Kulturminister Josef Ostermayer erhielt bereits einen offenen Brief von der Initiative für Netzfreiheit. © Bild: Herbert Neubauer / APA / picturedesk.com
Kulturminister Josef Ostermayer erhielt bereits einen offenen Brief von der Initiative für Netzfreiheit. © Bild: Herbert Neubauer / APA / picturedesk.com
 

SMS gegen Festplattenabgabe

In der einmonatigen Kampagne sollen Bürger per Gratis-SMS oder online gegen die Einführung der Festplattenabgabe protestieren.

28.05.2014 APA

Mit einer neuen Kampagne soll die Einführung einer Festplattenabgabe verhindert werden. Bürger sollen mit einer Gratis-SMS „Stop zur Festplattenabgabe“ sagen, wie aus einer Aussendung hervorgeht. Wirtschaftskammer und betroffene Branchenvertreter haben am Dienstag vor dem Parlament den Startschuss zur einmonatigen Protestkampagne gegeben.

Kampagne läuft bis Ende Juni

„Wir rufen die Bevölkerung auf, unsere Kampagne per SMS oder auch online zu unterstützen und ihre Stimmen gegen die Pläne der Regierung zu erheben“, wird Thomas Schöfmann, Sprecher der „Plattform für ein modernes Urheberrecht“, zitiert. Dafür sollen sie eine SMS an die Nummer 0800/100 22 070 schicken oder online „protestieren“. Nach Ablauf der Kampagne Ende Juni sollen die gesammelten Stimmen den zuständigen Ministern vorgelegt werden.

Initiative fordert  „auf Tatsachen basierende Diskussion“

Bereits am gestrigen Montag hat die Initiative für Netzfreiheit sich mit einem offenen Brief u.a. an Justizminister Wolfgang Brandstetter (ÖVP) und Kulturminister Josef Ostermayer (SPÖ) gewandt. „Anstatt endlich über zeitgemäße Nutzungsrechte im Sinne aller Beteiligten nachzudenken, entstehen neue Missverständnisse zum Thema Privatkopie sowie die fehlgeleitete Forderung nach einem Leistungsschutzrecht für Presseverlage.“ Die Initiative fordert daher „eine auf Tatsachen basierende Diskussion“ aller Beteiligten.

Mehr zum Thema
pixel