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Trefecta DRT: Das Wettrüsten hat begonnen

Wenn Sie rund 23.000 Euro für ein Fahrrad ausgeben wollen, warum dann nicht für dieses. Das Trefecta DRT.

21.04.2015 Online Redaktion

Die Autoindustrie lebt das Wettrüsten bereits. Was wäre diese Branche ohne Marken wie Ferrari oder Lamborghini, die immer wieder ein paar PS mehr aus dem Motor kitzeln. Und dann kommt irgendein Tuner und setzt dem ganzen noch die Krone auf. Auch in der Nische der Elektrofahrräder ist dieser Trend jetzt angekommen. Wir mutmaßen, weil sie imagemäßig etwas in der Sackgasse steckt. Das Trefecta DRT ist für die Fahrradwelt, was ein Lamborghini Egoista für die Autobranche ist.

Wettrüsten unter den Elektrofahrrädern

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© Bild: Trefecta

Im Trefecta DRT ist ein 4 kW Motor mit 250 Newtonmetern verbaut, der das Fahrrad auf bis zu 70 Stundenkilometer beschleunigt, ohne das der Fahrer in die Pedale treten müsste. Wer nicht in die Pedale tritt, der kann die Kraft, wie beim Motorrad, über den rechten Griff steuern. Trefecta hat damit die Räder von Mate Rimac überboten, die bisher die Messlatte bei 64 Stundenkilometern abgelegt hatten.

Mit großer Macht geht auch große Verantwortung einher – altes Spiderman-Mantra. Daher verbaut Trefecta in der Mitte des Lenkers einen Computer, über den sich verschiedene Einstellungen steuern lassen. So kann über den Rechner die Federung und die Gabel verstellt werden. Dazu kommen die üblichen Trip-Funktionen und eine Wi-Fi-Anbindung. Falls jemand bei 70 Stundenkilometern auf einem Fahrrad noch im Internet surfen möchte.

Bordcomputer und Tausch-Akkus

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© Bild: Trefecta

Die Reichweite gibt der Hersteller mit rund hundert Kilometern an. Dank eines Schnell-Tauschsystem können außerdem zusätzliche Akkus gekauft und bei Bedarf einfach eingesetzt werden. Während der eine Akku lädt, treibt der zweite schon wieder das Bike voran. Der Preis für das Trefecta DRT beginnt bei 23.000 Euro. Wer ein individuell gestaltetes Modell will, der zahlt rund 33.000 Euro.

Interessanterweise ist das Fahrrad derart robust und langlebig gebaut, dass der Hersteller derzeit in Verhandlungen mit dem holländischen Militär ist, die das Fahrrad vielleicht in ihren Fuhrpark aufnehmen möchten. Die Optik stimmt auf jeden Fall.

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