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Der Traum vom eigenen Porsche: 7 Tipps für einen Gebrauchten

Hilfe beim Porsche-Kauf: Wir geben euch 7 nützliche Tipps, worauf ihr beim Kauf eines Gebrauchten Porsche besonders achten solltet.

18.06.2015 Online Redaktion

Einen Porsche zu fahren, ist für viele Autoliebhaber ein Traum. Davon einmal einen sogar selbst zu besitzen, wagen sie häufig nicht einmal zu träumen. Allerdings ist der Sportwagen häufig näher als gedacht. Anstatt einen Neuwagen zu erstehen, bietet es sich an, sich mit dem Kauf eines Gebrauchten zu beschäftigen.

Porsche 911 G-Modell 1985 Carrera 4
© Bild: Norbert Gaugl

Worauf muss ich achten? 7 Tipps für den gebrauchten Porsche

Da es sich bei einem Porsche um ein echtes Qualitätsprodukt handelt, müssen generell keine Bedenken bestehen, ein älteres Modell mit hoher Laufleistung zu kaufen. Allerdings gibt es dennoch einige Punkte, die zu beachten sind:

1. Welches Porsche-Modell wird gesucht?

Welches Modell soll es sein? Es ist durchaus sinnvoll, sich im Vorfeld darüber Gedanken zu machen, um die Auswahl einzugrenzen. Turbo oder Allrad sowie festes Dach, Targa oder Cabrio stehen zum Beispiel zur Auswahl.

2. Achtung beim Dach von Cabrio und Targa!

Besonders wenn die Wahl auf ein Cabrio oder ein Modell mit Targa-Dach fällt, ist das Dach gründlich unter die Lupe zu nehmen. Sind die Dichtungen und der Stoff nicht in einem guten Zustand, dringt bei Regen Wasser ins Innere. Selbst wer nur vorhat, sein Schätzchen bei schönem Wetter spazieren zu fahren, sollte sich auf Petrus nicht verlassen.

3. Besonderheit bei Porsche aus den 1960er Jahren

Als Fahranfänger ist es nicht unbedingt ratsam, sich auf einen Porsche aus den 60er-Jahren zu versteifen. Durch die harte Kupplung ist es nicht unbedingt einfach, dieses Fahrzeug zu bewegen. Sinnvoller ist es dann unter Umständen, einen anderen Sportwagen zu wählen oder noch ein paar Jahre zu sparen, um ein neueres Modell zu kaufen.

4. Besonders wertvolle Porsche, die G-Modelle

Wer eine Wertanlage sucht, sollte sich bei den G-Modellen von Porsche umsehen, die in den 70er- und 80er-Jahren gebaut wurden. In den vergangenen Jahren war erkennbar, dass die Beliebtheit dieses Wagens und damit die Preise zunehmen. Den passenden Marktplatz dafür bietet Classic Trader. Hier kann man gleich gezielt sein Wunschmodell kaufen. Um sein G-Modell irgendwann wieder mit Gewinn zu verkaufen, bedarf es allerdings einer besonderen Pflege. Für den Straßenverkehr ist der Porsche dann eher nicht geeignet.

5. Achtung vor Rost, auch und gerade bei nachträglichem Unterbodenschutz!

So schön die älteren Modelle sind, besonders wichtig ist es bei ihnen, auf Roststellen zu achten. Verzinkte Bleche gab es zu dieser Zeit noch nicht, erst Ende der 70er-Jahre kamen sie auf den Markt. Wer einen älteren Porsche findet, der mit Unterbodenschutz nachträglich versehen wurde, sollte sich daher nicht entspannt zurücklehnen, sondern besonders aufmerksam sein. Durch den Unterbodenschutz sind verrostete Stellen kaum noch zu erkennen und lassen sich dadurch gut vertuschen.

6. Das Problem mit dem Ölverlust

Ein Blick von unten sollte nicht nur wegen möglichem Rost erfolgen. Eine Schwäche von Porsche ist der Ölverlust. Fällt erst nach dem Kauf auf, dass der Motor nicht dicht ist, kann eine teure Reparatur notwendig sein.

7. Wichtiger Tipp: Einen Experten zurate ziehen

Generell sollte es beim Kauf eines älteren und hochwertigen Fahrzeugs eine Selbstverständlichkeit sein, einen Experten an seiner Seite zu haben. Er sollte sich mit Oldtimern auskennen und bestenfalls die Charakteristiken eines Porsches kennen. Zur Absicherung dient ein Gebrauchtwagencheck beim TÜV.

Porsche 911 G-Modell 1985 Carrera 3
© Bild: Norbert Gaugl

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