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Vintage mobile Cinema: Die Straße ist mein Kinosaal

Das letzte Vintage mobile Cinema steht zum Verkauf. Die Kino-Busse entstanden in den 1960er Jahren im Auftrag des britischen Technologieministeriums.

24.04.2015 Online Redaktion

Jemand musste das Volk ja aufklären. Darüber, was die britische Industrie zu leisten im Stande ist. Also ließ das „Ministry of Technology“ sieben Busse bauen, die innen ausgestattet waren, wie ein kleines Kino. Die Production Engineering Research Association (PERA) schickte die mobilen Kinos dann auf Tour. Die Busse waren bis 1974 im Staatsdienst, dann wurden sie verkauft.

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© Bild: Flickr/ JetSetJim

Das letzte Vintage Mobile Cinema

Die Jahre überlebt hat allerdings nur ein einziger von Ihnen. 2005 hat ihn Oliver Halls, der jetzige Besitzer, entdeckt. Wie jede gute Geschichte beginnt auch diese in einem Pub. Ein Freund hatte Oliver davon erzählt, dass dieser Kinobus zum Verkauf stehe. Seit Jahren würde er schon auf einem Feld vor sich hin rotten und rosten, weswegen er für nur 1.200 Pfund zu haben wäre. Ohne Motor und Getriebe, aber immerhin.

Rund 10.000 Pfund musste Halls für die wichtigsten Teile bezahlen. Die restlichen Details kosteten ihn dann fünf Jahre Zeit. Doch ein Traum wurde war. Ab 2010 konnte er den Bus tatsächlich so betreiben, wie sich das die Erfinder vorgestellt hatten – als fahrbares Kino. Nur halt mit anderen Filmen und einer modernen Kinoausstattung. Derzeit werden für den Bus 120.000 britische Pfund aufgerufen.

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© Bild: Flickr/ MikeSmith

Ein Bus und eine Marke

Immerhin gibt es für den Preis eine ganze Marke. Denn das Vintage mobile Cinema ist in England durchaus bekannt. Wer ihn kauft erhält die Zugänge zu den Social-Media-Accounts und natürlich beratende Worte vom Vorbesitzer.

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