Toyota de France: Livetickend durch Frankreich

Wir machen uns auf, dem Toyota GT86 zum Abschluss seines autorevue-Semesters noch einen Batzen Europa zu zeigen.

10.10.2013 Online Redaktion

Der Liebling der Redaktion muss (oder darf) im November zurück zu Toyota Österreich. So ein unbanales Auto kann aber nicht einfach banal mit „danke und baba“ abgegebenen werden, sondern verdient gebührende Verabschiedung. Deshalb steht eine letzte große Tour auf dem Programm, vom 11. bis zum 21. Oktober gilt es einen Teil Europas zu durchmessen. Als Reisende haben sich yours truly und Michael „Sam“ Szemes vorgedrängt. Mir persönlich war der Verlauf der Route relativ egal, solange sich nur Toulouse auf ihr befände (ist das richtig konjugiert?), denn dort ist gerade ein Freund nach einem Fallschirmsprung mit Fallschirmproblem rekonvaleszent (keine Sorge, ihm ist gottlob nur in seiner Halskrause langweilig).

Die Streckensuche

Die notorische Alpentour hätte sich natürlich angeboten, auch weil der Ruhm des GT86-Vaters AE86 nicht zuletzt von den touge-Rennen in den japanischen Bergen rührt. Doch obwohl das alpine Geschlängel toll ist wie eh und je, sind wir uns eines gewissen Bildungsauftrags bewusst und die Vorlesung „Gewinnen von Bergpässen in leichten Sportjapanern“ wurde blöderweise erst kürzlich von Wolfgang Hofbauer gehalten (aktuelles Premiumheft, Rumänien, Mazda MX-5). Die Idee, entlang der Mittelmehrküste bis zum westlichsten Punkt Kontinentaleuropas zu fahren ist andererseits schlicht an den in der Kürze der Zeit einigermaßen unzurücklegbaren 10.000 Kilometern gescheitert.

Die Lösung des Streckenproblems

Die Tour de France erfüllt mit etwas Phantasie die harte Toulouse-Bedingung und führt auch sonst durch sehenswertes Gebiet. Allerdings schien es einfach falsch, die Strecke eines (trotz aller Skandale) so ruhmreichen Radrennens per Auto abzufahren – zumal die autorevue-Redaktion nicht ohne Fahrradaficionados ist. Einen willkommen Ausweg aus diesem Anstandsdilemma bot letztendlich ein Comic aus den Sechzigern, nämlich „Tour de France“ aus der Asterix-Reihe. 1963 zum 60er der Tour erschienen, war das Heft zwar sicherlich eine Hommage an besagtes Pedaltournier, handelte aber nicht von Einspurigem, sondern vielmehr von einer kulinarischen Einkaufstour durch Gallien, die Asterix und Obelix den Römern z’fleiß unternehmen. Derartiges klingt auch für uns durchführbar, quasi als Hommage an die Hommage. Das aus den essbaren Souvenirs fabrizierte Schlussbankett ließe sich eventuell auf dem Redaktionsbalkon abhalten.

Die Strecke

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//// Asterix & Obelix, Gallier

Obiges bild zeigt die Google Maps-Interpretation des gallischen Reiseweges. Die Lage des unbeugsamen Dorfes (Marker N) ist als geschätzt zu verstehen, die anderen Städte sollten – abgesehen von den unlateinischen Namen – jenen zu Cäsars Zeiten entsprechen. Konkret: Rouen, Paris, Cambrai, Reims, Metz, Lyon, Nizza, Marseille, Toulouse, Agen, Bordeaux & Le Conquet. Aus Zeitgründen und weil Vindobona nachvollziehbarerweise ebenfalls in den Städtereigen aufgenommen werden musste, haben wir uns erlaubt, die Reihenfolge etwas umzukrempeln:

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//// Szemes & Schantl, Barbaren

Summa summarum ergeben sich etwas mehr als 4000 Kilometer, Autobahnen werden wir zu meiden versuchen (außer in Deutschland natürlich, wrroaaam!) und wir geloben, den erwarteten Roamingschwierigkeiten wie Männer entgegenzutreten um Ihnen hier auf Ihrem Lieblingskanal einen halbwegs brauchbaren Liveblog auf die Beine stellen zu können. Am Freitag geht’s los!

Hier finden Sie den Liveblog.

 

Zum Schluss noch ein bissl Frankreich-Einpeitscherei:

 

Mehr zum Thema
  • Frank

    Hallo,

    wo ist denn der schöne Reisebericht zur Fahrt mit dem GT 86 durch Frankreich hingekommen. Ich wollte die Fahrt noch einmal in Gedanken mitfahren, aber der Link zum Liveblog http://www.autorevue.at/?p=69690 funktioniert leider nicht mehr… Oder gibt es den ganzen Bericht vielleicht sogar als Download?

    Grüße in das schöne Österreich

    • Hallo Frank,

      Der Artikel wurde kurzzeitig offline genommen. Er wird in Kürze wieder zur Verfügung stehen.

      Mfg,
      Szemes Michael

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