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Das alte Fahrzeug hat ausgedient und wartet auf einen neuen Besitzer. Wie langwierig die Suche nach diesem wird, entscheidet letztlich auch der eingeschlagene Verkaufsweg.
 

Autoverkauf: Privatverkauf und Dienstleistungsangebot im Vergleich

Das Auto muss weg. Das ist der Ausgangspunkt, an dem der Vergleich starten soll. Die klassische Variante – der Privatverkauf des Fahrzeugs – soll dabei mit der modernsten Variante des Autoverkaufs – einem Online-Dienstleister – verglichen werden.

23.06.2016 Online Redaktion

Die Alternative: Der professionelle Verkauf über einen Dienstleister

In punkto Schnelligkeit und Bequemlichkeit erhalten Dienstleiter wie diese hinter dem Portal jetztautoverkaufen.at Bestnoten, denn: Sie nehmen dem Privatverkäufer jede Menge der zeitaufwendigen Arbeit ab.

In einer professionellen Werkstatt wird hier der Wert des Fahrzeugs ermittelt.
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In einer professionellen Werkstatt wird hier der Wert des Fahrzeugs ermittelt.

  1. Preis festlegen. Die Festlegung des Preises erfolgt in zwei Schritten. Zunächst erfasst der Besitzer des Fahrzeugs seine Pkw-Daten online, anschließend erhält er einen Termin beim Gutachter in der Nähe. Dort wird dann der individuelle Preis für jedes Fahrzeug ermittelt, der umgehend für das Fahrzeug bezahlt werden würde – wenn der Verkäufer zustimmt.
  2. Auto in ordentlichem Zustand. Der Profi, der das Fahrzeug in einer Werkstatt unter die Lupe nimmt, richtet seinen Fokus in erster Linie auf die technische Ausstattung. So sollte das Fahrzeug zwar sauber sein, muss aber nicht poliert vorgefahren werden. Auch das Inszenieren des Fahrzeugs für verkaufswirksame Fotos entfällt.
  3. Papierkram auf aktuellem Stand. Eine aktuelle TÜV- und AU-Bescheinigung gehören auch hier zur Grundausstattung des Fahrzeugs. Auch die Fahrzeugpapiere sind zum finalen Verkauf wichtige Dokumente. Wartungsnachweise und Werkstattrechnungen sind immer hilfreich.
  4. Inserat erstellen. Dieser Schritt entfällt komplett. So sparen sich Verkäufer nicht nur das Erstellen des Inserats, sondern auch das Einstellen in diverse Portale, etwaige Kosten dafür sowie die Aufgabe, Anfragen schnell zu beantworten.
  5. Interessenten treffen. Auch dieser Schritt entfällt komplett, denn sobald das Ankaufangebot auch zur Preisvorstellung des Verkäufers passt, kann umgehend der Vertrag geschlossen werden. Mit den Folgebesitzern hat der Verkäufer nichts zu tun.
  6. Der Verkaufsabschluss. Unterschrift unter das Ankaufangebot und damit ist die Verkaufsabwicklung im Grunde bereits unter Dach und Fach. Egal, ob das Fahrzeug nun fachgerecht entsorgt werden muss, die Ablösung einer Finanzierung ansteht oder das Fahrzeug nur bei der Zulassungsstelle abgemeldet werden muss: All diese Aufgaben übernimmt der Dienstleister und übergibt eine Bestätigung darüber an den Verkäufer.

Der Hauptteil der Aufgaben wird auf den Dienstleister ausgelagert. Der Vorteil ist dabei die große Zeitersparnis sowie die bequeme Verkaufsabwicklung. Das vom Fahrzeugmarkt gewohnte Verhandeln entfällt indes komplett.

 

Das Fahrzeug ist aufpoliert und wartet gemeinsam mit der Verkäuferin auf mögliche Interessenten. Dies ist der reguläre Ablauf beim privaten Fahrzeugverkauf.
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Das Fahrzeug ist aufpoliert und wartet gemeinsam mit der Verkäuferin auf mögliche Interessenten. Dies ist der reguläre Ablauf beim privaten Fahrzeugverkauf.

Diese Hürden sind beim Privatverkauf zu nehmen

Wer sich vornimmt, den eigenen Pkw privat zu verkaufen, der hat diese Aufgaben zu erfüllen:

  1. Preis festlegen. Der Preis sollte in zwei Schritten festgelegt werden. Zunächst muss der Marktpreis mithilfe von Online-Tools oder Nachschlagewerken errechnet werden. Dann sollte der Preis mit den regional verfügbaren Angeboten abgestimmt werden. Wird der Preis zu hoch angesetzt, bleibt das Fahrzeug einer der sprichwörtlichen Ladenhüter. Wird er zu niedrig angesetzt, steht das Telefon zwar nicht mehr still – aber der Anbieter verschenkt auch bares Geld.
  2. Auto in ordentlichem Zustand. Wer seinen Pkw privat verkaufen möchte, sollte darauf achten, dass der Wagen nicht nur zum Fotografieren fürs Inserat sauber ist, sondern auch bei der Besichtigung einen guten Eindruck macht. Eine professionelle Innenreinigung kann hierbei eine Wertsteigerung mit sich bringen.
  3. Papierkram auf Stand. Eine aktuelle TÜV- und AU-Bescheinigung gehören neben den Fahrzeugpapieren zur Grundausstattung beim Pkw-Verkauf. Auch hier ist es sinnvoll, Belege von Autoreparaturen und Wartungen parat zu halten. Das zeugt davon, dass sich der Halter um das Fahrzeug gekümmert hat. Das ist insbesondere deswegen wichtig, weil der private Autoverkauf letztlich auch Vertrauenssache ist.
  4. Inserat erstellen. Beim Erstellen des Inserats gilt: Ehrlichkeit ist das A und O. Verkäufer sollten den Zustand ihres Fahrzeugs möglichst detailliert beschreiben und auch Mängel benennen.
  5. Interessenten treffen. Vielleicht ist das Treffen möglicher Interessenten fast schon der undankbarste Teil des Privatverkaufs, denn: Der Verkäufer trifft sich mit diversen Fremden, die Interesse am Fahrzeug haben. Häufig steht vor einem Kauf nicht nur die akribisch genaue Prüfung des Fahrzeugzustands an, sondern auch eine Probefahrt. Diese sollte nur in Begleitung eines Zeugen absolviert werden. Im Anschluss folgt die Preisfindung: Es wird gehandelt. Eine Annäherung der Preisvorstellungen gehört dazu, nur sollte jeder Verkäufer seine Schmerzgrenze im Vorfeld festlegen.
  6. Der Verkaufsabschluss. Der Kaufvertrag sollte genormt sein und kann hier heruntergeladen werden. Nach der Barzahlung der kompletten Summe wird das Auto in abgemeldetem Zustand übergeben und der Verkauf wird umgehend an die Versicherung und die Zulassungsstelle gemeldet.

Wie lange der Vorgang eines Privatverkaufs dauert, ist ganz individuell verschieden. Tendenziell ist die kalte Jahreszeit (Herbst/Winter) die beste Jahreszeit, um das Fahrzeug zu verkaufen. Das macht sich insbesondere beim Preis bemerkbar, der höher ausfällt als im Frühjahr und Sommer. Wer also nicht zeitlich gebunden ist, sollte auf diese finanziell attraktive Zeit warten. Dann können die genannten sechs – häufig anstrengenden Schritte – bis zum Verkauf des Fahrzeugs gegangen werden.

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