Die Garage vor Einbruch schützen – Tipps gegen Langfinger

Wer sich vor Einbrechern schützen will, der sollte auf jeden Fall an seine Garage denken. Gerade hier wird oftmals Beute gemacht.

26.07.2016 Online Redaktion

Beim Thema Einbruchschutz kommen vielen Immobilienbesitzern zuerst Maßnahmen in den Sinn, die sie am Haus durchführen können. An die Garage denken sie häufig nicht oder stellen diesen Bereich hinten an. Dabei ist die Garage für viele Einbrecher äußerst attraktiv und sie wird bevorzugt anvisiert, um dort Beute zu machen. Es lohnt sich also, sich an dieser Stelle vermehrt um die Sicherheit zu kümmern.

Hoher Wert in der Garage

Während moderne Garagentore schon häufig über einen guten Einbruchschutz verfügen, ist dies bei alten Garagentoren oft nicht der Fall. Hier zu modernisieren, ist daher ein wichtiger Schritt. Schließlich stellen Autofahrer dort ihr wertvolles Fahrzeug aber auch andere Gegenstände unter: Mehrere tausend Euro kommen so schnell zusammen.

Neben dem Auto stehen hier häufig Arbeitsgeräte für den Garten, Maschinen und Werkzeuge. Es lohnt sich durchaus, einmal den Wert dieser Gegenstände zu überschlagen, um zu sehen, was bisher nahezu ungeschützt in der alten Garage steht.

Elektrischer Antrieb als Hemmschwelle

Ein unmodernes Garagentor hat einen unsicheren Schlosszylinder, den geübte Langfinger innerhalb von kürzester Zeit aufbrechen. Das Tor aufzuhebeln und die Garage leer zu räumen, ist daher kein Problem. Mit einem modernen Tor sieht die Lage für den Dieb schon anders aus: Das Schloss ist versenkt, das Tor ist insgesamt stabiler gebaut und verfügt über einen elektrischen Antrieb.

Ein Garagentorantrieb wie von Normstahl macht es einem Dieb wesentlich schwerer, sich Zutritt zu verschaffen. Ihm ist nämlich Folgendes wichtig: Möglichst schnell Beute zu machen und wieder zu verschwinden! Bemerkt der Langfinger bei seinem Versuch, dass aufgrund der Selbsthemmung des Motor und des entstehenden Lärms mehr Zeit als üblich notwendig ist, lässt er oft von seinem Vorhaben ab und sucht sich ein leichteres Opfer.

Bewegungsmelder: Einbrecher bevorzugen die Dunkelheit

Neben dem Austausch des Tors gibt es weitere Maßnahmen, die sich vom Hausbesitzer durchführen lassen.

Einbrecher fühlen sich in der Dunkelheit besonders wohl. Hier sind sie ungestört und können sich unbemerkt Zugang verschaffen.

Die Garage im Außenbereich zu beleuchten, sollte daher eine Selbstverständlichkeit sein. Die Front mit einem starken Bewegungsmelder auszustatten, ist außerdem praktisch, da das Tor ebenfalls angeleuchtet wird, sobald sich der Besitzer mit seinem Auto nähert.

Aber nicht nur das Tor sollte hell erleuchtet sein. Sobald sich Fenster an den Seitenteilen oder der Rückwand der Garage befinden, sind hier ebenfalls Bewegungsmelder anzubringen. Das gilt besonders dann, wenn diese Bereiche von der Straße oder vom Inneren des Hauses nicht gut ersichtlich sind.

Apropos Garagenfenster: Sie sollten aus einbruchhemmendem Glas hergestellt sein. Möglich ist es außerdem, sie zu vergittern, damit es wesentlich schwerer ist, über das Fenster einzudringen und das Tor von innen aufzumachen.

Mehr zum Thema
pixel