Ampnet Schlagloch
Rumpeldipumpel.
 

Alle Jahre wieder – Schlaglöcher und Winterpannen

Defekte Straßenbeläge sind nicht nur unschön im Landschaftsbild. Sie sind gefährlich. Durch überfrierende Nässe bilden sich an betroffenen Stellen teils recht tiefe Schlaglöcher.

13.02.2013 Online Redaktion

Es ist jeden Winter das Gleiche: Feuchtigkeit tritt in defekte Stellen des Straßenbelags ein. Es bildet sich Frost, danach reißt die defekte Stelle auf und es entstehen Schlaglöcher. Der ÖAMTC informiert auf seiner Website über die Gefahren, die im Winter drohen, und wie man ihnen am besten begegnet. Autofahrer erfahren hier auch, wie sie Winterpannen vermeiden und ihr Fahrzeug möglichst wintersicher machen können.

Die Gefahr an Schlaglöchern

In den aktuellsten Auto News wird ausdrücklich vor einem Fahren ohne Rücksicht auf die Wetterverhältnisse gewarnt. Schlaglöcher treten oft über Nacht auf und können meist nicht so schnell behoben werden, wie sie entstehen. Für Autofahrer und Motorradfahrer sind sie besonders gefährlich. Das Fahrwerk kann beschädigt werden, Gleiches gilt für die Reifen. Darüber hinaus besteht ein erhöhtes Unfallrisiko: Wenn Fahrer spontan auszuweichen versuchen und so Unfälle verursachen, kann das schlimme Folgen haben – auch für andere Verkehrsteilnehmer. Umsichtiges Fahren in einer gut kontrollierbaren Geschwindigkeit ist von daher insbesondere im Winter von großer Wichtigkeit. Besonders wichtig ist genügend Abstand zum Vordermann.

Wer kommt für Schäden auf?

Ein zerstörtes Fahrwerk, durch Schlaglöcher geplatzte Reifen oder defekte Felgen: Durch solche Schäden, verursacht durch Schlaglöcher, entstehen für Autofahrer hohe Kosten. In der Haftung sind grundsätzlich die Halter der Straßen. Auf Mautstraßen ist die Rechtslage relativ einfach definiert, denn hier haften die Betreiber schon bei leichter Fahrlässigkeit. Sie sind verpflichtet, die Straßen in der warmen Jahreszeit zu überprüfen und in Ordnung zu halten. Schäden, die akut in der kalten Jahreszeit entstehen, müssen umgehend behoben werden und schlechtes Wetter genügt hier nicht als Begründung für nicht durchgeführte Reparaturarbeiten. Bei Fahrbahnen hingegen, die nicht unter die Maut fallen, haften die Gemeinden oder Länder, die als Straßenhalter gelten. Hier greift die Haftung allerdings nur, wenn grobe Fahrlässigkeit nachgewiesen werden kann. Grobe Fahrlässigkeit definiert sich in diesem Fall so, dass Schäden bereits vor längerer Zeit entstanden sind, aber weder repariert noch gesichert wurden. Fahrer sollten nach einem Unfall oder bei Schäden am Fahrzeug durch Schlaglöcher Fotos machen und Zeugenaussagen einholen.

Sicher durch den Winter

Damit das Auto winterfest ist, sollten rechtzeitig alte und schwache Batterien ausgetauscht werden. Winterreifen sollten schon aufgezogen sein, bevor im Wetterbericht auf bevorstehenden Schneefall oder vereiste Straßen hingewiesen wird. Enteisungsspray und Frostschutzmittel sollten immer auch in Reserve bereitliegen.

Mehr zum Thema

Kommentare sind geschlossen.

pixel