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„Solar-Papier“ lädt Smartphones mit Sonnenenergie

Das „Solar Paper“ benötigt zum Aufladen eines iPhones etwa 2,5 Stunden und kann je nach Bedarf einfach erweitert werden.

27.08.2015 Online Redaktion

So lange es noch Sommer ist, werden wir noch den einen oder anderen Tag im Freien verbringen. Dabei auf unsere elektronischen Geräte verzichten wollen wir aber in den meisten Fällen nicht. Wenn mitten in der Wiese oder am Strand das gefürchtete „Akku ist bald leer“-Warnsignal auf dem iPhone, Tablet oder Notebook erscheint, ist aber bald Schluss mit Telefonieren, Internet Surfen oder Arbeiten. Ein ultra-dünnes Solarladegerät kann dieses Problem aus der Welt schaffen.

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© Bild: YOLK

Ultra-dünnes Solarladegerät

Selbstverständlich gibt es bereits mobile Solarladegeräte für mobile Geräte. Die sind allerdings meist recht dick und unhandlich. Nicht so das „Solar Paper“ des amerikanischen Start-Ups YOLK: Bei diesem Gadget ist der Name Programm. „Solar Paper“ misst 19 x 9 Zentimeter und ist nur 1,5 Millimeter dick, kann somit also einfach zwischen den Seiten eines Buches oder in einem zusammengeklappten Notebook verstaut werden.

Je nach Bedarf erweiterbar

Die Basis-Version von „Solar Paper“ besteht aus 2 Panelen mit 5 Watt Leistung. An einem sonnigen Tag kann damit ein iPhone in etwa 2,5 Stunden aufgeladen werden. Eine LCD-Anzeige hält euch stets darüber auf dem Laufenden, wie viel Sonnenenergie das „Solar Paper“ gerade produziert. Wenn ihr einmal mehr Power zum Aufladen eurer Geräte benötigt oder der Himmel leicht bewölkt ist, kann „Solar Paper“ ganz einfach erweitert werden – neue Panele können mittels integrierter, starker Magneten dazu gesteckt werden.

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© Bild: YOLK

„Solar Paper“ in Kürze wieder vorbestellbar

Die Kickstarter-Kampagne zur Finanzierung von „Solar Paper“ wurde bereits beendet. Das Finanzierungsziel von 50.000 Dollar wurde mit Hilfe der Gadget-affinen Crowd um mehr als das 20-fache übertroffen: 6.297 Unterstützern waren die tragbaren, ultra-dünnen Solarpanele insgesamt 1.021.538 Dollar wert. Auf Kickstarter könnt ihr „Solar Paper“ also nicht mehr vorbestellen, in Kürze soll das aber direkt auf der Homepage von YOLK möglich sein. Die Auslieferung der ersten Bestellungen soll bereits im September erfolgen, der Preis für die Basis-Version wird bei etwa 100 Euro liegen.

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