrsteilnehmer daran halten würden, und die, die mit 130 die linke Spur blockieren, machen sich genauso strafbar wie die 150 Fahrer.

    • Philipp

      In österreich darf man höchstens 130 km/h fahren.
      Also wem sollte man dann mit 130km/hauf der linken Spur „blockieren“?:p

    • Franz

      Typischer Oberlehrer, der mir zeigen will, dass man nur 139 fahren darf !! Diese Leut gehören bestraft, da sie andere Verkehrsteilnehmer zwingen, verbotene Überholmanöver durchzuführen.

    • Matze

      Wenn du vorausschauend fahren würdest würde soetwas nicht passieren ;) ….demnach ist deine verkehrsbeobachtung mangelhaft….aber heute bekommt ja jeder einen führerschein….

    • Mantexx

      Hoffentlich fährt dir einer mit seinen „150“ ordentlich hinten drauf, vielleicht würdest dann draus lernen

    • Lucas Knauff

      krass ist das dumm Oo
      da liest mann nur einen Beitrag und das Paradebeispiel kommentiert es auch noch Oo
      mal so neben bei… aber der otto normalverbraucher geht davon aus das der typ auf der rechten spur der seit 10 mins den selben LKW vor sich hat sich damit abgefunden hat und nicht gerade ohne blinken und schauen dann mit 88 KmH auf die linke spur zieht nur weil der typ der grad von hinten ankommt vlt n bisschen mehr geld und ggf auch spaß am auto fahren hat mit 200 an kommt er ihn ausbremsen will nur weil er es kann….

      als fahrer wenn es dann zum unfall kommen sollte haben im übrigen beide schule zu gleichen teilen nur das meist die physik gewinnt sprich die masse mit größerer energie gewinnt…
      ende vom lied der raser überlebt und du als pseudo moralapostel bist hin….

      guter plan mann… aber sterben kann man auch einfacher…

  • Sam

    Ad. Autobahnauffahrt: „überfreundliche“ Autofahrer, die allem was da vom Beschleunigungsstreifen kommt nach links Platz machen (ohne in den Rückspiegel zu sehen)..
    Generell sind Auffahrten und Spurverengungen anscheinend die absolute Königsklasse (siehe auch Reißverschlusssystem, Nutzung des gesamten Streifens bis vor die Spurverjüngung). Werktags gut zu beobachten bei der Auffahrt Gürtelbrücke stadteinwärts -.-

  • T. Titze

    Nicht zu vergessen jene Autofahrer, die das Vorranggeben-Schild auf der Autobahnauffahrt als netten Vorschlag ansehen und quasi direkt aus der Kurve in die erste Spur wechseln. Wenn sie gut gelaunt sind mit Blinken, zumeist wird allerdings auch dieser nicht betätigt – um Lampen zu sparen?

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