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„Wir klären das hinterm Lenkrad“: Need For Speed kommt in 3D ins Kino

Am 21. März 2014 kommt die Verfilmung der „Need For Speed“-Serie in die heimischen Kinos. Die Trailer verraten gar nichts bis alles und machen Lust auf Computerspielen.

13.01.2014 Online Redaktion

Am 21. März 2014 bringt DreamWorks Pictures mit Need For Speed die Verfilmung einer der populärsten Rennspielserien – pünktlich zu deren 20. Geburtstag – in 3D in die heimischen Kinos.

Need For Speed-Verfilmung mit 35 Kameras aufgezeichnet

Falls dem geneigten Zocker die schon ziemlich attraktive Grafik auf der neuen Konsolengeneration immer noch zu unrealistisch ist, kann er sich in Spielfilmlänge von den Spannungsfeldern, die sich aus der Kombination von herumwirbelnden Autos, Helikoptern, pflichtbewussten Cops und rivalisierenden Racern ergeben, berieseln lassen, ohne dabei auch nur einen Finger zu rühren. Visuell ist Need For Speed sicherlich beeindruckend: Das ganze Spektakel wird mit – aufgepasst – 35 Kameras aufgezeichnet. Die Story ist dabei zwar so wichtig wie bei anderen Herrenfilmen, sei hier aber trotzdem kurz umrissen.

Erster Trailer von „Need For Speed“

Der erste Trailer stellte schon einmal klar: Tobey Marshall (gespielt von Aaron Paul, bekannt z.B. aus Breaking Bad) ist ein einsamer Wolf, dem „sie“ alles genommen haben. Alles bis auf seinen Stolz, eine gesunde Portion Draufängertum und das eine oder andere Supercar. Und er ist wild entschlossen, sich mit Fahrten durch U-Bahn-Schächte und Canyons Gerechtigkeit zu verschaffen. Und wer es wagt, sich mit ihm anzulegen, wird gnadenlos und nicht immer StVO-konform in seine Schranken verwiesen. Oder in Brand gesteckt.

Zweiter Trailer: Filminhalt in 2 Minuten

So wenig Information der erste Trailer beinhaltet, so viel spoilert der zweite, ganz gemäß der derzeit gängigen Manier, gleich den kompletten Filminhalt in 2 Minuten zu packen. Ein Schelm, wer jetzt denkt, das wäre für Need For Speed eh mehr als genug Zeit, denn wie sich herausstellt, wird es komplex: Bei einem verbotenen Straßenrennen verliert Tobey Marshall seinen besten Kumpel und bekommt dann auch noch den Mord, für den eigentlich sein Rivale Dino (Dominic Cooper) verantwortlich zeichnet, angehängt. Einer solchen Situation lässt sich am besten mit noch mehr Straßenrennen beikommen, weswegen Tobey beschließt, den hinterlistigen Dino beim ultraharten „De Leon Race“ endgültig in seine Schranken zu weisen. Anscheinend gibt es bis dahin – oder danach? – aber auch noch einiges zu erledigen, um den Rachefeldzug perfekt zu machen, weshalb Dino auf Nummer sicher geht und 6 Millionen Dollar Kopfgeld auf den ziemlich wütenden Tobey aussetzt. Damit – und mit einer immer größer werdenden Verfolgerschar – gibt es für Tobey keine Chance, zu entkommen. Oder etwa doch?

Regie bei dem Actionkracher führt Scott Waugh (Act Of Valor), Dakota Johnson, Michael Keaton und Imogen Poots werden in weiteren (Haupt)rollen zu sehen sein. Die geheimen Stars des Films sind aber, wie könnte es anders sein, die Autos: So werden ein Saleen S7, McLaren P1, Lamborghini Sesto Elemento, GTA Spano, Bugatti Veyron und Koenigsegg Agera R sowie ein Shelby Ford Mustang etwaige plottechnische Schwächen plätten wie ein Stück Verpackungsmüll am Straßenrand. Wer es nicht erwarten kann, hält sich am besten mit dem kürzlich erschienenen Need For Speed Rivals über Wasser – als Launchtitel für die Playstation 4 / Xbox One macht es zumindest grafisch wirklich einiges her.

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