Gestatten: Birdly.
Gestatten: Birdly.
 

Vogelrealistisch: Flug-Simulator „Birdly“

Vier Schweizer Studenten bauten einen Flugsimulator, der einen wie einen Vogel fliegen, sehen und riechen lässt.

28.05.2014 Online Redaktion

Okay, mittlerweile wissen wir’s: Virtual Reality Brillen sind total super und bereits jetzt, wo sie sich noch mitten in der Entwicklung befinden, vielfältig einsetzbar (sofern man ein bisschen ein Nerd ist). Die Oculus Rift bzw. das Development Kit (wer nicht warten kann, bis die Brille Marktreife erlangt hat, sollte zumindest auf den Release des Dev Kit 2 warten – dieses ist ab Juli diesen Jahres erhältlich) kommt in diversen im Internet herumgeisternden Spielereien häufig zum Einsatz. Auch vier Schweizer Studenten an der Zürich University of Applied Art bedienten sich eines solchen, um einen Flug-Simulator mit dem klingenden Namen „Birdly“ zu bauen. Und der klingende Name ist Programm: Anders als bei den meisten Flugsimulatoren soll „Birdly“ den/die Tester/in in den Körper eines Vogels, genauer gesagt eines Roten Milans, schlüpfen lassen. Zumindest virtuell.

Fliegen, sehen und riechen wie ein Vogel

Auf den Simulator wird man – natürlich – halbwegs waagrecht geschnallt, je nachdem, in welche Richtung man „fliegt“, verändert sich die Neigung. Mit den Händen und Armen werden die Flügel des virtuellen Greifvogels gesteuert. Um das Erlebnis noch vogelrealistischer zu gestalten, machen jeder Flügelschlag sowie der Wind Geräusche. Letzterer fährt einem per Ventilator durch die virtuellen Federn – wenn man schneller unterwegs ist heftiger, bei gemütlichen Aus-Flügen ist es lediglich eine sanfte Brise. Als wäre das noch nicht genug, gibt es auch „olfaktorisches Feedback“ – über einem Wald riecht es nach Wald, über aufgewühlter Erde nach Erde und so weiter. Wenn das wirklich so gut funktioniert wie angepriesen, kann man leicht in Kauf nehmen, dass das Benutzen des Simulators von außen etwas seltsam aussieht.

Birdly – Teaser from maxR on Vimeo.

 

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