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Dieses Fahrradschloss dreht Dieben den Magen um

Wenn jemand versucht, das Bügelschloss „SkunkLock“ zu durchschneiden, tritt ein übelriechendes Reizgas aus, das Diebe in die Flucht schlagen soll.

22.10.2016 Online Redaktion

In Österreich werden jährlich etwa 28.000 Fahrräder gestohlen. „Die Wahrheit ist, dass fast jedes Schloss in einer Minute oder weniger geknackt werden kann“, sagt Daniel Idzkowski. Der US-Amerikaner suchte nach einer Lösung für das Problem – und erfand SkunkLock. Das „Stinktier-Schloss“ ist mit übelriechendem Reizgas gefüllt, das bei Dieben einen starken Brechreiz auslösen soll.

Unliebsame Überraschung für Diebe

Das SkunkLock besteht aus Carbonstahl und unterscheidet sich äußerlich nicht von anderen Bügelschlössern. Es gibt jedoch einen gravierenden Unterschied, der sich offenbart, wenn man das Schloss durchschneiden will: Im Inneren des Bügels befindet sich eine mit übelriechendem Reizgas gefüllt Kammer. Das Gas trägt den Namen „Formula_D1“ und ist eine Spezial-Komposition von Idzkowski und seinem Team. Diese Mischung riecht angeblich so widerlich, dass sie in den meisten Fällen zu Erbrechen und Atemnot führt. Das klingt brutal – die „Formula_D1“ ist aber sowohl in den USA als auch in EU-Ländern legal.

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Erbrechen beim Bruch

Wenn jemand versucht, das Schloss zu durchschneiden, tritt das Gas an der Schnittstelle aus und soll den Dieb sofort vertreiben. Natürlich besteht die Gefahr, dass das Fahrrad bei der Rückkehr seines Besitzers seltsam riecht und mit Mageninhalt dekoriert sein könnte – aber wenigstens wäre es noch da. Falls der Besitzer des Schlosses die Schlüssel dazu verliert, kann er diese beim Hersteller nachbestellen – das SkunkLock selbst zu knacken ist aus den oben genannten Gründen ja keine Option.

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© Bild: Skunklock

SkunkLock für 109 Dollar

Das SkunkLock wird derzeit auf der Crowdfunding-Plattform IndieGogo finanziert. wer die Kampagne unterstützt, kann sich ein SkunkLock für 109 US-Dollar exklusive Versand sichern, die Auslieferung soll im Juni 2017 erfolgen.

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