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Streetart: Lego, Super Mario und Martin Heuwold

Wer Streetart mag wird Martin Heuwold lieben. Aus Tags und kleineren Bildchen entwickelte sich Graffiti-Kunst.

09.05.2015 Online Redaktion

Wer glaubt, der öffentliche Raum gehöre der Öffentlichkeit, der möge Mal die Werbebotschaften auf einem normalen, öffentlichen Platz zählen. Oder eine politische Botschaft in sein Fenster hängen und auf den Anruf seines Vermieters warten. Oder sich Kreide nehmen, einen Halbkreis vor eine Bankfiliale malen und davor schreiben: „Sie verlassen jetzt das demokratische Hoheitsgebiet.“

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© Bild: Martin Heuwold/megx.de

Graffiti und öffentlicher Raum

Wer all das tut wird feststellen, dass der öffentliche Raum eben nicht ihm und seinen Mitmenschen gehört. Jetzt gibt es Menschen, die mit Graffiti versuchen, dem ein wenig entgegen zu wirken. Damit meinen wir nicht Puber, sondern ernsthaft begabte und kreative Menschen. Wie Martin Heuwold.

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© Bild: Martin Heuwold/megx.de

Er hat eine Maler und Lackierer-Ausbildung und macht nebenher Streetart. In Moskau, New York, Wien und in Wuppertal, seiner Heimatstadt war er schon tätig. Sogar Förderpreise und Auszeichnung gab es schon. An dieser Stelle wollen mit der Lego-Brücke und dem Super Mario Haus der Stadtwerke zeigen, wie aus eher tristen Fassaden echte Schmuckstücke werden.

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© Bild: Martin Heuwold/megx.de

Streetart von Martin Heuwold

Die Legobrücke sieht zwar klein aus, ist aber ein 250 Quadratmeter Werk. Vier Wochen hat Martin dafür gebraucht. Super Mario turnt jetzt auf einem Gebäude der Wuppertaler Stadtwerke herum. Dahinter erstreckt sich ein Wasserrückhaltebecken. Liebe Wiener Streetart Schöpfer, meldet euch und zeigt eure Werke.

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